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Alpingruppe - Skitourentage "Genuss" im Sellrain vom 12. bis 15. Februar 2022 (Skitourentage "Genuss" der Alpingruppe im Sellrain)

Alpenverein Vorarlberg

Alpingruppe - Skitourentage "Genuss" im Sellrain vom 12. bis 15. Februar 2022

Gruppe A – Tourenleiter Hubert:    Brigitte, Irene, Rita, Ulrike, Eugen, Franz, Markus

Gruppe B – Tourenleiter Gerhard:   Elisabeth, Ingrid, Margit, Susanna, Herbert, Thomas

Gruppe C – Tourenleiter Max:         Klaudia, Ursula, Franz, Joachim, Norbert, Wilfried

1. Tag: Anreise ins Sellrain und Tour zum Wetterkreuzkogel 2.591 m

Alle 3 Gruppen

Rankweil, 6.45 Uhr.

Die Spannung war groß. Vier Tage auf Skitour - was wird uns erwarten? Hubert, Gerhard und Max begrüßten uns, teilten uns auf die drei Sportbusse auf und schon ging es los in Richtung Sellrain. Nach knapp zwei Stunden, mit relativ sportlicher Fahrweise, erreichten wir einen Parkplatz kurz vor Kühtai.

Bei klirrender Kälte (-17°C) machten sich die Gruppen startklar: Gruppe A Hubert mit sieben, Gruppe B Gerhard und Gruppe C Max mit je sechs Personen.

Durch ein Waldstück beim ersten Aufstieg gelangten wir auf eine Sonnenterasse. Der Weg führte gemächlich steigend durch das Wörgetal unterhalb der Schafzöllen und der Vorderen Karlesspitze vorbei. Nach ca. zweieinhalb Stunden und 890 Höhenmetern haben wir alle den Wetterkreuzkogel auf 2591m erreicht. Wir strahlten mit der Sonne um die Wette und konnten bei tiefblauem Himmel die herrliche Bergwelt genießen.

Die ersten Tiefschneehänge waren so genial, dass die Gruppen A und B nochmals auffellten und 170 Hm auf ein Joch aufstiegen. Wir genossen traumhafte, unverspurte Pulverschneehänge. Die kurze Waldabfahrt ähnelte einer eisigen Bobbahn. Eisig war auch das Bier, das uns Hubert als Überraschung eingepackt hatte. Es war richtig erfrischend.

Nach einer kurzen Fahrt wurde im Sporthotel Antonie in Grieß im Sellrain eingecheckt. Beim und nach dem leckeren Abendessen schwärmten alle vom wunderschönen ersten Tourentag.

Vielen Dank Hubert, Gerhard und Max.

Tourenbericht: Ulli

Fotos: von Teilnehmer*innen

2. Tag: Gruppe B / Gerle – Rietzer Grießkogel 2.884 m

Ausgangspunkt: Zwischen den Galerien von Kühtai und Gries / Sellrain (Parken rechtsseitig in Ri Kühtai ist möglich)

Anfangs führt die Spur über eine kurze Steilstufe hoch und dann taleinwärts bis sich die Spur teilt (geradeaus zum Kreuzjoch). Wir gehen rechts weiter, überwinden dann mit Spitzkehren eine Steilstufe und kommen in ein kleines Hochkar. Über einen breiten Südhang erreichen wir den Kamm, hier ist auch das Schidepot.

Anschließend geht es zu Fuß (20 -30 min) über den felsdurchsetzten Kamm zum Gipfel. Von hier gibt es einen herrlichen Blick ins Inntal, auf die Gipfel des Sellrain und der Stubaier Alpen.

Kommentar der Teilnehmer: es ist eine abwechslungsreiche, hervorragende, aufregende und einfach saugeile Schitour!

Herzlichen Dank an Gerle, der uns alle mit seiner Leichtigkeit zum Gipfel führte!!!

Aufstieg: 3,5 - 4 Stunden / Distanz 10,8 km / Gesamtzeit 5,5 Stunden

Tourenbericht: Margit

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2. Tag: Gruppe A / Hubert: Mitterzeigerkopf 2.629 m

(Max führte die Gruppe C am 3. Tag auf den Mitterzeigerkopf)

Auch wir starten bei der Lawinengalerie wie die Gruppe von Gerle und der erste Teil der Tour führt uns entlang dem Klammbach und der Oberen Zirmbachalm zu den Narrenböden. Auf einer Höhe von ca. 2300 m trennt sich der Ansteig zum Rietzer Grieskogel und Mitterzeigerkopf. und wir steigen in nord-westlicher Richtung in einigen Kehren zum Kreuzjoch hoch. Die letzten Meter geht es über einen kurzen, überwechteten Grat auf den Gipfel.

Für die Abfahrt queren wir in die Hänge des Hochalters und erfreuen uns einer tollen Powderabfahrt hinunter zum Klammbach und weiter zur Sellrainerstraße.

Aufstieg 2 h 45 min / 820 Hm

2. Tag: Gruppe C: Fotscher Windegg 2.577 m

Am zweiten Tag unserer Tourentage in den Stubaier Alpen entschied sich unser Tourenführer Thomas (alias Max Bahlsen) für den Fotscher Windegg, dieser Berg bietet die Möglichkeit einer Überschreitung, für die wir uns am Gipfel nach Empfehlung anderer Tourengeher, die uns von wunderbaren Tiefschneehängen erzählten, entschieden.

Wir starteten unsere Tour am Parkplatz der Naturrodelbahn zur Juifenalm im Lüsenstal (1470), nun ging es über Abkürzungen den Sommerwanderweg steil durch den Wald, manchmal sehr eisig, manchmal mit sehr wenig Schnee bis zur Juifenalm. Dort wurden wir von zwei übermütigen Hunden begrüßt und wir konnten uns nur schwer überwinden nicht in diese einladende Hütte einzukehren mit dem Wissen den Gipfel dann sicher nicht mehr an dem Tag zu erreichen.

