Logo Sektion Weitwanderer

Bemerkenswertes um den und auf dem Göttweiger Stiftsberg (Bemerkenswertes um den und auf dem Göttweiger Stiftsberg)

MITGLIED werden
zur Anmeldung

Bemerkenswertes um den und auf dem Göttweiger Stiftsberg

Felspassage am Predigstuhlzoom

Felspassage am Predigtstuhl

Do., 21.04.2022: Furth – Zellergraben – Aigen – Hals – Klein Wien – Verteidigungsweg 1914 – Predigtstuhl Felsen – St. Georg – Stift Göttweig – Furth Panholz – Eggendorfer Kellergasse – Hellerhof – Paudorf (14 km, +480, -450 Hm, reine Gehzeit 4:30 Std.)

Omikrom hatte die Tour um 2 Wochen verschoben – und uns damit ideales Wetter eingebracht. Von der Bahnhaltestelle Furth-Göttweig wären wir ja gleich oben beim Stift – aber nein: wir wollten doch viel Schönes sehen und wandten vorerst vom Stift ab! Wir gingen also durchs Ortszentrum von Furth in den Zellergraben mit seinen imposanten Lösswänden. Hier wendeten wir uns wieder dem Stift zu und wanderten hinüber nach Aigen und weiter auf einem unmarkierten Wegerl entlang der Fladnitz. Jetzt gabs die erste Bergwertung hinauf auf den Hals, den wir in seiner ganzen Länge überschritten.

Dann entlang der Bahnstrecke am Weg F5 nach Klein Wien (Im April 2013 hatten wir hier noch aussteigen können… es war einmal). Nach einem Imbiss aus dem Rucksack nahmen wir uns den Predigtstuhl „zur Brust“. Die Talenge bei Klein Wien wurde im Jahr 1914 aus strategischen Gründen als „Brückenkopf Krems“ befestigt, weil man einen Angriff von Süden auf Krems erwartete). Die Reste der Schanzen und Militärwege am Predigtstuhl waren zwar auch vorher zu erkennen, wurde aber in den letzten Jahren von einem Verein teilweise renoviert und zugänglich gemacht. Wir begingen zuerst den „Madonnenweg“ durch das steinige, fast alpin anmutende Gelände, um dann über zahlreiche steile Naturstein-Stufen direkt in den Gipfelbereich des Predigtstuhles zu gelangen. Die meisten machten noch den Abstecher zum Predigtstuhl-Felsen.

Am Gipfel selbst (mit 435 m die höchste Kuppe des gesamten Göttweiger Stiftsberges) wurden u.a. die Reste der Kirche St. Georg archäologisch ergraben. Hierzu bitte auf Pater Udos Pfarrhomepage www.pfarre-paudorf.com nachlesen. Es freut mich immer wieder, dass unsere Wandergruppe mit großer Aufmerksamkeit und Umsicht in der Natur unterwegs ist. Dadurch konnten wir diesmal auch zwei Smaragdeidechsen und einen Segelfalter entdecken.

Der Übergang zum Stift Göttweig ist bequem, sodass wir pünktlich um 14 Uhr zum Mittagessen im Stiftsrestaurant eintrafen - dank des schönen Wetters konnten wir im Freien mit prächtigem Blick auf Krems speisen.

Auf dem Zick-Zack-Weg „Prälatensteig“ stiegen wir nach Furth-Panholz ab, um dann dem Jakobsweg in der Gegenrichtung in die Eggendorfer Kellergasse zu folgen. Dort gabs noch ein „Achterl für unterwegs“, es war ja auch nicht mehr weit bis zum Hellerhof, den wir natürlich auch besuchten. Und damit waren wir schon am Ziel in Paudorf. Na ja, nicht so ganz am Ziel, denn am Weg zum Bahnhof konnten wir die Konditorei nicht einfach links liegen lassen… So haben wir einen Tag, den ich als Geschenk empfunden habe, bis zuletzt gehörig ausgekostet!

Martin Seemann
Tel. 02233/55860
seemann.martin@gmx.at

43 Bilder

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Anfragen zum Internetauftritt und zur Wartung
 

Datenschutzhinweis

Bitte beachten Sie, dass der folgende Link eine externe Website öffnet, für deren Inhalt wir nicht verantwortlich sind und auf die unsere Datenschutzbestimmungen keine Anwendung finden. Informieren Sie sich bitte auf der neuen Webseite über den dortigen Datenschutz.

Ziel: