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Herrliche Frühjahrsverhältnisse bei unserer Fahrt zum Sadnighaus im kärntnerischen Astental (Sadnighaus, die Zweite)

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Herrliche Frühjahrsverhältnisse bei unserer Fahrt zum Sadnighaus im kärntnerischen Astental

Sadnighaus

Auf dem Weg zu Krahkopf und Rotwandeck

Kaum Wolken, Firn und Pulverschnee, dazu die bewährt gastfreundliche Atmosphäre und Kulinarik des Sadnighauses – darauf haben wir tatsächlich lange warten müssen. Umso lohnender erscheinen letztlich unsere drei Schitourentage, die uns an neue Ziele in der Region führen sollten

Das Astental, Ziel unserer Sehnsüchte seit unserem Erstbesuch vor drei Jahren, präsentiert sich in Bestform. Nachdem es lange am Schnee gefehlt hat, bringt eine Front von Süden im März endlich auch Osttirol und Kärnten den ersehnten Niederschlag, so rechtzeitig, dass wir das letzte Wochenende vor Ostern zu unserem Ersatztermin machen. Leider hat nur mehr die Hälfte der ursprünglich gemeldeten Teilnehmer Zeit, wir fahren mit dem Kleinen vom Riedmann und Privat-PKWs.

Nach der Ankunft begrüßen wir unsere Wirtin Margit und weitere bekannte Gesichter und plaudern kurz bei Kaffee und einem zweiten Frühstück. Die Füchse sind schon da, sie sind separat angereist, da ein Familientermin am Sonntag zu früherer Heimfahrt zwingt. Kurzerhand entscheiden wir uns für den Mohar, den wir beim letzten Mal aufgrund der stürmischen Verhältnisse nicht erreicht haben. Heute strahlt die Sonne und wir erreichen den Gipfel, genießen den bekannten Ausblick auf den Glockner und die umgebenden Gipfel der Region. Der Sadnig ist auch noch offen, sodass eine kleine Gruppe gerne den Auftrag übernimmt, die Schlüsselstelle für den nächsten Tag zu erkunden. Entlang des Aufstiegs schwingen wir im noch etwas tiefen Firn zu Tal, die Füchse, Hildegard und ich wenden uns dann aber Richtung Talschluss, wo der Firn immer besser wird. Gegenüber auf der Nordseite der Sadnigspitze geraten wir bald in lockeren Pulver und machen uns an den steilen Hang hinauf zur versicherten Rampe, die durch den Felsgürtel führt. Nicht ganz einfach der steile Hang, etwas ausgesetzt, aber gut begehbar das Band. Danach stehen wir vor den Pulverhängen des Sadnig und überwinden noch ein paar hundert Höhenmeter, bis die Route vor der Sadnigscharte wieder an Höhe verliert. Wir fellen ab und genießen den traumhaften Pulver bis hinunter in den Talschluss. Die wunderschöne Umgebung lässt uns den bekannten Gegenanstieg zur Hütte genießen.

Jause und Abendessen lassen wie gewohnt keine Wünsche offen, es gibt Lachs als Hauptspeise neben anderen Leckereien. Für den nächsten Tag planen wir um auf den Krahkopf (2844 m) und folgen nach ausgiebigem Frühstück dem bekannten Weg taleinwärts und biegen dann nach in die Südhänge unterhalb der Rotwand ein. Kühler Fallwind bläst uns entgegen und wir sind froh, bald aus dem Schatten hinauszukommen. Im extrem weiten Talschluss halten wir uns diesmal strikt geradeaus und lassen den Stellkopf links liegen. Nach einem kurzen Steilaufschwung legt sich der Gipfelhang bald zurück und wir sind am Ziel. Der Schnee ist schon kompakter und eine herrliche Firnabfahrt liegt vor uns. Die Kundschaftertruppe ist erneut noch nicht müde und erkundet das anschließende Rotwandeck, das nach steilem Gipfelhang die abwechslungsreiche Abfahrt über ein Flachstück Richtung Maggernigspitze und dann über steile Westhänge in den Talschluss bietet. Das wollen wir am letzten Tag mit der ganzen Gruppe machen.

Am Abend vorher gilt es aber erstmal den Geburtstag von Roland zu feiern. Einige Runden laufen, Prosecco und Zirbenschnaps führen die Wertung an.

Nachdem wir die Füchse verabschiedet haben, machen wir uns auf den Weg aufs Rotwandeck, Hans wählt eine kürzere Variante, er muss sich nach einer Operation noch schonen. Vom Talschluss wieder nördlich, wenden wir uns bald etwas rechts dem heutigen Ziel zu, Lisbeth und Hanna queren direkt hinaus auf das Flachstück unter dem Gipfelhang. Dieser bietet heute Firn erster Sahne, danach gleiten wir gemeinsam dem Fuß der Maggernigspitze zu, die von dieser Seite einen steilen Aufstieg über eine sich verengende Rinne zeigt. Naja, vielleicht das nächste Mal, auch nach diesem Besuch bleiben noch attraktive Ziele in diesem wunderschönen Tal offen.

 
 
 

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