Logo Bezirk Rankweil

Alpingruppe Skitourentage Wipptal vom 05. bis 09. März 2014 (Alpingruppe Skitourentage Wipptal vom 05. bis 09. März 2014)

Alpenverein Vorarlberg

Alpingruppe Skitourentage Wipptal vom 05. bis 09. März 2014

Gruppe 1 von Hardy und Helmut E., - Railjet 520 / 585

mit Erika, Traudl, Elmar, Helmut K., Kurt, Manfred, Robert

Schitourentage Wipptal  - letzter  traditioneller Bericht Kurt Pedot (Bilder Helmut K. und Kurt)

Bericht Gruppe 1 – Railjet 520

1 -Mi. 5.3.2014 Gries am Brenner - Sattelberg - 2115 m - 900 Hm, 2,50 Std

Ausgeschrieben mit Zugnr. 585 wurde unsere Garnitur leider schon vor Beginn geschwächt und so konnten wir am Mittwoch außerfahrplanmäßig mit ein paar Minuten Verspätung  nur mit Zugnr. 520 von der Gastra aus starten.

Unumstößliche Sitzordnung:  Hardy und Helmut auf der Fahrer / Beifahrerbank, Erika, Traudl und Helmut in der mittleren Reihe, Elmar, Kurt und Robert als Hinterbänkler.

Unser umsichtiges Fahrer / Führer Gespann brachte uns nach obligatorischem Halt beim Rosenberger in Pettnau im 2. Anlauf zum überdachten, gebührenpflichtigen Parkplatz unter der Brennerautobahn bei Gries, wo wir ab 10.30 Uhr, die Sattelbergtour starteten. Gapfohlähnlicher Pistenaufstieg mit Abstecher in den Wald brachte uns in einer guten Stunde zur Sattelalpe und von dort in weiteren 1,5 Std in einer weiten rechts – links Kombination durch  den Wald, dann bei Nebel auf den Gipfel. Erst im letzten Moment war das Gipfelkreuz zu entdecken. Trotz schlechter Sicht und nicht allzu bestem Schnee kamen noch passable Schwünge zu Stande, bis wir die hochgelobte u.  ersehnte Sattelbergalpe erreichten.

Highlight der Tour: Spinatknödel und rassige Pistenabfahrt

Ganz nebenbei sei erwähnt, dass auch das Abendessen dieses Aschermittwochs wohl fleischlos (Lachsfilet) aber keineswegs als Fastenspeise gewertet werden konnte.

8 Bilder

 
 
 

2 - Do. 6.3.2014 Ratschings - Kleine Kreuzspitze 2518 m - 1150 Hm, 4 Std

Nachdem die anderen Gruppen entschieden hatten, dem angekündigten guten Wetter entgegenzufahren, wartete Railjet 520 geduldig bis das Ausfahrtssignal auf grün schaltete und alle anderen unsere Unterkunft Hohe Burg in Trins verlassen hatten um dann ebenfalls ins Südtirol zu reisen. (Qualitätsmerkmal Sportbus sei Dank).  Auf bekannter Route fuhren wir bis ans Ende des Ratschingstals. Die freiwillige Spende für den Parkplatz haben wir dieses Mal für unsere Rückkehr aufgehoben. Zuerst durch den Wald, dann über freies Gelände gewannen wir rasch an Höhe. Das bereits ausgefahrene, pistenähnliche Gelände ließ erahnen, dass es ich hier um ein beliebtes Tourengebiet handelt. Schnee in rauen Mengen, war doch auf der Piste ein Wegweiser sicher fast einen Meter unterhalb der Schneedecke.

Unsere 1. Pause auf der meterhoch eingeschneiten Klammalm hat allen gutgetan. Blauer Himmel, Pulverschnee und tolles Gelände trieben uns aber rasch weiter, vom Gipfel noch keine Spur. Nach der nächsten Pause war das Ende dann absehbar. Mit ein paar Spitzkehren erreichten wir den Kamm und von dort zu Fuß den Gipfel.

Einziger Aufreger der Tour: In der weitläufigen Mulde vor dem letzten Aufschwung überholte uns Rainer (Tourenrennläufer und Führer der Gruppe 2 beim „Auslaufen“) in solch atemberaubendem Tempo, dass uns vor Staunen das „Seavas“ im Halse stecken blieb.

Nachdem am Mittwoch uns der Gipfeltrunk wegen Alkverbot, nicht möglich war, haben wir dies nach dem Gipfelsieg zufrieden nachgeholt.

Unsere Spuren zum Gähnen
Unsere Spuren zum Gähnen

Die Abfahrt bot noch unzählige Tiefschneeschwünge bei bestem Pulver. Im unteren Bereich dann eher etwas anstrengendes Gruppenfahren.

Dass nach einer erfolgreichen Tour im Südtirol eine Brettljause mit ortsüblichem Getränk nicht fehlen durfte, versteht sich, glaube ich, von selbst. Sogar der Bernhardiner hat neidisch zu uns heraufgeblinzelt.

Nach dem gelungenen Abschluss dieses Tourentages mussten wir uns sputen um noch rechtzeitig zu Tisch zum Wiener Zwiebelrostbraten zu kommen.

9 Bilder

 
 
 
 

3 - Fr. 7.3.2014 Obernberg -  Hoher Lorenzen 2315 m - 900 Hm, 3 Std

Und wieder war die Bude leer als wir uns zum gemütlichen Frühstücksbuffet incl. weichgekochtem Ei trafen. Für heute haben unsere Führer das Obernbergtal ausgesucht und für den Abend den Rekonvaleszenten Manfred angekündigt. Ihm haben wir am Vortag ein Foto der Bretteljause gemailt.

