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Weg Nr. 728 Hochmais - Trauneralm gesperrt.

Wegpsperre

Am Hochmais                Bild: Dietmar Steiner

Der letzte Winter hat seine Spuren hinterlassen.
Grundlawinen und Muren haben den Weg vom Hochmais zur Trauneralm im hinteren Käfertal an mehreren Stellen zerstört, deshalb musste eine umgehende Wegsperre verfügt werden.
Die Arbeiten werden mehrere Tage in Anspruch nehmen, eine mögliche Freigabe wird umgehend bekannt gegeben.

Bitte unbedingt um Beachtung.

6. Juni 2019

Kontakt und Info
Dietmar Steiner Wegereferent

Redaktion: Bernhard Gritsch


Zugang Bratschen von Schwarzenberghütte

Aufgrund der fortschreitenden Ausaperung der Gletscherzunge bzw. des Toteisrestes des Hochgruberkees ist bei dessen Querung besondere Vorsicht geboten und auf Hohlräume mit geringer Eisüberdeckung zu achten (Einsturzgefahr).

Weiters ist aufgrund des Rückgangs des Gletschers in den letzten Jahren mehr und mehr eine Felsschulter zu Tage getreten, deren Überwindung für geübte Bergsteiger zwar ein machbares Problem darstellt, aber bei schlechter Sicht von oben kommend unmittelbare Absturzgefahr bedeutet - und zwar in die seitliche Randkluft zwischen Fels und Eis.

Wir haben uns deshalb aus Sicherheitsgründen entschlossen, die Wegführung geringfügig zu ändern, sodass es keine Eisberührung mehr gibt.

Früher im Sommer, wenn noch viel Schnee liegt, ist dieses Problem noch nicht gegeben und wird der eigenverantwortliche Bergsteiger nach Abwägung der Verhältnisse die direkte Variante wählen.

Die Neumarkierung des Weges wurde am 20.09.2018 durchgeführt.

Von der Schwarzenberghütte kommend führt der Weg über die südseitige Seitenmoräne des Hochgruberkees. Nach der Querung u.a. an einer Schwemmsandebene (ca. 40m lang) entlang, steigt der Weg in direkter Richtung zum Bratschen an. Auf der Schulter steht ein markanter Gendarm. Zu diesem scharf rechts abbiegend und an diesem vorbei Richtung Osten. Die Wegführung ist auf den ersten Blick unlogisch, umgeht jedoch die Toteisreste an einer flachen Stelle des Hochgrubbaches, an der aufgrund der günstigen Lage eine Querung des Baches auf Steinen möglich ist. Nach der Bachquerung gerade hinauf an der Böschung und dann scharf links Richtung Westen, wo der Weg entlang des Hanges zu großen Felsblöcken führt. Von dort steiler werdend wieder auf der alten, gewohnten Wegführung auf losem Gestein bis zur Platte, dem Einstieg zum Bratschen.

06.10.2018 Dietmar Steiner

 
 
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