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Tagestour auf die Pottschacher Hütte (Tagestour auf die Pottschacher Hütte)

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Tagestour auf die Pottschacher Hütte

In der Hütte

Rast in der Hütte

Gloggnitz – Silbersberg – Pottschacher Hütte – Gasteil – Saloder - Gloggnitz

(ca. 15 km, + 680 Hm, Gehzeit  ca. 4 ½  h)

Es war ein Tag von der Schokoladeseite des Lebens!

Und das begann schon am Bhf. Gloggnitz, wo uns eine sehr liebe Kollegin begrüßte und uns – nebst guten Wünschen - ein Kilo Lindt-Schokopralinen zur Stärkung mit auf den Weg gab. Die verkosteten wir gleich auf der Heinrichshöhe, denn der Zick-Zack-Weg dort hinauf baut schon einige Kalorien ab. Bis zum Zwickl-Martel (es erinnert an den Wahnsinn des letzten Kriegsmonats 1945, als hier 2 Brüder erschossen wurden) gings immer noch bergauf, aber dann folgte ein Waldweg vom Feinsten bis zur Rochuskapelle. Von den beiden asphaltierten Straßen nach Prigglitz-Auf der Wiese nahmen wir die westliche über die Schmalzgrube, denn von der hatten wir immer wieder die Rax vor Augen.

In „Auf der Wiese“ bei der hölzernen Kuh beginnt der steile Wanderweg auf die Gahns. Dem folgten wir diesmal nur kurz, dann benützten wir die Forststraße bis wir auf die von Prigglitz heraufziehende rote Markierung in Richtung Pottschacher Hütte stießen. Nach gut 100 Höhenmetern steilen Weges erreichten wir einen Forstweg, der normalerweise recht bequem zur Pottschacher Hütte weiterführt, der aber durch die vorangegangenen Holztansporte zerfahren war und manchmal „Inselhüpfen“ abverlangte. Eh klar: der Wald hat ja nicht nur Erholungsfunktion!

Die kleine Pottschacher Hütte der Naturfreunde liegt im Wald und bietet nur in Richtung Semmering Aussicht, ist aber für die gute Küche bekannt, was wir nur bestätigen können.

Ganz zum Schluss noch die letzten Pralinen verspeist und dann gings wieder zu Tal. Stets durch Nadelwald gings auf einem Wanderweg, dann auf einem Forstweg nach Gasteil hinunter. Wiesenreiches Bauernland gab jetzt wieder den Blick zur Rax frei, deren Plateau aber bereits „in Wolken steckte“. Von Saloder ist auf den Karten immer noch ein markierter Weg in den Stuppachgraben eingezeichnet, der aber längst nicht mehr existiert. Im Herbst ist es aber kein Problem, unmarkiert über die Wiesen nordwestlich von Stuppach abzusteigen.

Für die Naschkatzen -und das waren offensichtlich fast alle- bot sich noch die Möglichkeit dem Werksverkauf der Schokoladefabrik der Fa. Lindt&Sprüngli, ehem. Hofbauer, einen Besuch abzustatten. Ich hab da eine (faule) Ausrede: Steht nicht schon in der Bibel „wenn ihr nicht werdet wie die Kinder….“?  Na ja – man tuts eh nicht alle Tage! Aber gut wars jedenfalls…

Und der Regen kam -wieder einmal- erst auf der Heimfahrt.

Martin Seemann

Tel. 02233/55860

anneliese.seemann@schule.at

 
 
 

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