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Vier Tage auf dem Weinviertelweg 632 (Vier Tage auf dem Weinviertelweg 632)

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Vier Tage auf dem Weinviertelweg 632

Auf dem Weg zum Buschbergzoom

Auf dem Weg zum Buschberg

Einige unserer Aktivitäten drehten sich in den vergangenen Monaten rund um den Weinviertelweg 632: Ein neuer Wanderführer ist erschienen, weite Teile unseres Betreuungsgebiets wurden neu markiert. Am Pfingstwochenende sollte nun eine Gruppe unserer Sektion den 632er in vier Tagen erwandern

1. Tag: Langenzersdorf - Unterolberndorf

11 WanderInnen trafen sich um 9 Uhr am Bahnhof von Langenzersdorf, im Laufe des Tages sollte unsere Gruppe noch auf 30 Wanderschuhe wachsen. Nach kurzer Durchquerung des Orts haben wir schon den Bisamberg vor uns. Der Aufstieg ist steil und bringt uns ins Schwitzen, aber es wird die knackigste Steigung bis Drasenhofen bleiben. Oben genießen wir die Aussicht und Mitwanderin Eva (aus Stockerau) erklärt und die „Sehenswürdigkeiten“ der Umgebung.

Durch viel Wald gelangen wir nach Hagenbrunn, wo die bereits erwähnten Quereinsteiger am Ortsrand bereits auf uns warten. Mit der Durchquerung von Hagen- und Königsbrunn haben wir die heutige „Asphaltdosis“ schnell hinter uns gebracht. Auf dem Stetter Berg halten wir die erste große Pause des Tages.

Nun bringt uns ein schöner Waldweg nach Manhartsbrunn, welches wir aber im Westen auf einer „selbstgebastelten“ Route umgehen (hier wäre leider ein weiteres unschönes Asphaltstück). Auf dem Plateau des Glockenberges gönnen wir uns die zweite lange Pause, die wir besser ein wenig gekürzt hätte.

Denn als wir nahe unserem Quartier in Unterolberndorf wieder aus dem Wald heraustreten, trifft uns ein 5-minütiger Regenguss, dem kein Schirm und keine Regenkleidung standhält. „Waschelnass“ treffen wir im Gasthof Magister ein…

2. Tag: Unterolberndorf - Buschberghütte

Tag 2 beginnt erneut mit einer Alternativroute zur 632er Markierung, die Straße durch das Kreuttal wollen wir uns ersparen und tauschen sie gegen mancherorts hüfthohes Gras und manch einer versteckten Brennessel.

Knapp oberhalb Hornsburg gelangen wir zurück zur Markierung und bald stehen wir in Großrußbach – wo unsere Gruppe wieder einmal Verstärkung bekommt. Wolfgang schließt sich uns bis Mistelbach an. Durch weite Felder gelangen wir nach Hipples und weiter nach Ernstbrunn, an dessen langer Ortsdurchquerung wir schon recht hungrig in einer Pizzeria einkehren.

Angenehm sind die Wege hinauf nach Oberleis und schließlich kommen wir auf dem Höhenrücken der Leiser Berge zum Buschberg, der den höchsten Punkt auf unserer Wanderung darstellt. In der Buschberghütte – in der wir uns sehr wohlfühlen – endet diese Etappe.

3. Tag: Buschberghütte - Poysdorf

Gestern sind wir trocken geblieben, der große Regen kam erst in der Nacht – beim Frühstück ist bereits alles wieder vorbei.

Bei angenehmen Temperaturen wandern wir heute sehr viel durch den Wald. Durch den Regen ist der Boden mancherorts sehr feucht, der „Gatsch“ klebt manchmal dick an unseren Schuhen. Wir queren die Schienen der Weinvierteldraisine, immer wieder gibt der Wald den Ausblick über das Weinviertel frei.

Knapp vor Hüttendorf treffen wir auf (noch einen) Wolfgang, unser Wegereferent will uns für den Rest des Tages begleiten. Die Durchquerungen von Hüttendorf und Mistelbach ziehen sich ein wenig, dafür kehren wir beim Gh. Martinsklause gleich hinter Mistelbach ein. Leider dauert das Essen ein wenig zu lange, so muss Wolfgang uns bald weiterziehen, um seinen Bus in Poysdorf zu erreichen.

Wir können’s gemütlicher angehen und wieder steht viel Wald auf dem Wanderprogramm. Erst auf einer Anhöhe ändert sich das Landschaftsbild und wir wandern – schon mit Blick auf Poysdorf – zwischen Weingärten (und Windrädern) auf unser Tagesziel zu.

Doch Poysdorf sehen und Poysdorf erreichen sind zwei Paar Schuhe, der Tag ist schon lang und zum Schluss sind wir alle froh die 33 Tageskilometer gut hinter uns gebracht zu haben. Der Weg zum Abendessen ist da eine Fleißaufgaben, wo sich manch einer schon überlegt, ob er sie sich noch antun will…

4. Tag: Poysdorf - Drasenhofen

Letzter Tag, Frühstück gibt’s ab 7 Uhr. Und das ist gut so, denn für den Nachmittag sind wieder Regenschauer angesagt. Durch eine schöne Kellergasse verlassen wir Poysdorf und durch Weinberge gelangen wir wieder in den schattigen Wald. Die erste Pause gibt’s in Falkenstein am Dorfplatz.

Nun müssen wir hinauf auf den Höllenstein, mit seinem überraschend alpin wirkenden Gipfel. Durch Wald und Felder kommen wir nach Stützenhofen, ein kurzer Anstieg (der letzte für diese Tour) bringt uns nach Kleinschweinbarth.

Da die Wolken nun schon recht nahe gekommen sind, wählen wir hier die etwas kürzere 632er-Variante und stehen bald bei der Ortstafel von Drasenhofen – am Ziel. Hier werden nun Zielfotos geschossen, und jene sieben Wanderer, die auf der gesamten Strecke dabei waren, erhalten das verdiente Weinviertelweg-Abzeichen überreicht. Herzlichen Glückwunsch!

Ein paar Meter sind es nun noch bis ins Zentrum, wo wir in Petra’s Gasthaus ruck-zuck ein Mittagessen serviert bekommen, bevor es mit Bus & Bahn wieder heimwärts geht.

Gert Kienast

 
 
 

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