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Gruppenfahrt zum Hochkar (Gruppenfahrt zum Hochkar)

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Gruppenfahrt zum Hochkar

Lunzer See

Lunzer See

12.10.2014 – 47 Teilnehmer

Leider war unser Organisator und Beirat für Wien, Gerhard Hecht, erkrankt und konnte daher die von ihm bereits gut vorbereitete Gruppenfahrt nicht selbst leiten. Daher fiel letztlich meinem Mann und mir diese verantwortungsvolle Aufgabe zu, und wir hoffen, dass wir alles zur Zufriedenheit der Teilnehmer durchführen konnten.

Aber nun zum eigentlichen Bericht: Pünktlich vor der Abfahrtszeit um 7 Uhr trafen 42 erwartungsvolle Wanderer in Erdberg (der Bus wartete schon) ein, um einen schönen Tag gemeinsam zu verbringen. 5 weitere Freunde, darunter auch unser Wanderleiter Martin Seemann, kamen dann noch in Pressbaum dazu. Zunächst fuhren wir mit dem Bus bei teilweise stärkerem Nebel bis zum Parkplatz vor der Liftstation zum Hochkar. Dort machte sich gleich eine Gruppe von 18 Personen – unter der Leitung von Martin Seemann – auf, um zu Fuß den Hochkargipfel (1808 m) zu bezwingen (ca. 1 ¼ Std). Die anderen Teilnehmer fuhren per Lift bis zum Geierschläger Haus und nahmen dann den wesentlich kürzeren Weg in Anspruch, um ebenfalls einen „Gipfelsieg“ zu genießen. Gemeinsam wurde dann im Hochkar-Schutzhaus des ÖTK zu Mittag gegessen, wobei wir alle überrascht waren, wie schnell das ging und wie vorzüglich die Speisen mundeten.

Da uns dadurch Zeit blieb, unternahmen wir noch einen schönen Aufstieg zum „Bergsee“, wo wir die herbstlich verfärbte Natur so richtig genießen konnten. Pünktlich um 14.30 wurden wir vor der Hochkarhöhle (auch Hochkarschacht genannt), von unserem Höhlenführer, Herrn Ing. Franz Geischläger (er war einer der Erstbegeher dieser Höhle), begrüßt. Zuvor hatte man uns an der Kassa noch mit Helmen samt Stirnlampen ausgestattet, die eine reine Vorsichtsmaßnahme darstellen.

Diese Höhle ist die drittgrößte in Niederösterreich und hat eine Länge von 701 m sowie eine Tiefe von 133 m. Sowohl in der „Pfingsthalle“ (Länge 35 m, Breite 15 m, Höhe 20 m) als auch in der „Schichthalle“ (ähnliche Ausmaße) hätte die Göstlinger Pfarrkirche Platz. Die beeindruckende Tropfsteinorgel war ebenfalls Bestandteil dieser Führung.

Wir waren so gut in der Zeit, dass wir anschließend noch beim Lunzer See Rast hielten und uns – nach Bestaunen des wundervoll herbstlich umrahmten Sees – noch in dem am Ufer gelegenen Gasthof stärken konnten, bevor wir – hocherfreut über diesen schönen Tag – zufrieden die Heimfahrt antraten.

Ich habe es schon so oft erwähnt, muss es aber auch diesmal wiederholen: „Der Wettergott hat ein Herz für die Weitwanderer!“ Nicht nur, dass sich der Nebel rechtzeitig lichtete, so war der ganze Tag von blauem Himmel gekrönt und Malermeister Herbst hatte mit seinen prachtvollen Farben schon ganze Arbeit geleistet. Schade nur, dass Gerhard Hecht nicht dabei sein konnte. Wir wünschen ihm daher auch auf diesem Weg alles erdenklich Gute und vor allem, dass er bald wieder Wanderungen leiten kann. Darauf freuen sich schon viele Wanderer genauso wie

 

Erika und Fritz Käfer

weitwanderer@sektion.alpenverein.at

 

NS: Die folgenden schönen Fotos wurden uns von Martin Seemann zur Verfügung gestellt, wofür wir uns herzlichst bedanken.

 
 
 

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