Logo Sektion Weitwanderer

Große Troppberg-Runde (Große Troppberg-Runde)

Mitglied werden
zur Anmeldung

Große Troppberg-Runde

Die Teilnehmer

Beim Roten Kreuz

Eine kleine, aber feine und sehr homogene Gruppe trifft sich zu meiner ersten Führungstour nach der Corona-Unterbrechung bei der (Westbahn-)Haltestelle Untertullnerbach. Der Tag wird sehr warm, aber noch erträglich, und v.a. gewitterfrei!

Zunächst wandern wir auf dem Anton-Wildgans-Weg oberhalb der Sagbergsiedlung. Wildgans hat hier 3 Sommer lang mit seiner Frau und kleinem Sohn verbracht, der Weg wurde anlässlich seines 50. Geburtstags nach ihm benannt. In der Folge steigen wir etwas steil hinab ins Tal des Großen Steinbachs. Die Überquerung gelingt mit den Trittsteinen gut, der Bach ist flach, trotz des Regens gestern abend in der Gegend.

Nach einem kurzen Forststraßenstück schnaufen wir einen Waldweg hinauf zum Buchberg. Wir wenden uns nach links und bleiben länger wieder auf einer Forststraße. Man könnte einen Teil auf einem Waldweg umgehen, der ist aber sehr gatschig. Wir stoßen auf die schöne, große Hoffmann-Wiese, die Buschenschank lassen wir aber links liegen.

Jetzt müssen wir wieder bergauf Richtung Troppberg. Wir wählen den flacheren Weg zuerst um den Berg herum und dann nur kurz steil hinauf zu den Warten. Kleine Pause, ein paar Bissen essen und die drei Damen steigen auf die Warte. Nach einer ¾ Stunde sind wir dann schon beim GH Rieger, wo wir einkehren und sehr gut essen.

Für den Weiterweg gibt es zwei Möglichkeiten, wir entscheiden uns, über den Heinratsberg zu gehen. Beim Abstieg von diesem zum GH Mirli habe ich vor einer Woche das Brombeer-Gestrüpp ausgeschnitten. Zu meiner Freude sind die Ranken nur wenig wieder gewachsen, wir kommen hier gut durch. Bei der Mirli ist sehr viel los, es gibt Musik im Freien. Wir ziehen gleich weiter hinunter zur Straße vom Irenental, queren diese und kommen bald wieder in den Wald.

In der Nähe der Wilhelmshöhe (Lungenheilanstalt für Strafgefangene) wenden wir uns nach rechts bergab, später kommen wir zu einem Holzlagerplatz. Hier gilt es wieder zu entscheiden: die lange, fade Forststraße? Oder doch über den Großen Wienerberg und Gatsch riskieren? Die Gruppe entscheidet sich für letzteres – und gut wars! So arg war der Gatsch nicht, dafür schöne Wege im Wald. Auf der Straße wären wir großteils in der Sonne gewesen. Dieser Weg dauert etwas länger, aber da das Wetter gut ist, stellt das kein Problem dar.

Nachdem wir den großen Wienerberg überschritten haben, schauen wir bei der Marienrast vorbei, einem Marterl etwas versteckt neben dem Weg. Bissi kitschig, aber trotzdem ganz nett. Weiter geht es bergab Richtung Tullnerbach. Zum Schluß müssen wir auf einem schmalen, wieder recht nassen Pfad ein kleines Stück aufpassen, dann kommen wir zum Bahnwegerl oberhalb der Schienen. Nur noch wenige Minuten auf diesem und wir sind wieder beim Parkplatz nahe der Bahnstation angekommen.

Ich bedanke mich bei meinen Mitwanderern für den schönen und lustigen Tag und auch für das Lob, das ich allseits bekommen habe! Natürlich hab auch ich den Tag sehr genossen! (Fotos von Geli Kocsan).

Elisabeth Pichler
0699/11824762
e.pichler@unikate.at

 
 
 

Anfragen zum Internetauftritt und zur Wartung