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Über den Anninger (Über den Anninger)

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Über den Anninger

Die Gruppe vor dem GH Krauste Linde

Die Gruppe vor dem GH Krauste Linde

An einem kalten, windigen Jännertag gehen wir zu acht von der Hinterbrühl auf den Anninger. Zuerst wandern wir durchs recht flache Kiental, weiter oben biegen wir scharf links ab, der Weg wird etwas steiler und zunächst steiniger. Wir erreichen das GH Krauste Linde, machen hier kurz Pause für ein Foto und ein paar Sätze von mir.

Wir nehmen nun die Anningerstraße hinauf zum gleichnamigen Schutzhaus, wo wir einkehren. Tut das gut, in die Wärme zu kommen! Hier ißt man immer gut, das bestätigen auch meine Mitwanderer. Wir liegen sehr gut in der Zeit, daher beschließen wir, „unplanmäßig“ einen Abstecher auf den Anninger-Gipfel mit der Wilhelmswarte zu machen. Von dieser hat meinen einen schönen Blick in alle Richtungen. Wenn es nur nicht so windig wäre!

Daher ziehen wir uns rasch zurück, gehen den selben Weg, am Schutzhaus vorbei. Vor diesem biegen wir halbrechts auf einen gelb markierten Weg ab, der etwas gatschig ist. Später verlassen wir diesen nach links, steiler bergab, kommen in Sichtweite, aber nicht direkt, bei der Krausten Linde vorbei. Kurz danach treffen wir auf die Anningerstraße, folgen dieser kurz bergab und biegen dann wieder links ab.

Jetzt heißt es, eine Weile geduldig wandern, nächstes Zwischenziel ist das Matterhörndl. Aber wo ist dieses? Mir kommt vor, wir wären schon daran vorbei? Kann aber doch nicht sein, ich hab ja – trotz Plaudern – immer geschaut? Andere Wanderer wissen es auch nicht. Na egal, gehen wir weiter. Aber dann – hurra! – da ist es ja, etwas abseits des Weges.

Der Fels wird ausgiebig betrachtet, ein Durchkriechstein unmittelbar daneben sogar benützt! Das Matterhörndl hat seinen Namen daher, dass früher die Wr. Bergsteiger gerne kleine Felsen im Nahbereich von Wien nach großen Bergen benannt haben.

Nun ist es nicht mehr weit zum Husarentempel auf einem kleinen Hügel. Auch von hier hat man eine schöne Aussicht, auf Wien und seine südlichen Vororte. Und das Sonnenlicht, das durch die Wolken bricht, ist gerade sehr eindrucksvoll!

Aber auch hier „zieht“ es gehörig, ich mahne zum Aufbruch, auch damit wir den Bus erwischen und nicht auf den nächsten warten müssen. Der Abstieg in die Vorderbrühl ist teilweise steil, da beklagt sich das eine oder andere Knie. Aber er ist bald bewältig und wir kommen zeitgerecht zur Bushaltestelle.

Ich mache eine kurze Verabschiedungsrunde – alle sind zufrieden mit der Tour und mir! Vielen Dank für Eure Begleitung, auch für mich war es ein feiner Tag!

(Ein paar der Fotos sind von ca. 14 Tage vorher, wie ich die Runde abgegangen bin, bei leichter Schneelage).

 
 
 

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