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Schöpfl – der Höchste des Wienerwalds (Schöpfl – der Höchste des Wienerwalds)

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Schöpfl – der Höchste des Wienerwalds

Beim Türkensteinzoom

Beim Türkenstein

Fr., 06.05.2022: Klamm bei Laaben – Türkenstein – Schöpfl (893 m, Matraswarte, Schutzhaus) –Salygraben – Schöpflklause (Triftmuseum) – Schöpflgitter – Klausen-Leopoldsdorf (19 km, +630, -680 Hm, reine Gehzeit 5:30 h)

Obwohl das Wetter nicht gerade zum Wandern einladend vorausgesagt war, waren alle 17 Wanderer „gestellt“. Auch der Anschluss Zug-Bus in Eichgraben klappte wie vorgesehen, sodass wir schon um 9 Uhr in Klamm bei Laaben starten konnten. Gleich zu Beginn machte der westliche Wienerwald seinem Ruf als „Gatsch-Wienerwald“ alle Ehre. Aber dann wanderten wir steil hinauf zum Türkenstein, der der „standhaften Verteidigung der Laabentaler“ an diesem steinigen Steilhang im Jahr 1683 gedenkt.

 Bei Freileiten mündete die blaue Markierung in die bekannte rote, die landschaftlich sehr ansprechend am Kamm über den Wittenbachberg auf den Schöpfl führt. Unterwegs hatten wir die seltene Gelegenheit die Rotbuchen-Blüte aus der Nähe betrachten zu können. Die Aussicht von der Matraswarte war zwar sehr beschränkt, aber das Schöpfl-Schutzhaus „gehörte“ uns fast ganz allein, sodass wir das gute Mittagessen gemütlich genießen konnten. Nachher gings in leichtem Regen an den Abstieg durch den Salygraben zur Schöpflklause.

Dort erhielten wir im Triftmuseum einen interessanten Einblick in die schwere und gefährliche Arbeit der Holzfäller und -flößer. Von 1667 bis 1939 wurde auf der Schwechat mit ihren 14 Nebenbachklausen Scheiterholz nach Baden getriftet. Vom Rechen in Baden St. Helena wurde das Scheiterholz mit Fuhrwerken zum Wr. Neustädter Kanal gebracht und mit Schiffen nach Wien weiterbefördert. Als wir weitergingen hatte der Regen bereits aufgehört.

An der Landesstraße steht ein Wasserleitungs-Hochbehälter mit Trinkbrunnen, bei dem wir uns an dem aus 100 m Tiefe im Oberen Salygraben gewonnenen, köstlichen Wasser labten, ehe wir auf einer Forststraße nach Schöpflgitter weitermarschierten.
Nur ein Stück auf der Landesstraße, dann unter der Wiener Außenring-Autobahn durch und hinauf auf einen Rücken, der uns in der Folge vom Lärm der Autobahn abschirmte. Über ein schönes „Indianerwegerl“ kamen wir schließlich nach Klausen-Leopoldsdorf, das durch den Autobahnanschluss aus seiner dörflichen Vergangenheit gerissen wurde.

Der Vorteil daran war für uns, dass jetzt alle zwei Stunden ein Bus über Hochstraß bis Eichgraben verkehrt, sodass wir wieder rasch bei der Westbahn waren. Es war ein Tag im tiefsten Wienerwald, der jetzt im Frühling durch sein helles Grün besonders attraktiv wirkt.

Martin Seemann
Tel. 02233/55860
seemann.martin@gmx.at

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