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Bergwanderparadies Südtirol Im Reich König Laurins zwischen Rosengarten, Latemar und den Porphyrgipfeln der Eggentaler Berge (Bergwanderparadies Südtirol)

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Vor dem Rosengarten

Bergwanderparadies Südtirol Im Reich König Laurins zwischen Rosengarten, Latemar und den Porphyrgipfeln der Eggentaler Berge

Das Ziel von 25 bergbegeisterten Bergwanderern der Alpenvereinsortsgruppe Zwettl waren heuer vom 19.- 23. September die Berge und Wege in der Ferienregion Rosengarten Latemar.

 

Das Piccolohotel in Obereggen diente uns als Ausgangspunkt für unsere Touren in diese einzigartige und sagenumwobene Bergwelt.
Die Familie Vannuccini betreute uns bestens. Die Küche war haubenverdächtig und der Südtiroler Wein eine Verkostung wert.
Das Wetter passte sich an die oben angeführten Vorzüge an und zeigte sich an allen Tagen von seiner schönsten Seite.
Wir konnten die Spätsommersonne und die angenehmen Temperaturen noch einmal so richtig genießen.

In den nächsten vier Tagen besuchten wir einige der schönsten Ziele dieser Region.
Bei einer ersten Erkundungstour, nach der langen Anreise, verschafften wir uns bei einer Wanderung zum Berghof Häusler Sam einen ersten Eindruck. Wir wurden von samtgrünen Wiesen und gelb leuchtenden Dolomitenwänden empfangen.

Der kühne Adlerhorst am Dach des Latemar, die Latemarhütte bzw. Rifugio Torre di Pisa, 2675m hoch gelegen, war unser nächstes Ziel.
Das Haus ist ein prächtiger Aussichtspunkt. Von den Brentabergen über das Ortlermassiv bis zu den Ötztaler- und Zillertaleralpen spannt sich das Panorama.
Die Cima Cavignon, ein der Hütte vorgelagerter Gipfel, wurde ebenfalls bestiegen.

Unser nächstes Ziel war ein Bergweg am Fuße des Rosengartens der Hirzelweg. Dieser Höhenweg ist einer der Aussichtsreichsten in den Dolomiten. Unser Ausgangspunkt war die Rosengartenhütte. Wir folgten besagten Weg am Fuße der Rotwand und des Masare`- Kammes bis zur Rotwandhütte, 2280 m.
Einige genießen bei der Hütte das tolle Wetter. Der Großteil der Gruppe marschierte hinauf zum Cigoladepass, 2550 m um die Eindrücke und Tiefblicke in die Feldwände des Rosengartens zu genießen.

Der Zanggenberg, 2488 m,  stand am Mittwoch auf dem Programm.
Neun Mitglieder unserer Wandergruppe  entschieden sich jedoch für eine Wanderung in die Bletterbachschlucht. Die Schlucht ist die größte Südtirols und ein geologisches Bilderbuch. Die Durchwanderung dieses Canyons war für die Gruppe ein einzigartiges Erlebnis.
16 Bergwanderer starteten vom Lavazejoch durch einen schönen Wald zum steinigen Südwestgrat des Zanggen. Über den Grat geht es steil, in leichter Kletterei, hinauf zum Zanggenberg, 2488 m. Mitten in den Dolomiten stehen wir auf dunklem Porphyr und genießen eine weite Aussicht. Der freie Blick schweift zum Weiß- und Schwarzhorn, nach Maria Weißenstein, zum Ortlermassiv, zur Latemargruppe, dem Schlern sowie den Trentiner Dolomiten.
Der Abstieg erfolgt über den flachen Gipfelhang und dann steil bergab zum Reiterjoch. Von dort dann gemütlich durch den Bergwald zurück zum Lavazejoch.


Besonders erwähnen möchte ich eine Teilnehmerin unserer Gruppe: Traudl Weinberger, 80 Jahre alt. Sie geht seit vielen Jahren mit uns in die Berge. Ihr Wunsch war es, mit 80 Jahren nochmals auf einen dieser prächtigen Südtiroler Berge zu stehen. Sie hat sich ihren Wunsch gleich zweifach erfüllt. Ihre Lebenseinstellung und ihr Optimismus soll für uns Vorbild sein.

Ich durfte auch dieses Mal als Erinnerung an unsere Wandergruppe und als Dankeschön für die gute Betreuung einen Linolschnitt mit einem Waldviertler Motiv, zur Verfügung gestellt von Willi Zahrl,  an unsere Wirtsleute übergeben. Vielen Dank für das Bild an Willi.

Zum Abschluss unserer schönen Tage in Südtirol besuchten wir die Landeshauptstadt Bozen.
Bozens Altstadt ist einen gemütlichen Spaziergang wert. Romantische Gassen, die Lauben, Märkte und reges italienisches Treiben begleiten uns beim Rundgang.

Abschließend bedanke ich mich bei meiner Wandergruppe für die Kameradschaft und Disziplin und freue mich schon auf die nächste gemeinsame Tour.

 
 
 

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