Logo Bezirk Rankweil

HG (HG - Schitour Silbertaler Lobspitze 2605 m.ü.M)

Alpenverein Vorarlberg

HG

„Ein Lob auf die (Silbertaler) Lobspitze (2605 m.ü.M)“ oder: aus der Liste wirklich schöner, aber abgelegener Skitourenziele Kapitel I oder: „kaputt, trotz Liftunterstützung“.

26. März 2022

Tourguide Norman

Tourguide Norman

Die Silbertaler Lobspitze liegt in Verlängerung des Kamms der beiden Eisentäler-Spitzen (ja, die bei der Reutlinger Hütte, von wo aus es via Gaflunatal ins Silbertal „runter“ geht).  Somit ist klar (wer schon mal auf der Eisentäler war, weiss das) – DAS wird eine lange Tour.  Daher, und weil im Tal schon die Blumen blühten, nutzten wir die Liftunterstützung der Sonnenkopfbahn. Daher wussten WIR: DAS wird eine kurze Tour.

Weils auch noch eine TourengeherInnenkarte (also nicht nur die Rodelkarte für Muttjochgeher) gab, nahmen wir noch den Obermuri Lift (2244 m.ü.M) gleich mit. Die Idee, via Muttjoch in Richtung unsres Tourenziels zu kommen, wurde angesichts der Steilheit und auch des Waldgürtels des Wasserstubentals schnell verworfen. Das Tal selbst durften wir dann aber fast zur Hälfte am Talboden trotzdem durchschreiten/fellen. Vom Obermuri aus gings gleich steil runter ins Tal, wo wir etwas nördlich der oberen Wasserstuben-Alpe (1731 m.ü.M) (diese Verbindung von Silbertal ins Klostertal ist übrigens auch extra als Radroute ausgewiesen) ankamen und erstmals auffellen durften. Dann ging es über kupiertes Gelände bis unterhalb des Gipfelziels, das von Norden her wohl nur schwer erstiegen werden kann (jedenfalls im Winter). Da wir die erste mögliche Querung des Felsriegels, der weiter oben die beiden Talkessel von eben Eisentaler und Lobspitze trennt (oberhalb des Punktes 2052 Hochburtscha, dem Sommerweg folgend) verpasst hatten, mussten wir eine kurze, ruppige Abfahrt auf ca. 2100 m.ü.M in Kauf nehmen. Von dort aus praktisch „einmal um den Berg rum“ bis zum Skidepot. Vom eben diesem auf knapp 2300 m.ü.M gings dann über die nach Westen ausgerichtete Rinne in wunderbarem Trittschnee ziemlich steil bis auf den felsigen Grat, bei dem man/Frau dann auf den von Süden herkommenden Sommerweg trifft. Auf diesem ging es wieder etwas weniger steil und ausgesetzt bis auf den wunderbaren Aussichtsgipfel der Silbertaler Lobspitze. 

Der Valschavierer Maderer (der ja auch beim Aufstieg einmal fast komplett umrundet werden will) kommt von hier oben aus auch wirklich gut zur Geltung… Die wunderbare Firnabfahrt von fast 1000 Höhenmetern bis hinunter nach nach Lobsteg (ca. 1500 m.ü.M ), wo sich die Wege zum Fellimännle und Kristberg, und auch zum Sonnenkopf gabeln, entschädigte für die ziemlich mühsamen 200 zu Fuss zu bewältigenden Höhenmeter.  Von der unteren Wasserstubenalpe (1503 m.ü.M) waren es dann noch gute 300 hm bis zum Schlepplift bei der Talstation vom Riedkopflift – und 4 Kilometer, die sich ziemlich in die Länge zogen. Wir erreichten aber gerade noch rechtzeitig zur letzten Kontrollfahrt den Schlepper, der uns dann zum Glück noch ein paar Höhenmeter Anstieg ersparte.  Insgesamt blieben ca. 13 Kilometer und 1350 Höhenmeter übrig – und das trotz Liftunterstützung… 

Ob der Anstieg via Grasjochbahn, vom Fellimännle aus, oder von anderswo her besser machbar bzw. schlauer ist: ich bin für Vorschläge offen und sehr gespannt drauf.

Bericht: Henrik        Bilder: Henrik, Omar      Teilnehmer: Norman, Henrik, Omar

26 Bilder

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Anfragen zum Internetauftritt und zur Wartung
 

Datenschutzhinweis

Bitte beachten Sie, dass der folgende Link eine externe Website öffnet, für deren Inhalt wir nicht verantwortlich sind und auf die unsere Datenschutzbestimmungen keine Anwendung finden. Informieren Sie sich bitte auf der neuen Webseite über den dortigen Datenschutz.

Ziel: