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Über die Fischauer Berge (Über die Fischauer Berge)

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Über die Fischauer Berge

Gruppenbild mit Wanderführerin

Gruppenbild mit Wanderführerin

Ein bisschen unsicher war der Wetterbericht, aber eine kleine, feine und lustige Truppe hat sich nicht abhalten lassen. Wir treffen uns in Wöllersdorf bei der Bahnhaltestelle und biegen nach ein paar Minuten auf der Dorfstraße links hinauf ab, unterqueren Bahn und Bundesstraße. Bald sind wir im Wald unterwegs, kommen zu einem 3D Bogenparcour. Trotz des am Vormittag nieseligen Wetters sind hier einige Bogenschützen am Werk.

Kurz danach wandern wir am Sportplatz von Wöllersdorf vorbei und dann an der Abzweigung zum Teufelsmühlstein, wo wir aber nicht hingehen (zu weit weg, zu steil-rutschig der Abstieg). Sanft bergauf, immer im Wald und daher etwas geschützt vorm Regen erreichen wir den Malleitenberg. Hier wollte ich eigentlich zum sehenswerten Steinernen Stadl, einer Felsbrücke, gehen. Aber aufgrund des sehr gatschigen Bodens und des wurzeligen, schlechten Pfades dorthin lassen wir das leider sein.

Bald danach queren wir bei der Zweierwiese die Straße Dreistetten – Bad Fischau, und sind dann wieder länger im Wald unterwegs. Der leichte Regen hört auf, und so können wir den prächtigen Blick auf die Hohe Wand vom Abstieg nach Muthmannsdorf aus schon trocken genießen. Wir kehren im GH Friedrich ein, wo wir sehr gut (u.a. gebackene Parasole!) essen und lange Mittagspause halten. Heute müssen wir uns ja noch nicht beeilen, Winterzeit ist erst ab morgen. Inzwischen sind die Wolken fast weg und die Sonne lacht vom blauen Himmel. Das tut doch gut!

Von Muthmannsdorf müssen wir nun wieder hinauf auf die Hochfläche steigen. Bald ist das gut geschafft und wir wandern weiter im Wald, immer leicht fallend, Richtung Bad Fischau. Auch auf diesen Wegen haben wir immer wieder mit Gatsch (teilw. von tiefen Reifenspuren) zu kämpfen. Unterwegs hätten wir durch die Wolfsschlucht (kurze steinige Strecke zw. kleinen Felsen) gehen können. Aber auch das lass ich sein, weil zu nass und rutschig. Zum Glück gibt es einen guten Umgehungsweg.

Beim ehemaligen GH Zum Kürassier biegen wir links ab, wir wollen ja zurück nach Wöllersdorf. Zunächst wandern wir auf einer Sandstraße, nach Querung einer Landstraße geht es dann auf schmalen Pfaden weiter. In der Folge wird eine Forststraße gequert, und wieder gehen wir weiter auf dem Pfad mitten durch den Wald. Das zieht sich etwas, aber die leuchtenden Herbstfarben lassen uns doch auch genießen. So erreichen wir schließlich das Siedlungsgebiet von Wöllersdorf, überqueren Bundesstraße und Bahn und sind am Ziel.

Die fröhlichen Gesichter meiner Mitwanderer zeigen, dass es ihnen gefallen hat – das freut mich natürlich sehr. Genauso freut mich, dass wir die Tour machen konnten und wir noch mit Sonnenschein und wärmeren Temperaturen wie zuletzt verwöhnt wurden. Damit ist mein (reduziertes) Führungsprogramm für heuer beendet. Hoffen wir, dass es nächstes Jahr weitergehen kann! Tourdaten: 15,5 km, 440 hm, 4:30 Std. Gehzeit. Fotos grossteils von Angelika K., ein paar stammen von meiner gleichen Wanderung 14 Tage vorher.

 
 
 

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