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HG Skitour Maienfelder Furgga (HG Skitour Maienfelder Furgga / Schwarzhorn)

Alpenverein Vorarlberg

HG Skitour Maienfelder Furgga

Furgga

Guide Henrik

Samstag 11. Jänner 2020:

An Maienfeld führt der Weg für unsere neun Teilnehmer an der zweiten HG-Skitour diesen Jahres vorbei, und zwar kurz bevor mit dem Bahnhof Landquart unser Ausgangs und auch Endpunkt für die Bahnfahrt zu unserem auserkorenen Tourenziel, der Maienfelder Furgga (2436 m.ü.M) erreicht wird.Erwähnenswert ist das deshalb, weil die Furgga als Übergang von Arosa (1738 m.ü.M) nach Davos (1558 m.ü.M) liegt, und nicht bei Maienfeld – außerdem bietet sich damit ein guter Einstieg in den Tourenbericht. Die Stadt Maienfeld erwarb vom Kloster Churwalden die Furggaalpe, die ihrerseits tatsächlich am im Gebiet des Übergangs liegt, was den Name erklärt und ja auch in unserer Gegend so oft praktiziert wurde.

Von Landquart aus ging es via Chur in ca. 1 stündiger Fahrt mit der RHB (Rhätischen Bahn) entlang des Flusses Plessur (daher auch der Kartenname : „Plessur-Alpen“) nach Arosa.Nach kurzer Abfahrt zum Iselsee (nicht ganz einfach zu finden), ging es durch schöne Bergwälder und später waldlose, abgeblasene Rücken in Richtung der Passhöhe (2436 m.ü.M) – immer mit Blick auf die beiden flankierenden Erhebungen der Amselflue und des Furggahorns (2726 m.ü.M). Letzteres kann von der Passhöhe aus in gut 2 h erreicht werden, und bietet gute Abfahrtsmöglichkeiten wieder hinunter nach Arosa, während die Amselflue (2781 m.ü.M) von der weiter südlich gelegenen Bärentaler Furgga aus erreicht wird. Unser Ziel war nach kurzer Verschnaufpause und Blick zurück auf das große Hochplateau, das wir nur mit 3 weiteren Tourengehern teilten, das Tiejer Fürggli (2664 m.ü.M).
Von dort aus wurde noch kurz das Schwarzhorn (2758 m.ü.M) bestiegen – ein kurzer Abstecher, der aber mit Pulverschnee auf der nordöstlichen Abfahrt belohnt wurde.

Entlang des Stafler Berges ging es immer in wunderbar geneigtem Gelände hinunter zur Stafelalp (1892 m.ü.M), wo man sich über die ausländischen Gäste wunderte (und sicher auch freute), die die Sonnenterrasse nach getaner Abfahrt genossen. (Hier genoss offenbar auch der expressionistische Maler Ernst Ludwig Kirchner manche
Sonnenstunde – ihm ist ein schönes Museum in Davos gewidmet) Die Abfahrt hinunter nach Davos Frauenkirch gestaltete sich weniger schön, jedenfalls auf dem ersten Abschnitt entlang der eisigen Rodelbahn – danach gings über freie Wiesenhängen hinunter zum Bahnhof, von wo aus wird retour nach Landquart fuhren. (die Anbindung an die Öffis ist vorbildhaft, und sollte keine(n) NachahmerIn von dieser Tour abhalten). Empfohlen werden kann die App „Fairtiq“ die in der Schweiz auch wunderbar funktioniert – einzig auf die Roamingkosten muss geachtet werden. Alles in Allem eine wunderbare und „nicht alltägliche“ Skitourendurchquerung, die recht einsam durch wunderbare Landschaft führt, gute Möglichkeiten für Gipfelbesteigungen bietet, und auch mit ca. 13 km Länge und ca. 1000 hm für Jeden gut geeignet ist.

Bericht: Henrik    Fotos: Henrik, Johannes, Norman, Gerle, Thomas

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