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Mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Hochwechsel (2013_06_14 Öffis-Tour Hochwechsel)

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Mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Hochwechsel

Blick zum Schneeberg

Blick zum Schneeberg

Die Abfahrt vom Bahnhof Göpfritz erfolgte bereits um 06 06 Uhr, was für alle einen zeitigen Tagesbeginn erforderte. Aber es waren alle pünktlich und auch der Zug kam pünktlich in Göpfritz an. Die Umstiegszeiten in Wien waren sehr knapp und da der Zug bis Wien 3 Minuten verspätet war versäumten wir die geplante U-Bahn und dann leider auch den geplanten Schnellzug nach Wiener Neustadt. Also hieß es umplanen und wir nahmen den erstbesten Zug nach Wiener Neustadt. Schließlich kamen wir in Gloggnitz an da auch der geplante Bus bereits weg war organisierten wir uns ein Taxi welches uns zum Ausgangspunkt in Trattenbach brachte.
Dort schnürten wir nun endlich unsere Wanderschuhe (zumindest jene, welche nicht gleich zu Hause damit abgefahren waren) und stiegen durch den Trattenbachgraben zur Steyersberger Schwaig auf 1357 m auf. Dort gab es eine kurze Pause und die nächste Hütte (Kranichberger Schwaig) ließen wir rechts liegen. Weiter über das so genannte Dreiländereck (hier stoßen 3 Gemeinden zusammen) ersteigen wir kurzentschlossen den Umschußriegel wo wir unserem Ziel dem Hochwechsel, mit dem Wetterkoglerhaus, schon sehr nahe waren. Schon vor der Steyersberger Schwaig bekamen wir Rax und Schneeberg zu Gesicht und dieses Panorama verbesserte sich zunehmend. Es folgten dann Die Schneealpe, der Hcohschwab und auch den Grazer Hausberg, den Schöckl, konnten wir erkennen. Nach einer kurzen Rast am Umschußriegel stiegen wir wieder etwas ab und erklommen danach unser Tagesziel auf 1743 Meter Seehöhe. Nach dem Gipfelfoto besuchten wir gleich die schöne Kapelle, welche an den Franzosenkrieg erinnert. Danach ging es ab in die Hütte, wo wir bereits im Voraus Zimmer bzw. ein Lager bestellt hatten. Friedl lud einen alten Freund ein, welcher in der Nähe wohnt und dieser kam mit dem Mountainbike angerollt. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir gemeinsam, da aber der Tag schon sehr zeitig begann waren bald alle im Lager.
Da der schon genannte Schwaigen-Reigen erst im Laufe des Vormittags begann hatten wir in der Früh keine Eile und so konnten wir das Frühstück genießen und marschierten kurz vor 9 Uhr ab. Unser erstes Ziel war der Gipfel des Niederwechsels den wir nach 1 Stunde Gehzeit erreichten. Gleich nach dem Gipfel bogen wir rechts ab und stiegen zur Vorauer Schwaig ab. Dort spielte bereits die Musik auf und es waren auch schon einige Leute anwesend. Wir nahmen ein zweites Frühstück zu uns und marschierten weiter um über die so genannte „Steinerne Stiege“ zum Hallerhaus zu gelangen. Dort nahmen wir unser Mittagessen ein und genossen ebenfalls die 2 abwechselnd agierenden Musikgruppen. Die nächste und zugleich letzte Schwaig auf unserem Weg war nach knapp 30 Minuten erreicht. Auf der Mönichkirchner Schwaig wurde ebenfalls musiziert und wir nützten die Alm (besser den Berggasthof) für den Nachmittagskaffee. Ein aufziehendes Gewitter mahnte uns zum Aufbruch und als wir loslegten fielen ein paar Tropfen. Wir ließen uns jedoch nicht einschüchtern und erklommen auch noch den Kogel und stiegen dann nach Mönichkirchen ab. Gelegentliches Donnern begleitete uns, wir kamen aber trocken im Sonnenhof Hechtl an. Als wir unsere Rucksäcke abstellten begann es zu regnen und wir verzogen uns in unsere Zimmer. Der Nachmittag stand wieder allen zur freien Verfügung und er wurde auch unterschiedlichst genützt. Der Abmarsch war für spätestens 8 Uhr geplant, da wir den Zug um 11 28 Uhr in Aspang erreichten wollten.
Leider regnete es in der Früh ein wenig und obwohl alle schon früher fertig waren marschierten wir erst um 8 Uhr los. Der Regen wurde immer weniger und hörte schließlich wieder ganz auf. Über das ehemalige Heidstübl und Langegg marschierten wir nach Aspang wo wir nach 3 Stunden ankamen und somit noch knapp 30 Minuten Zeit hatten uns umzuziehen bzw. alles für die Heimreise zu verstauen. Die Rückfahrt verlief auf Grund genügender Umstiegszeiten planmäßig und so erreichten wir knapp nach 16 Uhr wieder Göpfritz an der Wild.

Andreas Österreicher
Obmann und Tourenführer

Teilnehmer:
Annemarie Österreicher, Traude Raidl, Johann Bauer, Sigrid Gastinger, Hannes Rammel, Gottfried Eggenhofer, Andreas Österreicher;

 
 
 

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