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In die Sommernacht hinein (In die Sommernacht hinein)

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In die Sommernacht hinein

Im Schutzhaus am Harzberg

Im Schutzhaus am Harzberg

Tageswanderung

Bad Vöslau – Helenenhöhe – Steinernes Kreuz – Froschstein – Hauerberg – Vöslauer Hütte – Harzberg – Bad Vöslau

(14 km, + 420 Hm, - 420 Hm, Gehzeit 4 ¾ h)


Eine relativ kleine Gruppe von 13 Personen (-wieder einmal zeigte sich, dass diese Teilnehmerzahl die Ideale wäre-) machte sich an diesem heißen Nachmittag auf die Beine. Schon am Bhf. Bad Vöslau hörten wir die ersten, fernen Donner rollen – das war aber keineswegs beunruhigend! Wir kamen auf einem anderen Weg als auf der altbekannten Bahngasse ins Zentrum. Im Schlosspark spazierten wir – sehr zur Verwunderung der hier Rastenden – durch den Kinderspielplatz, um uns auf dem Brückerl die Texte zum Thema „Frieden“ zu Gemüte zu führen. Dann gings hinauf zur Kirche, die wir natürlich auch kurz besichtigten, um dann durch das Maital zum Kurpark zu gelangen. Wir beschlossen wegen der Hitze nicht über den Gainfarner Kreuzweg, sondern über den Tennisplatz und den breiten Waldweg zu Helenenhöhe zu gehen. Der Ausblick war mit Ausnahme des Bereiches Hohe Mandling-Schneeberg, wo schon ein Gewitter niederging, großartig. Bald machten wir uns wieder auf den Weg – am Sonnenweg fielen erste Regentropfen. Und die wurden immer mehr, sodass wir bald unser Regenzeug auspackten. Wir folgten dem Weg „E 2“ meist bequem ansteigend durch herrliche Föhrenwälder zum Steinernen Kreuz und weiter zum Froschstein, ein imposanter, überhängender Felsen mitten im Wald, der auch noch zahlreiche andere Felsen „versteckt“. Der Regen war leicht, aber beständig, obwohl der Himmel den Anschein erweckte, dass er bald aufhören müsste. Ständig begleitete uns auch das Rollen der Entladungen zwischen den Wolken – so in etwa „da oben tuans Kegelscheibm“.

Vom Froschstein auf dem in der Gegenrichtung beschilderten Weg „2“ auf den Hauerberg, ein wenig markanter Föhrenberg mit 500 m Höhe, an dem aber von Westen der Großauer Steinbruch genagt hat. Der ist jetzt – wie alle Steinbrüche um Bad Vöslau – stillgelegt, die Narbe im Wald ermöglicht aber einen weiten Ausblick. Die Rosalia und die Bucklige Welt lagen im Sonnenschein, hier aber wollte und wollte das Spritzen nicht aufhören. Nur wenig später mussten wir uns entscheiden: wegen der Witterung auf direktem Weg zum Harzberg oder doch noch den landschaftlich schöneren Umweg am Rand des Manhartstales zur Vöslauer Hütte machen. Für alle kein Thema: wir gehen das Schönere und auch Ausgeschriebene! Wohl wissend, dass die Vöslauer Hütte am Donnerstag Ruhetag hält, hielten wir unter dem Vordach eine kurze Pause ein, ehe wir auf dem weithin bekannten Weg zum Harzberg aufbrachen. Wir waren jetzt recht flott unterwegs – die bevorstehende Einkehr beflügelte uns quasi. Bevor wir uns zu Tische setzten, schauten wir noch zum Känguru-Gehege hinter dem Schutzhaus. Der Hüttenwirt war auch gerade dort und erklärte uns einiges über diese interessanten Beuteltiere. Wir sahen sogar ein Junges im Beutel. Die Tiere bleiben hier den ganzen Winter im Freien, nur die Hitze macht ihnen zu schaffen.

Während des Abendessens hatte sich das Donnergrollen zu einem echten Gewitter mit starkem Regen ausgewachsen. Als wir fertig waren, blitzte es nicht mehr, sodass wir uns an den Aufstieg auf die Kaiser-Franz-Joseph-Jubiläumswarte machten. Trotz Regens war die Sicht über das abendliche Wr. Becken großartig, auch der Schneeberg zeigte sich jetzt „im letzten Büchsenlicht“. Der Abstieg über den gelb markierten Stiegenweg im Finsteren und bei Nässe erforderte größte Vorsicht, wurde aber problemlos gemeistert. Die Glühwürmchen ließen sich ja auch nicht durch den Regen irritieren! Wieder im Kurpark angelangt, hörte der Regen wie zum Hohn auf. Macht nichts – es war trotzdem ein schöner und „weitausschreitender“ Abend auf den weichen Wegen der Vöslauer Föhrenwälder.

Martin Seemann

Tel. 02233/55860

seemann.martin@gmx.at  

 
 
 

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