Die nächsten 500 Hm hatten wir mit dem Schneemangel und harschigen Verhältnissen zu kämpfen, circa 15 Minuten unter dem Gipfel machten wir ein Schidepot und kamen über steiniges Gelände zu einem sehr schönen Gipfel. Bei angenehmen Temperaturen genossen wir eine ausgiebige Gipfelrast und entschlossen uns für die Abfahrt(1500m) über die Almindalm im Fotschertal. Diese Entscheidung wurde mit unsagbar schönen Pulverschneehängen belohnt. Die letzten Höhenmeter fuhren wir über einen Forstweg ab, der auf Grund des leichten Gefälles sich lange hinzog, leider mussten wir schlussendlich die Schi noch eine knappe halbe Stunde tragen, denn wegen eines Kraftwerksprojekts wurde der untere Teil des Forstwegs gepflügt.

Gerhard, der Führer der anderen Gruppe, holte uns an der öffentlichen Straße ab und brachte uns zum Hotel, Norbert und Thomas holten dann unseren Bus vom Ausgangspunkt, während wir uns bei einem guten Glas auf der Terrasse mit den anderen Gruppen austauschten.

Diese Schitour war für mich sehr schön, bis auf den Überschlag wegen eines übersehenen Drahtes eines Weidezauns, den ich glücklicherweise ohne Verletzung, überstanden habe. Selten habe ich solche wunderschöne Pulverschneehänge erlebt, die fast das Wort himmlisch verdienen.

Danke dir lieber Max für diese Wahl und Führung.

Tourenbericht: Klaudia

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3. Tag: Gruppe A und B: Sulzkogel 3.016 m

Mit den ersten Sonnenstrahlen in Kühtai, auf 1950m, starten die beiden Skitourenbegeisterten Gruppen von Tourenleiter Hubert und Gerhard, beim Parkplatz der 3-Seenbahn, zur Skitour auf den 3016m hohen Sulzkogel.

Zuerst geht es teilweise im Ski-Gelände und teils über die Rodelbahn am Graf-Ferdinand-Haus vorbei hinauf, zur linken Seite der Staumauer des Finstertal-Speichersees auf 2300m.

An der Dammkrone angekommen, gehen wir nach kurzer Trinkpause, in einem leichten Auf und Ab, ca. 30 Minuten lang, dem östlichen Seeufer entlang bis zu dessen Südende.

Weiter folgen wir, dem von hier links aufwärtsziehenden Tälchen, bis auf die Höhe des flachen Karbodens des ehemaligen Gamezkogelferners. Hier an den wärmenden Sonnenstrahlen auf ca. 2600m, haben wir uns eine gemütliche Pause verdient.

Einen dann nach oben hin, immer steiler werdenden Hang und die bis zu 40° steile hochziehende Mulde, überwinden wir mit Entlastungsabständen und vielen Spitzkehren, bis zum Skidepot an der Scharte.

Die letzten 100 hm steigen wir dann zu Fuß über Felsen, Schnee und ein kurzes Stück am überwächteten Grat zum Gipfel, den wir nach ca. 4 Stunden und 1050hm „alle“ erreichen.

Die Aussicht und die Fernsicht an diesem Tag, sind überwältigend und nach dem Abstieg zum Skidepot, erwartet uns eine traumhaft-rassige Pulverschnee Abfahrt durch ein landschaftlich beeindruckendes Tal.

Am Stausee angekommen, fellen wir in der wärmenden Sonne, nochmals auf um wieder dem See entlang zurück, zur ca. 50 hm höher gelegenen Dammkrone der Staumauer zu gelangen, bevor wir die letzten Pulverhänge hinunter zum Ausgangspunkt carven.

Dank unserer beiden souveränen Tourenleiter, Hubert und Gerhard, kommen wir alle wieder gesund, glücklich und zufrieden im Tal an.

Tourenbericht: Thomas

4. Tag: alle Gruppe: Axamer Kögele

Der Wetterbericht kündigte auf Dienstagnacht Schneefall bis ins Tal und so suchten wir für den Abreisetag eine Ausweichtour. Mit dem Axamer Kögele fand sich schnell ein Ersatzziel. Jatzt war nur noch die Frag offen: Hat es auf der Ausgangshöhe von 900 m genügend Schnee und schneit oder regnet es da. Je nachdem würden wir diese Tour machen oder gleich die Heimfahrt antreten.

Kurz vorweg: Es schneite und in Axams gab es eine zwar dünne aber kompakte Schneedecke. Dennoch mussten einige im Bus „wachgerüttelt“ werden – die Motivation war nicht bei allen gleich gegeben.

Das Axamer Kögele liegt in den Stubaier Alpen in der Nähe vom Skigebiet Axamer Lizum. Diese Tour auf das Kögele führt im ersten Abschnitt über eine deutlich erkennbare (alte) Lifttrasse aufwärts – erst recht steil durch den Wald und später über schöne offene Hänge und angenehmer Steigung zum Gipfelkreuz des Kögele auf 2097 m. Die ganze Tour ist gewalzt und im oberen Bereich versprechen gut 20 cm Neuschnee reines Abfahrtsvergnügen. In genau 3 Stunden Aufstieg erreichen wir bei anhaltendem Schneetreiben den Gipfel und schwingen (innerlich jutzend) die Hänge hinunter nach Axams.

Ein toller Skitourenausklang unser diesjährigen Skitourentage im Sellrain.

Aufstieg 3 Stunden / 1215 Hm

Tourenbericht: Hubert

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