In bewährter Manier brachte uns Hardy zum bewirtschafteten Parkplatz nach Obernberg wo wir zuerst unsere Schi schulterten und in ein paar Minuten auf dem Gehweg bis zu Startpunkt der Tour trafen. Nach Begrüßungsworten und Piepskontrolle übergab Hardy die Führung an Helmut ab, um schon 20min später mit einem Kommando „rechts“ den rechten Weg von hinten her zu kommandieren.

Am See entlang schlossen wir so zu zwei betagten Schneeschuhläufern auf, welche uns aber nicht den Hauch einer Chance ließen. Wir haben sie aus den Augen verloren. Im gemächlichen Tempo erreichten wir mit Unterbrechungen den Gipfel mit herrlich schneeangelagertem Gipfelkreuz. Der Schreiberling war froh ob des Tempos hatte er doch infolge Bauchkrämpfen schon weit unten eine Umkehr erwogen.

Nachdem Hardy´s Cognac bei der ersten Pause nicht die erhoffte Linderung ergab, hat bei der 2. Rast das Magnesium von Helmut K. Wunder bewirkt und so konnte ich doch eine tolle Tour mitmachen.

Unsere beiden Führer haben auch dieses Mal unverspurtes Gelände gefunden und so stand einem gemütlichen Ausklang auf einer Sonnenterrasse, dieses Mal bei „Weissem“ nichts im Wege.

Wieder früh genug, dass sich noch der Aperitif an der Bar ausging, trafen wir zum Abendessen in unserem Quartier ein.

Nach dem Abendessen, bei  nun 9x Schweinebraten, konnte nach langen Diskussionen noch das Email vom Vortag persönlich zugestellt werden, da Manfred zur Freude aller, den Railjet 585 nun komplettierte.

9 Bilder

 
 
 
 

4 - Sa. 8.3.2014 Matrei, Navis -  Naviser Kreuzjöchel 2536 m - 1230 Hm, 4,25 Std.

Wie ich gelesen habe ist das Kreuzjöchl in Navis sicherlich eine der meist begangenen Skitouren im Navistal. Bis zur Naviser Hütte kann man gemütlich entlang der Rodelbahn hinaufwandern oder wie wir beabsichtigten, die  Abfahrtsschneise nehmen. Nach Unmutsäußerungen innerhalb der Gruppe ließ Hardy von seinem Vorhaben ab, was Erika dazu bewegte sich einfach in den Graben neben der Rodelbahn zu legen. Es sollte übrigens der einzige Sturz der gesamten Gruppe an allen Tagen sein.

die Naviser Hütte
die Naviser Hütte

Vorbei an der neu erbauten (Sommer 2012), generalsanierten  Naviser Hütte steuerte wir zusammen mit unzähligen Tourengängern unserem Ziel entgegen. Je höher wir kamen umso ruhiger wurde es um uns. In würdevollem Tempo erreichten wir unser Ziel. Auf dem Gipfelsieg wurde mit den aus dem Rucksack gezauberten Spirituosen angestoßen.

Für mich vollkommen unverständlich, dass nach dieser Vielzahl von Tourengängern von Hardy noch einsames , unverspurtes Gelände gefunden werden konnte.  Die Freude über die vielen Pulverschwünge wurde nur ganz  zum Schluss bei der Querung zur Naviser Hütte zurück ein wenig getrübt. Es gibt eben nicht nur Vorteile.

Die Einkehr in der Naviser Hütte stimmte dann aber versöhnlich, dies wurde auch noch mit einem Fluchtachtele auf der Terrasse besiegelt.

Um auch das letzte Hauptgericht nicht zu vergessen möchte ich hier das Wiener Saftgulasch erwähnen. Alle Railjetteilnehmer haben zeitgerecht Platz genommen.  Nicht konsumierte Nachtische wurden an Bedürftige verteilt. Vielen Dank!

9 Bilder

 
 
 
 

5 - So. 9.3.2014 Obernberg – Allerleigrubenspitze 2131 m - 700 Hm, 2,50 Std

Kleine Auslauftour am Ausgangspunkt vom Freitag. Nach Entrichtung der Parkgebühr schnallten wir dieses Mal bereits beim Auto unsere Schier an. Da das Kommando “Rechts“ dieses Mal ausblieb gings rassig durch den Wald steil nach oben. Ein Pensionistenehepaar hatte dieses Mal keine Chance. Mit ihrem synchronem Himalayaschritt waren sie unserm Antritt nicht gewachsen. Herrlich das Gelände ausnützend führte die Spur zum Gipfel. Einige von uns kamen im oberen Bereich nicht umhin vorsichtshalber die Harscheisen einzusetzen um sicher unterhalb des Gipfels zu kommen.

Auf dem Gipfel blieb genügend Zeit nochmals in die Runde zu schauen und die vergangenen 5 Tourentag Revue passieren zu lassen.

Dieses Mal ohne Pulverschnee lotsten uns die Führer am Obernberger See vorbei zum Auto.

Beim gemeinsamen Mittagessen trafen sich noch alle Gruppen und gutgelaunt traten alle die Heimfahrt ins Ländle an.

Gruppe Railjet hielt in der nahegelegenen Kirche noch eine kurze Dankandacht für die unfallfreien Tourentage und bedankt sich bei Alpinreferent Hubert, den Tourenführern Hardy und Helmut und allen Teilnehmern für die schöne Zeit.

Ankunftszeit Railjet 585 in Rankweil zwischen 18:30 und 19:00 Uhr.

9 Bilder

 
 
 
 
 
 
 

Anfragen zum Internetauftritt und zur Wartung