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Wanderung durchs Große Höllental (Klettergruppe auf Wanderschaft im Gr. Höllental)

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Wanderung durchs Große Höllental

Für einen Tag wurde aus unserer Klettergruppe eine Bergsteiggruppe.
Ziel war es ein Wien nahes Wandergebiet zu erkunden. Die Rax-Schneeberg Gegend bietet sehr viele wunderschöne Wandergebiete.

Sie sticht besonders durch die sehr Alpinen Touren heraus, die direkt von der Straße aus begehbar sind. Es ist nicht notwendig erst stundenlang durch den Wald ins Alpine Gelände vorzustoßen, vielmehr verlässt man die Höllentalstraße und steht bereits vor der ersten Leiter. Auch ist das Gebiet sehr ansprechend, was die Aussicht anbelangt.

Im Endeffekt marschierten wir direkt vom Weichtalhaus los und erklommen den Wachthüttlklamm. Dieser Aufstieg ist nicht besonders ausgesetzt, und doch sehr ansprechend, denn man muss bereits einige Leitern erklimmen, wie es halt für das Gebiet so charakteristisch ist.

Auch kommt man am Grat recht schnell in Subalpin anmutenden Fichten- und Lärchenwald. Der Ausblick auf der gesamten Route ist sehr ansprechend. Man muss sich keine Sorgen machen dass einem langweilig würde.

Von dort wanderten wir richtung Ottohaus. Man sollte vielleicht noch anmerken, dass man auf dieser Route bereits in den ersten 1:30 h über drei viertel der Höhenmeter zurücklegt.
Am Ottohaus angelangt (~3h) genossen wir erst einmal eine ordentliche Jause und die Aussicht, welche besonders unseren australischen Besucher beeindruckte, aber auch wir Bergfex konnten nicht umhin dieses Gebiet für dessen wildes Aussehen zu bestaunen.

mehr Leitern

Ein paar Leitern auf unserem Weg

Hochwald

Erster Blick auf die Schwarza und die Höllentalstraße

 
Ausblick Höllental

Ausblick vom Ottohaus

 
großes Höllental

Ausblick auf das große Höllental

harter Abstieg

Der Abstieg gestaltete sich als sehr anspruchsvoll und szenisch

Der Tag war bereits viel schöner ausgefallen als es uns der Wetterbericht mit über 60% Regenwahrschenlichkeit erhoffen ließ. Doch nun schoben sich dunkle Wolken über den Schneeberg auf uns zu und wir änderten unsere ursprünglich geplante Route und stiegen über den Alpenvereinssteig ab. Zu unserem Glück waren alle in der Gruppe alpin sehr erfahren und es entpuppte sich als sehr spannende Route.

Zuerst führte unsere Route zum Höllentalausblick (siehe links).
Der Name verspricht nicht zu viel, tatsächlich sieht man die Ausmaße dieser Schlucht erst von oben richtig gut.

Der Abstieg war tatsächlich sehr anspruchsvoll und somit wäre unsere Route eher in der umgekehrten Richtung sehr empfehlenswert, jedoch war der Ausblick die harte Arbeit allemal wert.

Für größere Gruppen, mit wenig Geübten ist ein Klettersteigset auf alle Fälle sinnvoll, obwohl nur Abschnitte gesichert sind. Insbesondere die Leitern (datieren lt. Tafel ins jahr 1927) sind sehr ausgesetzt und ein Fehletritt hätte wohl unschöne Folgen.

Im Falle von Regen werden große Teile der Route schnell rutschig. Wir hatten großes Glück, da uns ein kurzer Schauer erst am Talboden im bewaldeten Höllental erwischte. Das bisschen Regen (3 Minuten) hielt uns aber nicht lange auf.

Fazit:
Geniale Tour, echt empfehlenswert. Auch für größere Gruppen auf alle Fälle machbar und vor allem betreubar. Dauer ~6h wenn man stramm marschiert (und sich am Ottohaus nicht allzu lange aufhält.)
Klettersteigset vor allem für untrainierte und große Gruppen sowie Kinder unbedingt erdorderlich!


Die restlichen Bilder findet ihr wie üblich unter Alben - Gruppen, oder schneller HIER.

 
 
 
 

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