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Fotos Wandern und Kultur in den Küstenbergen rund um Dubrovnik

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Wandern und Kultur in den Küstenbergen rund um Dubrovnik

18. bis 23. April 2017
Fotos: Peter Morianz, Franz Neurad und Edith Maierhofer
Bericht: Edith Maierhofer

Die „Perle der Adria“ ist seit jeher Anziehungspunkt für Jung und Alt, so auch für 42 Teilnehmer des AV Wolfsberg unter der Führung von Robert Maierhofer.

1.Tag:
Bereits auf der Anreise nützten wird eine Regenpause und zweigten Richtung Split ab, nach Zagreb die zweitgrößte Stadt Kroatiens und zugleich die wirtschaftliche und kulturelle Metropole Dalmatiens. Der Schrei einer Möwe begrüßte uns. Wir sind am Meer. Wir besichtigten die 1700 Jahre alte Stadt mit dem monumentalen Diokletianpalast, in dessen Mauern die Altstadt von Split entstanden ist.

2. Tag:
Die erste Wanderung führte uns durch duftenden Salbei ins Hochland unter den Konavosker Bergen mit Blick auf die fruchtbare Konavle-Region, die Dubrovnik mit Wein, Feigen, Oliven, Obst und Gemüse versorgt. Hier errichtete seinerzeit die Österreichisch-Ungarische Monarchie eine Schmalspurbahn, die von Sarajevo bis in die Bucht von Kotor reichte. Wir gingen einen Teil der alten Trasse über Brücken und durch finstere Tunnels die heute schienenlose Trasse entlang. Der Wirt eines ehemaligen Bahnhofsgebäudes erwartete uns bereits mit einem guten Wein.

3. Tag:
Ein Erlebnis war Ston mit der imposanten Koruna-Festung und seinen 5,5 km langen Wehrmauern, die im 14. Jh. zum Schutz seiner Salzvorkommen angelegt wurden. Wir bestiegen die Mauern von Klein Ston über den Berg bis Ston. Dabei boten sich herrliche Ausblicke auf das Meer und die Salinen, die seinerzeit Ston zur zweitwichtigsten Stadt nach Dubrovnik machten. Ston ist berühmt für seine Muscheln und Austern, die hier seit langer Zeit gezüchtet werden, weshalb wir diese in einem netten Restaurant natürlich kosten mussten und als Nachtisch die Stoner Torte, ein Naschwerk besonderer Art.
Am Heimweg besichtigten wir noch das Mausoleum der Cavtater Reederfamilie Račić am höchsten Punkt der Halbinsel, das von Kroatiens berühmtem Bildhauer Ivan Meštrović geschaffen wurde.

4. Tag:
Die nächste Tour begannen wir in der malerischen Altstadt von Cavtat mit seiner mediterranen Vegetation. Mit dem Schiff gelangten wir bei frischer Brise in den Stadthafen von Dubrovnik. Nach Passieren des Seetors befanden wir uns bereits auf dem Luža-Platz mit der Rolandsäule, umgeben von prachtvollen Bauten. Entlang der mittelalterlichen Prachtstraße, der Placa bzw. Stradun gelangten wir zum Pile-Tor. An der Nordseite der Altstadt erklommen wir Stufe um Stufe und auf dem Pilgerweg, der von heimischen Künstlern gestaltet wurde, erreichten wir den Srd, den 412 m hohen Hausberg von Dubrovnik. Einzigartige Ausblicke auf die an drei Seiten vom Meer umspülte Altstadt, die grüne Insel Lokrum, das tiefblaue Meer und darüber der wolkenlose Himmel belohnten uns. Als Abstieg wählten wir den schön gepflasterten Napoleonweg inmitten einer mediterranen Flora und gelangten durch das Ploče-Tor wieder in die Altstadt von Dubrovnik.

5. Tag:
Ausgangspunkt unserer letzten Tour – dem Ronald-Brown-Weg – war unser Hotel Albatros, hineingeschmiegt in die Tiha-Bucht im Osten der Halbinsel Cavtat. In Serpentinen stiegen wir zum Bergkamm hinauf, immer das unter uns liegende Cavtat und die vorgelagerten Inseln im Blick. Wir kamen auf eine Hochebene und in kurzer Zeit zum Weiler Velji Do mit uralten Eichen, blühendem Flieder und einer Konoba, die leider noch Winterruhe hielt. Ein Steig, gesäumt mit zahlreichen einheimischen Pflanzen, wie Orchideen, Wildtulpen, Schachbrettblumen führte uns noch hinauf zum 701 m hohen Stražišće mit einem schönen Gipfelkreuz zum Gedenken am Ronald Brown, dem seinerzeitigen Wirtschaftsminister der USA, der hier nach dem letzten Balkankrieg bei einem Flugzeugabsturz 1996 zusammen mit seiner Delegation den Tod fand.

6. Tag:
Um viele Eindrücke reicher, den Duft des Rosmarins, Quendels und Salbeis noch in den Nasen und aufgehoben in einer rücksichtsvollen Gemeinschaft kamen wir alle wieder gesund in Wolfsberg an.
 

 
 
 

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