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Keutschacher Wandertage 2013 (Keutschacher Wandertage 2013)

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Keutschacher Wandertage 2013

Keutschacher Seentalstimmen

Keutschacher Seentalstimmen

10. bis 17. Juni 2013

Ich freue mich sehr, dass ich es wieder einmal sagen kann: Der Wettergott hat ein Herz für die Weitwanderer! Denn nach den Katastrophentagen Anfang Juni mit verheerenden Überschwemmungen konnten wir herrliche, sonnige Wandertage in Keutschach genießen. Besonders freute uns, dass wir zwei Nürnberger Damen (eine davon mit Schäferhündin „Maxi“) in unserer Runde begrüßen durften. Jener Holländer, der schon im Vorjahr einige Touren mit uns machte, hat sich auch heuer wieder bei uns gemeldet, konnte aber – auf Grund eines Todesfalls in seiner Familie – lediglich eine Wanderung mitmachen. Dafür aber freuten wir uns, dass ein ständig in Keutschach wohnender Holländer unserer Sektion beigetreten ist, und auch bei einer Tour mit dabei war. Einer unserer langjährigen Mitwanderer musste aber heuer leider aus gesundheitlichen Gründen absagen. Bei einigen Touren waren nicht alle mit dabei (unternahmen selbst etwas), aber so zwischen 11 und 14 Personen waren immer mit uns unterwegs.

Nun, am Anreisetag (Montag) saßen wir nachmittags gemütlich in der Pension „Vogtland“ beisammen, wurden von unserem Toni Loitsch kulinarisch verwöhnt, und besprachen die in Frage kommenden Touren, wobei sich unsere Freunde schnell einig wurden. Wir sind eben schon eine richtige „Weitwander-Familie“!

Gleich für den ersten Wandertag (Dienstag) nahmen wir uns eine Wanderung in das Naturschutzgebiet Spintikteiche vor, mit anschließender Mittagsrast beim sog. „Schrottbauer“, der uns ausschließlich mit eigenen Erzeugnissen verwöhnte. Danach ging es über die „Oberrauth“, vorbei an unserer alten „Keuschn“ (Erfrischungspause), und wieder zurück zur Pension. (Wir selbst blieben dann gleich zu Hause, schließlich finden unsere Freunde schon selbst von „Käfer’s Keusch’n“ zurück zu ihrem Quartier). Diese Tour war die längste, die wir unternahmen, schließlich waren unsere Freunde ja noch „ausgeruht“ und frisch. Immerhin betrug die Gehzeit ca. 5 ½ Stunden!

Der Mittwoch schließlich brachte uns einen „Gipfelsieg“, nachdem wir mit unserer lieben Frau Perdacher (16er-Bus) bis zum Parkplatz gefahren waren und dann – nach einer Stärkung im gemütlichen, neuen Gipfelhaus – den Dobratsch (2167 m) bezwangen. Das Wetter war zwar etwas kühl und windig, aber die schöne Bergwelt entschädigte uns reichlich. Lediglich bei der Heimfahrt gab es einen kurzen Regenschauer, der uns natürlich – gemütlich im Bus sitzend – nichts ausmachte. Die Gehzeit dieser Tour – mit einem An- und Abstieg von je etwa 450 m – betrug etwa 3 ½ Stunden.

Der Donnerstag stand ganz im Zeichen des neu errichteten, modernen Turms (ca. 100 m hoch) auf dem Pyramidenkogel. Es war ein wunderbar sonniger Tag, und wir stiegen gut gelaunt – vorbei beim kleine Kirchlein St. Margarethen und einer Erfrischungs-Einkehr in der Buschenschank „Buchsbaum“ – zu der neu errichteten „Holz-Stahl-Konstruktion“ auf (es sollen dabei 300 t Holz und 200 t Stahl verbaut worden sein). Der Turm selbst war noch nicht offiziell eröffnet (erst am 20. Juni), und es wurde ringsum noch fleißig gearbeitet, aber wir konnten ihn doch ganz aus der Nähe betrachten. Nachdem wir alles ausgiebig gefilmt bzw. fotografiert hatten, stiegen wir auf bequemen Wegen – mit einem schönen Blick auf das Kirchlein von St. Anna – nach Reifnitz ab, wo es – nahe des wunderschönen Wörthersees – die Mittagsrast gab. Anschließend gingen unsere Freunde wieder zurück in ihr Quartier (der Weg war einigen schon von vergangenen Jahren bekannt), und wir selbst ließen uns mit dem „Go-Mobil“ nach Hause bringen.

