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Granitpilgerweg (Granitpilgerweg)

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Granitpilgerweg

2021-07-04

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Granitpilgerweg im Mühlviertel
von der Tschechischen Grenze zur Donau und retour

Endlich war es so weit. Ich habe die Wanderung für 2020 geplant und dann für Mai 2021. Die Pandemie hat es beide Male verhindert. Die Lockerungen der Corona Auflagen ließen mich hoffen, dass ich im Juli die Wanderung doch machen kann. So war es dann auch.
Das Interesse an der Tour hielt sich aus unterschiedlichen Gründen in Grenzen. Schließlich waren wir zu viert.
Am Sonntag den 4. Juli starteten wir in Haslach an der Mühl und erwanderten in vier Tagen den Weg. Dieser führt von Haslach nach Helfenberg, St. Johann am Wimberg, Niederwaldkirchen, St. Martin im Mühlkreis. Kleinzell, Neufelsen, St. Peter am Wimberg zurück nach Haslach. Man kann die Wanderung von jeden beliebigen Punkt entlang der Strecke beginnen. Die Markierung ist im Uhrzeigersinn. Wir haben eine Strecke von rund 92 Km zurückgelegt und dabei ca. 2300 Höhenmeter überwunden.
Highlights entlang der Strecke sind der Granitlehrpfad und die Granitarena bei Kleinzell sowie die vielen Kirchen und Kapellen, Aussichts- und Kraftplätze.
Der absolute Star ist aber die wunderschöne Natur und die Weitblicke die bis zum Dachstein reichen.
Das Wetter präsentierte sich an allen vier Tagen von seiner schönsten Seite wobei es am dritten Tag zum Wandern eigentlich viel zu heiß war. Bei einer Etappenwanderung muß man da aber durch!
Man sollte den Weg auch bezüglich seiner Schwierigkeiten nicht unterschätzen. Das ständige bergauf und bergab machte die Etappen durchaus anspruchsvoll. Wir gingen die ersten drei Tage im Schnitt 25 Km und 600 – 800 Höhenmeter. Den letzten Tag ließen wir bei kühleren Wetter und „nur“ 18 km Wegstrecke gemütlich ausklingen. Die reine Gehzeit betrug pro Tag ca. 7 Stunden. Die letzte kürzere Etappe schafften wir in 5 Stunden.
Der Gasthof Risano in Haslach diente uns als Standquartier. Ich finde das dieser Gasthof ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis, gerade für Wanderer, aufweist und unseren Ansprüchen voll entsprochen hat.
Der Wirt Peter brachte und holte uns jeden Tag zu den Ausgangs- bzw. Endpunkten der einzelnen Etappen. Man ist daher sehr flexibel mit der Etappeneinteilung. Dieser Transfer wurde vom Gasthaus gratis angeboten ( wo gibt´s das sonst noch? )
Zum Schluß möchte ich anmerken, dass wir an allen vier Tagen nur freundlichen Menschen begegnet sind und das mag was heißen in diesen schwierigen Zeiten wo auch diese Region gerade erst von schweren Unwettern heimgesucht wurde. Die Spuren und Verwüstungen waren noch deutlich zu sehen.
Mitgepilgert sind: Maria Weichselbaum, Gerti Schäfer, Rosi und Hannes Kerschbaum

Hannes Kerschbaum

 
 
 

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