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Von Gießhübl auf 7 Gipferl (Von Gießhübl auf 7 Gipferl)

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Von Gießhübl auf 7 Gipferl

Gipfelkreuz am Gaisbergzoom

Gaisberg

23.04.2022 - Das ist diesmal eine „Aufi-Owi“-Wanderung! Die Gegend um den Höllensteinzug ist ja mehr als bekannt und auf den Hauptwegen auch meist sehr überlaufen. Aber da gibt es auch viele „Indianerwegerln“ und viele kleine Erhebungen. Keine großen Gipfel, sondern eben Gipferl. Ein Spitz, eine Höhe, ein Stein, zwei Berge, etc.

Wir starten am oberen Ortsrand von Gießhübl, das zum Naturschutzgebiet Föhrenberge gehört und höchstgelegener Weinort von NÖ ist. Aber wir gehen nicht bergauf, sondern zuerst bergab, nämlich ins Wassergspreng. Hier machen wir einen kurzen Abstecher zum Schneerosenbrünndl.

Den gleichnamigen Berg ersteigen wir nicht direkt, das wär zu steil und weglos. Wir gehen einen unmarkierten (und ziemlich gatschigen) Graben hinauf, biegen rechts ab zur „Viereckerlwiese“ und in deren rechtem Eck beginnt der kurze, aber steile Anstieg auf den Schneerosenspitz – Gipferl Nr. 1. Versehen mit Tafel und Gipfelbuch, in das ich mich stellvertretend für die Gruppe eintrage.

Wir wandern wieder hinunter, zurück in den Graben und diesen hinauf bis zur Hochstraße. Bei zwei Föhren und einem Rastplatz machen wir kurz Pause zum Trinken und ein paar Bissen essen. Dann überqueren wir die Hochstraße und gehen auf schmalen Pfaden hinauf zum Gaisberg – Gipferl Nr. 2. Hier gibt es ein schönes eisernes Kreuz und ebenfalls ein Gipfelbuch.

Wir gehen weiter, bald auf einer schönen Schneise bergab, erreichen wieder die Hochstraße beim ehem. GH Seewiese. Die Straße benützen wir ein Stück ostwärts, dann biegen wir links auf die eigentliche Seewiese ab – die Wiese, wo das Haus steht, heißt richtig Magisterwiese. Kurz müssen wir steil hinunter in einen Graben, und wieder bergauf, an einem Hochstand vorbei. Hier beginnt rechts ein Ziehweg, der zunächst ein wenig mit Ästen verlegt ist, man kann aber ganz gut vorbei.

Der Weg verliert sich weiter oben, anhand von Steinmännern findet man aber gut den Weg und bald erreichen wir den Großen Flösslberg – Gipferl Nr. 3. Am Rückweg tun wir uns zunächst leicht mit der Wegfindung – die Spuren der 22 Füsse im dichten Bärlauchteppich sind sehr gut sichtbar. Aber auch die Steinmänner leiten sicher wieder zum Ziehweg zurück.

Danach folgt wieder einmal ein sehr nasses bzw. gatschiges Wegstück. Aber alle sind tapfer, niemand jammert (außer mir natürlich!). Noch etwas müssen wir bergab, dann wieder hinauf, aber bald erreichen wir das GH Kugelwiese, auch Salzstanglwirt genannt. Den größten Dreck auf den Schuhen wischen wir auf der Wiese ab, dann geht es zur wohlverdienten Mittagspause! Im GH werden wir bestens verköstigt, natürlich gibt es auch Kaffee und Mehlspeisen.

Dann machen wir uns auf den – zeitmäßig viel kürzeren – Rückweg, der aber noch 4 weitere Gipferl parat hat. Der erste ist der höchste Punkt auf einem Kamm nordöstlich der Kugelwiese, der Muglhöhe heißt (Nr. 4) und eine Tafel aufweist. Wir gehen weiter, wieder bergab, biegen links ab in eine Senke und steigen noch einmal etwas steiler hinauf zur Nr. 5, dem Dreiecker, auch Mittlerer Flösslberg. Dreiecker wegen der dreieckigen Tafel.

Wir müssen wieder zurück und wandern dann ein Stück auf der Hochstraße nach Westen, am GH Kugelwiese vorbei. Hier sind natürlich viele Wanderer unterwegs, obwohl das Wetter kühl und bedeckt ist. Auf dem Großen Sattel wenden wir uns nach links, steigen noch etwas weiter hinauf. Dann biegen wir links ab auf einen schmalen Pfad, der uns in wenigen Minuten zum Sperkhermstein (Nr. 6) führt. Den Namen gaben ihm drei „Waldläufer“, die Teile ihrer Namen zu diesem Wort zusammenfügten.

Zurück am breiten Weg, steigen wir hinunter in eine Mulde und nehmen hier leicht links wieder einen Waldpfad. Dieser führt uns heran an den Aufstieg zum Kl. Sattel-Auslug (Nr. 7). Der Weg hinauf ist kurz etwas felsig, oben aber entschädigt einerseits die Aussicht, andererseits die Blumen. U.a. Zwergiris, aber auch Wolfsmilch, Lerchensporn und Traubenhyazinthen.

Jetzt fehlt uns nur mehr der Abstieg nach Gießhübl, zuerst auf dem schmalen Pfad, dann über die Heide, bis zum Bus, den wir 5 Minuten vor Abfahrt erreichen. Timing ist alles! Alle sind voller Begeisterung über diese etwas außergewöhnliche Wanderung, sie waren aber auch alle sehr tüchtig! Manche Auf- und Abstiege waren durchaus anspruchsvoll. Vielen Dank fürs Mitgehen und die gute Laune den ganzen Tag!

Fotos von Christa und Anna, Bericht von Elisabeth Pichler

Reine Gehzeit 4:30, 550 hm, 11,5 km.

 
 
 

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