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rundumadum-Varianten (2) (rundumadum-Varianten (2))

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rundumadum-Varianten (2)

Jedleseer Lorettokirchezoom

Jedleseer Lorettokirche

Fr., 18.03.2022, Neu Stammersdorf – Marchfeldkanal – Schwarzlackenau – Donauinsel – Nussdorf (knapp 13 km, +80, -70 Hm, Gehzeit 3:30 h)

Wir setzten unsere „rundamadum-Varianten“ in Neu Stammersdorf fort, wo wir uns gleich zu Beginn angesichts des ehemaligen Heizhauses der Stammersdorfer Lokalbahn vergegenwärtigten, dass der heutige 31er schon im Jahr 1886 als Dampftramway der Fa. Krauss auf derselben Route fuhr, und die Fa. Krauss auch die Verlängerung bis Auersthal errichtete, die aber als Lokalbahn betrieben wurde.

Nur eine Gasse weiter kamen wir wieder zur Pfarrkirche Hl. Cyrill & Method. Die Altarwand mit dem Wort „Frieden“ in verschiedenen Sprachen hatte in diesen Tagen (Ukrainekrieg) eine viel deutlichere Aussagekraft als letztes Mal im Jänner. Hier waren wir auch schon wieder am Marchfeldkanal angelangt, dem wir einige Kilometer (vorbei am „Gebetsgarten“ und einem Marillengarten) bis hinter Jedlersdorf folgten. Wir schwenkten dann ins hier noch erkennbare Bett des einstigen Donauarmes „Schwarze Lacke“ ab und wanderten stets auf Naturboden zwischen Schwarzlackenau und Jedlesee bis in den Jedleseer Aupark. Dort steht das Denkmal für Generalmajor Johann von O´Brien, der 1809 an der Schwarzen Lacke die Franzosen am Donauübergang hinderte und so die entscheidende „Vorarbeit“ für die (einzige) siegreiche Schlacht von Aspern unter Erzherzog Karl leistete.

Auf der Jedleseeer Brücke übersetzten wir die Neue Donau. Auf der Donauinsel konnten wir auf einem Schotterweg bis zur Nordbrücke, die ursprünglich die Nordwestbahnbrücke war, gehen. Fußgängern und Radfahrern steht zur Donauüberquerung der Steinitzsteg (auch Nordsteg genannt) zur Verfügung. Er wurde 1995 als zweispurige Behelfsbrücke zur Generalsanierung der Nordbrücke gebaut. Am Brigittenauer Ufer mussten wir noch auf verschlungenen Radwegen die unschönen Straßenknoten überwinden, ehe wir am Donaukanal ankamen. In unserer Variante zum „rundumadum“ blieben wir aber am (orografisch) linken Ufer des Donaukanals, weil wir uns den Bereich um die Schemerlbrücke näher ansehen wollten: hier wird ein Wasserbaulabor mit direktem Durchfluss von Donauwasser gebaut, ein kaum sichtbares und dadurch gut eingepasstes Laufkraftwerk mit immerhin 12 Matrix-Turbinen ist schon seit 2005 in Betrieb, und natürlich das von Otto Wagner geplante Jugendstilensemble „Nussdorfer Wehr“ mit den zwei mächtigen Löwen auf den Pylonen der Schemerlbrücke (Bronzeguss aus der Berndorfer Metallwarenfabrik). Durch das alte Ortszentrum von Nussdorf kamen wir zum ehemaligen Stationsgebäude der Kahlenberg-Zahnradbahn, in dem wir die passende Schlusseinkehr halten konnten, ehe ein Grüppchen noch nach Heiligenstadt weiterging.

Ein Dank allen Mitwanderern für das „gute Klima“ und auch Norbert, der durch seine „Inputs“ zu Schwarzlackenau/Schwarze Lacke dazu beigetragen hat, dass aus einer wenig attraktiven „Rolleretappe“ am „rundumadum“ eine interessante Variante mit viel Natur und Kultur werden konnte.

Martin Seemann
Tel. 02233/55860
seemann.martin@gmx.at

 
 
 

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