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Senioren - Skitourentage im Schmirntal (Senioren - Skitourentage im Schmirntal)

Alpenverein Vorarlberg

Senioren - Skitourentage im Schmirntal

Die Skitourentage sind jedes Jahr eines der Höhepunkte im Winter so auch in diesem Jahr. Deshalb war auch dieser Termin bald ausgebucht. Früh am Morgen des Dienstags trafen sich 23 Senioren bei zwei Sportbussen an der Gastra. Nur unser Gesamtorganisator fehlte noch. Leider ließ sich der dritte Bus von Gerle nicht mehr starten. Kurz entschlossen fuhren Gerle und Robert mit dem Privat-PKW den zwei Bussen nach. Die Anreise erfolgte über Innsbruck in Richtung Brenner nach St. Jodok (1.229m).

Dieses Bergsteigerdorf liegt 30 km südlich von Innsbruck am Eingang des Schmirn- und Valsertales. Nach Abgabe des Gepäcks in unserem Bergsteigerhotel ging es sogleich weiter auf den Padauner Sattel, der trotz schneebedeckter Fahrbahn durch unsere routinierten Fahrer gut erreichbar war. Von hier starteten wir bei herrlichem Wetter in Richtung Südosten über eine Wiese bis zum Waldrand. Da es in der vorigen Nacht geschneit hatte, stapften wir im schönen Pulverschnee durch eine extra für die Tourengeher ausgeholzte Waldschneise. Ab der Waldgrenze war der pyramidenförmige Gipfel bereits sichtbar. Bereits nach 840 Hm und 2 ½ Stunden erreichten wir die Vennspitze (2.390 m). Die tolle Pulverschneeabfahrt ließ unsere Skifahrerherzen höher schlagen. Beim anschließenden Hock konnten wir die schöne Tour nochmals ausführlich besprechen und durch den Kopf gehen lassen. Den Abend ließen wir uns bei einem gemütlichen Essen in unserem Bergsteigerhotel „Das Lamm“ ausklingen.                                                                                                                     

Trotz schlechten Wetterprognosen und leichtem Schneefall stiegen wir am Mittwoch von der Muchnersiedlung (1.460m) über eine mäßig steile Waldlichtung in die Höhe. Nach Bewältigung einer flachen Schneise war unser Ziel die Ottenspitze (2.179m) bereits sichtbar und nach einem steileren Gipfelhang  nach 2 ¼ Std. und 770 Hm bald erreicht. Auch an diesem Tag gingen sich noch einige Sonnenstrahlen aus und so konnten wir wieder eine schöne Abfahrt genießen. Im Gasthaus Opererblick in Schmirn ließen wir den Tag angenehm ausklingen.                                                                                   

Für den Donnerstag war zuerst Schlechtwetter angesagt. Kurzfristig haben die Wetterfrösche jedoch für den Vormittag schönes Wetter vorhergesagt. Deshalb starteten wir zeitig von der Holzebensiedlung beim Schmirn-Dorf (1.405m) unsere Tour und stiegen durch eine lichte steile Waldschneise hoch. Bald kamen wir zu einer immer breiter werdenden Schneise und danach durch einen kurzen Lärchengürtel, um nach einem letzten steilen Hang nach zwei Stunden und 780 Hm den Rauen Kopf (2.150m) zu erreichen. Bei herrlichem Sonnenschein und tollem Rundumblick konnten wir die Gipfelrast genießen. Auch diesmal belohnten uns herrliche Tiefschneehänge für den schweißtreibenden Aufstieg. Nur das letzte Abfahrtstück durch die schmale Waldschneise forderte manchen das ganze Skikönnen ab. Bei den Fahrzeugen angekommen, setzte bereits der erste Schneefall wieder ein. Deshalb flüchteten wir schnell wieder ins Gasthaus Opererblick. Hier ließen wir unsere Tour mit Musik und Gesang ausklingen. Ossy, Robert und Manfred zeigten ihr  ausgezeichnetes Können an der Gitarre, jeweils begleitet von der Mundharmonika von Kurt und Helmut. Franz bewies uns wieder sein ausgezeichnetes Gleichgewichtsgefühl! Nachdem ursprünglich der Hohe Napf unser Ziel war, wurden zwei von unseren Tourengehern zu einem Kurzreim inspiriert:

Ihr künand sicher si, dass i eu nüt verzapf,       mir gond hüt alle uf a Hohe Napf.

Dr Hohe Napf ischt net hoch,       do bin i grotta froh!

Dia Abfahrt dia ischt steil,        des würd super geil.

Der Freitag begann wolkenverhangen und mit Schneefall. Deshalb wurde kurzfristig umdisponiert. Wir fuhren zum Parkplatz unter der Autobahnbrücke im Obernbergtal (1.220m), schnallten unsere Skier an und waren unter starkem Schneefall bereits nach 430 Hm und 1 ¼ Std. auf der Sattelbergalm (1.633m). Hier stürmten wir das Gasthaus und nach einigen Getränken und einem guten Essen zückte Ossy die mitgenommene Gitarre und unsere Gruppe schmetterte einige gängige Berglieder durch die Gaststube, wobei der „Rock and Roll im Vorderwould“ auch nicht fehlen durfte! Aber bald schon hieß es Abschiednehmen und durch teilweise hohen Tiefschnee glitten wir bei starkem Schneefall ins Tal zu unseren Fahrzeugen, verstauten die Geräte und unsere Fahrer brachten uns sicher zuerst durch Schneematsch und später unter Starkregen sicher nach Hause.

Vielen Dank an den Gesamtorganisator und Tourenführer Gerhard Huber sowie den Tourenführern Hardy Speckle, Helmut Entner und Ossy Berchtold. Auch unsere Musikanten Ossy, Robert, Manfred sowie Kurt und Helmut verdienen ein besonderes Lob. Diesen informativen Bericht hat Hubert Nigg geschrieben. Die Bilder stammen aus den Kameras von Gerle und Ossi.

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