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Jugend2 - Nikolauswochenende (Jugend2 - Nikolauswochenende)

Alpenverein Vorarlberg

Jugend2 - Nikolauswochenende

Freitag: Anreise, Aufstieg und Besuch vom Nikolaus auf der Firsthütte

Am Freitag, dem 8.12.2017 traf sich die Jugend2 gegen Mittag am Rank’ler Bahnhof um, nachdem wir den ganzen Proviant und Ausrüstung auf alle aufgeteilt hatten, mit den Öffi’s Richtung Bödele zu starten.

Dort angekommen zogen sich die einen Tourenski und die anderen Schneeschuhe an. Gemeinsam machten wir uns dann nach einem großen LVS Check durch den eisigen Wind auf Richtung Firsthütte! Durch einen unerwartetem „Schneesturm“ und quer durch die Wolken fanden wir schlussendlich sicher zur Hütte.

Im Team wurde zusammengeholfen beim Feuer machen, Teewasser aufsetzen und jeden mit trockenen Kleidern auszustatten. Nach dem Abendessen wurden wir, keine konnte es wo wirklich glauben, wirklich vom Nikolaus überrascht. Nachdem sich jeder seine gute und verbesserungswürdige Seite angehört hatte, verlief der Abend sehr gemütlich mit Schokolade, Nüssen und Mandarinen.

Samstag: LVS-Übungen, Grillplatz und Schneemobil freischaufeln, gemütlicher Abend am Feuer

Am Samstag wurde nach dem Frühstück direkt ein kleiner Lawinen Theorie Block durchgenommen um perfekt auf die LVS Übungen während des Tages vorbereitet zu sein.

Nach gemeinsamen verspuren teilten wir uns in zweier Teams auf und gingen gegenseitig auf Piepssuche um den Umgang mit LVS-Gerät, Sonde und Schaufel auch praktisch zu beherrschen. Darauf folgte dann noch eine ganz spezielle Aufgabe für ein kleines Team unserer Gruppe. Hanna, Jonas und Martin mussten zurück in die Hütte währen die anderen alles für eine große Übung mit mehreren Verschütteten vorbereiteten. Die drei mussten sich dann die Infos über den Lawinenhergang aus den anderen „herauskitzeln“ und sich auf die Suche nach den Verschütteten machen. Es wurde extra nicht leicht gemacht und noch diverse Fallen gestellt wie z.B. ein nicht verschüttetes, nicht ausgeschaltetes LVS.  

Trotz allem gelang es dem 3er Gespann innerhalb von 13 Minuten 4 von 5 verschüttete zu befreien! Beim 5. Verschütteten wurde wie im nachhinein bekannt, vergessen das LVS (unabsichtlich) einzuschalten, deshalb wurde noch eine groß angelegte Sondierung eingeleitet, welche sich wenn man auf der Suche nach einem von einer Schneeschaufel verdeckten LVS ist, wirklich als sehr schwer und aussichtslos erwies. Wir kamen nicht drumrum alle zur Schaufel zu greifen und großflächig den 1m tiefen Schnee abzuschöpfen. Nach einem fast aussichtslosen Kampf war die Freude riesig, als wir das vermisste LVS wieder gefunden haben und wir zurück in die Hütte zu einem wärmenden Tee gehen konnten.

Und die Moral von der Geschichte: Ein LVS bietet nur Schutz wenn es auch eingeschaltet ist. Diese Lektion und wie wichtig ein LVS-Check ist, wurde dadurch allen Teilnehmern bewusst.

Trotz der Abgelegenheit der Hütte hatten wir wirklich viele Besucher: 3 Bergretter; 2 Bergretter Besucher; 2 die ein knapp vor der Hütte steckengebliebenes Schneemobil abholten und den Stefan, der Hüttenwart aus Dornbirn, welche sich alle über den schon warmen Tee und Glühmost freuten. Gegen späteren Nachmittag halfen wir dann auch noch fleißig das Schneemobil des 3. Bergrettler’s frei zu schaufeln. Weil wir die Schaufeln schon in der Hand hatten erbauten wir uns neben dem Grillplatz noch eine Schneebar für den Abend und diverse Schneeballschlachten sowie Bauernschnützer (alla Lukas Breznik) durften natürlich nicht fehlen.

Nach dem Abendessen bei tiefer Dunkelheit entfachten wir dann das Feuer und ein wunderschöner Tag in weiß konnte nun mit dem gemeinsamen Singen von Jugend2-typischen-Liedern zu Ende gehen. 

Sonntag: Sonnenaufgang Wiesfluhalpen, LVS-Übung, Abstieg und Abreise

Am Sonntag machten sich dann 6 Frühaufsteher (oder von der Idee begeisterte) noch vor Sonnenaufgang auf den Weg auf die Wiesfluhalpen, um den Sonnenaufang in voller Pracht genießen zu können. Danach mussten wir das Frühstück aber leider immer noch selbst richten, da die „Daheimgebliebenen“ erst aufgestanden sind, als wir wieder in die Hütte kamen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück wurden wir auf den aufziehenden Sturm aufmerksam und versuchten möglichst rasch die Hütte klar Schiff zu machen und brachen wieder auf in Richtung Bödele. Nachdem sich das Wetter Richtung Bödele aber immer mehr verbesserte, legten wir nochmals einen Stopp ein und machten nochmals eine LVS-Großübung inkl. Feedbackrunde ein, bei der nochmals viel gelernt werden konnte.

Gegen 15:00 Uhr kamen wird dann beim Bödele an wo der Schnee schon dem Regen wich. Riesengroß war unsere Freude dass wir gemeinsam so ein einzigartiges schneereiches verlängertes Wochenende genießen konnte.

Jugendleiter: Martin, Johannes, Jonas

Teilnehmer: 7

 
 
 

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