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Über den Peilstein zum Neuhauser Advent (Über den Peilstein zum Neuhauser Advent)

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Über den Peilstein zum Neuhauser Advent

Romantisch verschneit

Romantisch verschneit

Groisbach – Holzschlag – Peilstein - Neuhaus (Adventmarkt) – Weißenbach/Triesting

(11 km, + 450 Hm, - 500 Hm, Gehzeit 3 ¾ h)

Sa., 02.12.2017

Die Bushaltestelle „Alland-Abzw.Rehab.zentrum“ liegt unmittelbar am Ortseingang von Groisbach. Nachdem wir das Dorf durchquert hatten, zweigten wir auf einen Güterweg ab. Vorbei an einer schönen Föhre mit Bank (das sogenannte „Föhraplatzl“) wanderten wir in den Sattel bei Kreith hinauf. Vor einigen Tagen hatte es geschneit, deshalb war es bisher in den Fahrspuren recht eisig gewesen. Jetzt aber verließen wir den Güterweg und hielten uns an einen steilen Forstweg im Wald des Ostabhanges des Kienberges. So kamen wir einmal ganz anders und unmarkiert durch überraschend lockeren Schnee nach Holzschlag. Für den Aufstieg zum Peilsteinhaus blieben wir allerdings auf dem altbekannten Weg. Im Peilsteinhaus ging das Mittagessen in Selbstbedienung sehr rasch und gut „über die Theke“.

Als wir wieder zum Weitergehen bereit waren, hatte sich die Sonne durch den Hochnebel gekämpft und bescherte uns im Zusammenspiel mit dem Pulverschnee einen optimalen Winter-Nachmittag. Die Pfarre Neuhaus befindet sich in der Burg und baut diese sukzessive wieder auf. Es ist beeindruckend wie sehr sich die Bevölkerung mit ihrer Pfarre und Burg identifiziert und dafür aktiv ist. Der Adventmarkt ist eine der Veranstaltungen, die für die Bewohner des oberen Triestingtales den Gemeinschaftssinn fördern und Mittel bringen, um weiter zu renovieren. Und das alles ohne Nepp! Nicht einmal Eintritt wird verlangt, alles ist selbstgemacht und zu moderaten Preisen (was besonders beim Punsch nicht nur den Gaumen erfreut).

Langsam war es finster geworden - der fast volle Mond stand am Himmel. Wir schauten uns noch die wiedererrichtete Waldschule (ein Klassenzimmer in der Natur) an, und wanderten dann über einen unmarkierten Waldweg und eine Forststraße nach Weißenbach. Der gut geheizte Zug tat uns wohl, denn es war recht kalt geworden. Das förderte natürlich auch die Müdigkeit (obwohl es erst 6 Uhr war), aber der kleine, feine und bodenständige Adventmarkt in der Burg Neuhaus im Wienerwald, den wir bei beinahe klischeehaften äußeren Bedingungen erlebt hatten, wird uns noch lange in bester Erinnerung bleiben.

 

Martin Seemann

Tel. 02233/55860

seemann.martin@gmx.at  

 
 
 

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