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Schneeschuhwanderung in Tschechien (2013_01_19 Schneeschuhwanderung in Tschechien)

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Schneeschuhwanderung in Tschechien

dem Wald entgegen

Beim ersten Treffpunkt in Kleinpertholz beim Gasthaus Hlava trafen sich 6 Teilnehmer. 1 Person wurde noch in Gmünd bei der AVIA aufgenommen und am Grenzübergang in Pyhrabruck waren wir mit 15 Teilnehmern komplett.
Die Anfahrt zum Ausgangspunkt in Hojná Voda (Heilbrunn) erfolgte über Nové Hrady (Gratzen), Horní Stropnice (Strobnitz) und Dobrá Voda (Brünnl, ein bekannter Wallfahrtsort).
Da wir auf geräumten Wegen starteten, brauchten wir die Schneeschuhe noch nicht anlegen und erst beim Waldanfang östlich von Hojná Voda war es dann soweit. Hier stellte sich die erste Herausforderung, da das Leihmaterial erst angepasst werden musste, aber nach kurzer Zeit ging es endlich los.
Leider war der Hochnebel sehr beständig und wir sahen während der ganzen Wanderung nur kurz einmal den blauen Himmel. Die Sonne lies sich leider überhaupt nicht blicken. Der in den Vortagen gefallene Neuschnee war ideal zum Schneeschuhgehen und die frostigen Temperaturen konservierten die idealen Pulverschneebedingungen.
Zum Teil entlang einer Langlaufloipe stiegen wir in Richtung Vysoká (1034 m) auf. Da wir einmal den falschen Weg erwischten verlängerte sich der Aufstieg etwas, aber schlussendlich waren alle am höchsten Punkt unserer Wanderung, wo es auch ein kleines Gipfelkreuz gibt, angekommen. Der Abstieg folgte wieder tief verschneiten Forstwegen und am Ende unserer „Karawane“ war ein ausgetretener Streifen zu sehen.
Nach dem Abstieg querten wir die Straße zwischen Hojná Voda und Staré Hute (Althütten) um zu unseren nächsten Zielen dem Kuni hora und dem Kravi hora zu kommen. Nach der Überquerung einer Wiese ging es wieder in den Wald, welcher auch einen guten Schutz gegen den doch ziemlich „scharfen“ Wind bot. Anfänglich quer durch den Wald erreichten wir wieder einen Weg mit einer Langlaufloipe. Dieser folgten wir bis zu der Einsattelung zwischen den beiden oben genannten Hügeln. Wir wendeten uns nach Westen (links) und stiegen wieder direkt durch den Wald zum Kuni hora (926 m) auf. Der Abstieg entlang des Sommerweges war ziemlich steil und felsig und daher bevorzugten es einige die Schneeschuhe abzuschnallen bzw. gleich am Hintern abzurutschen. Zurück zur Einsattelung ging es wieder entlang einer Loipe. Wir machten noch einmal eine kurze Pause und stiegen dann zum Kravi hora (952 m) auf. An diesem Hügel steht eine ca. 35 Meter hohe Aussichtswarte, welche auch von einigen bestiegen wurde. Leider verhinderte der Hochnebel die Sicht aber auch der Raureif war äußerst sehenswert. Der Abstieg zum Ausgangspunkt war schnell erledigt und nach 6 Stunden waren wieder alle zurück am Parkplatz. Das Wetter war trotz fehlender Sonne sehr brauchbar und es ging dann wieder zurück nach Österreich.


Andreas Österrreicher

Teilnehmer

 
 
 

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