Der Freitag brachte uns einen Besuch der wunderschön gelegenen Klagenfurter Hütte mit herrlichen Blicken zu den Karawanken. Dazu fuhren wir mit unserem „Perdacher-Bus“ bis zu einem Parkplatz (kurz nach der Stouhütte) und machten uns in zwei Gruppen auf den Weg. Einige zogen den Zubringerweg vor, die anderen gingen den Steig, der aber durchaus als „leicht“ zu bezeichnen ist. In der Hütte wurden wir von den neuen, freundlichen Wirtsleuten gut betreut und versorgt. Nachdem wir die herrliche Umgebung ausgiebig genossen hatten, wählten wir für den Abstieg dann alle die „gemütlichere Variante“ (Forstweg). An diesem Tag waren wir – bei einer Höhenbewältigung von je ca. 450 m im An- und Abstieg – etwa 3 ½ Stunden unterwegs.

Am Abend gab es dann noch ein „Überraschungskonzert“ von zwei – uns gut bekannten – Harmonikaspielern, die zur Gemütlichkeit und Stimmung natürlich viel beitrugen.

Na, und am Samstag gab es wieder die traditionelle Einladung zu „Käfer’s Keuschn“! Dazu holte mein Mann die Wanderer ab, und sie gingen einen angenehmen Weg zu uns herauf (ca. 2 Stunden). Ein befreundeter, ehemaliger Gastwirt hatte uns ein Buffett gerichtet, das alle überwältigte! Die Freunde konnten sich daher ausgiebig stärken und Cousin Lenzi spielte – wie schon in den Jahren davor – mit seiner „Steirischen“ auf. War es zunächst noch sehr heiß (wir haben gerade um die Mittagszeit wenig Schatten beim Haus), so war es am Nachmittag durchaus gemütlich, und wir konnten das Beisammensein mit unseren Freunden so richtig genießen. Zur Jause fanden die süßen Köstlichkeiten, die uns von einer Bäckerei in Schiefling geliefert wurden, ebenfalls guten Zuspruch. Gegen Abend traten dann alle – froh und gestärkt – den ihnen bekannten Heimweg an und waren somit wieder insgesamt ca. 3 ½ Stunden unterwegs. Ich hoffe, sie hatten diesen Tag ebenso genossen, wie wir selbst.

Und der Sonntag, der letzte Wandertag – sollte uns einen „Ohrenschmaus“ bringen. Wir gingen zunächst auf schönen Wegen in etwa 2 Stunden nach Schiefling, wo wir uns dort in einem schattigen Gastgarten zu Mittag stärkten. Dann nahmen wir an der „90-Jahr-Feier des MGV Liederkranz Schiefling“ teil, wo uns 13 Kärntner Chöre mit ihrem wundervollen Gesang erfreuten. Ich muss sagen, es war ein Erlebnis besonderer Art! Im Anschluss daran gab es noch ein „gemütliches Beisammensein“ der Chöre, wo auf das Kulinarische auch nicht vergessen wurde. Wir aber werden ja von Freund Loitsch „versorgt“ und daher holte uns dieser – nach der wirklich sehr schönen Veranstaltung – in zwei Gruppen ab und brachte uns gut nach Hause. Da einige unserer Freunde daran nicht teil nahmen (3 zogen eine Schifffahrt auf dem Wörthersee vor und 3 gingen mit unserer „Maxi“ wieder zurück, weil man ihr das lange, brave Sitzen beim Konzert nicht zumuten wollte), sahen wir uns am Abend in der Pension noch den Film, den ich gedreht hatte, an, und so konnten auch jene die herrlichen Stimmen der Kärntner Chöre genießen, die bei der Veranstaltung selbst nicht dabei waren. Damit der Film nicht zu lange wird, hatte ich nicht alle Lieder zur Gänze aufgenommen, aber natürlich die „Seentalstimmen Keutschach“ besonders bevorzugt und deren komplettes Programm gefilmt.

Ja, und alles, was schön ist, geht leider schnell zu Ende. So auch unsere – meiner Meinung nach – wirklich gelungene Wanderwoche. Nach einem herzlichen Abschied von unseren Freunden (nochmals vielen Dank für das Geschenk!) verabschiedeten wir uns, und Freundin Lore brachte uns wieder (wie schon mehrere Male davor) sicher zurück in unsere „alte Keuschn“.

Abschließend möchte ich noch unserem Toni Loitsch für die liebevolle Betreuung unserer Freunde ein herzliches „Dankeschön“ aussprechen. Ich kann nur hoffen, dass wir einander alle im nächsten Jahr gesund und munter wieder zu den bereits „10. Keutschacher Wandertagen“ treffen werden und freue mich heute schon sehr darauf. Auf Wiedersehen im schönen „Karntner Land“!

Fotos dazu finden Sie – wie immer – hier:

Ihre/Eure

Erika Käfer (mit Fritz)

weitwanderer@sektion.alpenverein.at

 
 
 

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