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Wandern und Kultur: Scheuchenstein (Wandern und Kultur: Scheuchenstein)

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Wandern und Kultur: Scheuchenstein

Im Museum

Grünbach am Schneeberg – Gelände – Rastkreuz – Scheuchenstein (Gauermannmuseum) – An der Wand – Dürnbach

(ca. 17 km, + 690 Hm – 900 Hm, Gehzeit  5 ¼  h)

10.10.2013

Direkt von der Hst. Grünbach Kohlenwerk führen verschiedene Wege aufs Gelände, dessen Gipfel mit der Hütte schon auf uns herunterlachte. Wir nahmen den blau, dann rot markierten steilen Weg, der am Hausstein vorbeiführt – ein eindrucksvoller Felskamm in dessen Vorfeld man Funde einer Siedlung aus 2700 v. Chr. geborgen hat. Von hier würde man einen schönen Blick zum Schneeberg haben, aber Ihre Majestät verhüllte sich in Wolken. Der rot markierte Weg heißt Krumböcksteig und ist im oberen Teil landschaftlich sehr reizvoll. Schon nach 1 Stunde hatten wir die Geländehütte erreicht, die überraschender Weise geöffnet war (Gruppen). Nebelschwaden zogen jetzt übers Gländ. Nach einer kurzen Pause, besuchten wir noch die Bärenhöhle, ehe wir den Abstieg zum Rastkreuz antraten. Nur wenige Höhenmeter tiefer hatten wir dann schon wieder Aussicht zur Hohen Wand und ins Grünbacher Becken. Die schöne Scheimhütte beim Rastkreuz war unlängst abgebrannt, aber am Wiederaufbau wurde bereits gearbeitet. Wir wanderten die Forststraße talwärts, später auf einem Fußweg zur Rotte Grandhäusl und weiter auf Güterwegen nach Scheuchenstein. Die Sonne blinzelte manchmal durch und wir schöpften Hoffnung, dass sich der prophezeite Regen noch etwas Zeit lassen würde. In Scheuchenstein kehrten wir zuerst zum Mittagessen ein, ehe wir das Gauermannmuseum besuchten. Man hatte für uns extra geöffnet und bei der Führung erfuhren wir viel Interessantes über Gauermanns Malkunst. Noch ein kurzer Besuch in der zweischiffigen, schönen Kirche, dann nahmen wir die 2. Marschhälfte in Angriff: Erst durch die „Klamm“ und weiter über einen wenig begangenen Weg über Wiesen und Wald aufwärts „An die (Hohe) Wand“. Bei dem folgenden langen Abstieg gab es immer wieder Landschaftsbilder, die man allgemein mit den Biedermeier-Malern Gauermann oder Waldmüller assoziiert. Ab dem ehemaligen Naz-Wirt gab es keine Alternative mehr zur asphaltierten Straße, aber die 2 km spulten wir auch noch frohen Mutes herunter. Und der Regen – der kam erst als wir schon (fast) zu Hause waren

 (Hier wieder ein „Klick“ zu den Bildern)

Martin Seemann

Tel. 02233/55860

anneliese.seemann@schule.at  

 

 
 
 

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