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Vom Wienfluss auf die Antonshöhe (Vom Wienfluss auf die Antonshöhe)

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Vom Wienfluss auf die Antonshöhe

Am Dreihufeisenberg

Tageswanderung

 

Wien XIV. Weidlingau – Dreihufeisenberg – Laab im Walde – Gütenbachtor –
Wien XXIII. Antonshöhe – Maurer Berg

(17 km, +490, -470 Hm, Gehzeit  4 ¾ h)

 

29.01.2014

 

Von der Bahnhaltestelle Wien Weidlingau gingen wir einmal anders zum Mühlberg: erst kurz auf dem Fußweg entlang des Wienflusses, dann durch das Auhof-Center (Winterwanderung im Einkaufszentrum - wär das was für einzelne Damen?) zur ehemaligen Stadt des Kindes und schon waren wir auf einem Waldweg, der erst am Ende des Asphalts in die Mühlbergstraße mündet. Ab hier folgten wir dem Wienerwald-Sternwanderweg 44 und dem Rund um Wien-Weg 10. Sie führten uns zuerst auf einer Forststraße zur Brücke über die Westautobahn. Dann auf Wanderwegen entlang der Lainzer Tiergartenmauer, die hier direkt an der Stadtgrenze verläuft, immer steiler werdend auf den Dreihufeisenberg. Gut, dass die nassen Stellen zugefroren waren und die geringe Schneelage auch nicht behinderte. Oberhalb von etwa 400m Sh. zeigte sich der Wald durch Schnee und Rauhreif in seinem weißen Festtagskleid.

In Laab im Walde gibt es ja nur mehr einen Gasthof – und in dem trafen wir mit einer Edelweiß-Wandergruppe mit vielen lieben Bekannten zusammen! Und alle bekamen ihr gutes Mittagessen.

Am Nachmittag wanderten wir auf gut gangbarem Weg zum Gütenbachtor des Lainzer Tiergartens. Jenseits der Tiergartenmauer konnten wir dabei einmal Wildschweine erblicken. Ein Stück Asphalt blieb uns nicht erspart, ehe wir beim Jägerhaus wieder auf Naturwege abzweigen konnten, die uns auf die Antonshöhe führten. Dort besuchten wir die Bildeiche (eine Waldandacht) ganz in der Nähe des ehemaligen Steinbruches. Bei dessen Vortrieb stieß man 1929 auf ein jungsteinzeitliches Bergwerk zur Gewinnung von Feuerstein. Etwas südöstlich davon steht (dzt. noch) die Baumruine der Drasche-Eiche, die noch zu Beginn des 20. Jh. eine vielbesuchte Waldandacht war. Durch den Wald wanderten wir dann zum Georgenberg mit seinem „Sterngarten“ (für astrologisch Interessierte) und der bekannten Wotrubakirche.

Durch die oberste Maurer Lange Gasse kamen zur Bushaltestelle der Linie  60A zur Heimfahrt nach einer (heuer zum ersten Mal) wirklich winterlichen Tour. Ausgesucht hat diese Tour Gerhard Hecht – ich sprang ja nur ein. Und sicherlich hat sich Gerhard dabei etwas gedacht, diese Tour im Winter zu begehen. Denn bei offenem Boden gibt’s hier stellenweise „Gatsch-Schlacht“ – aber heute blieben unsere Schuhe sauber und die Stimmung fröhlich.

 

Martin Seemann

Tel. 02233/55860

seemann.martin@gmx.at  

 

 
 
 

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