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HG-Bergtour auf die Dremelspitze (HG - Bergtour Dremelspitze)

Alpenverein Vorarlberg

HG-Bergtour auf die Dremelspitze

Gipfel Dremelspitze
Gipfel Dremelspitze

Samstag 24. August.2019, HG „Genussvoll unterwegs II“

...Eine versteckte Schönheit ist die Dremelspitze im Herzen der Lechtaler Alpen. Erst ganz hinten im Bschlabser Tal, einem Seitental des Lechs, ragt sie auf – als ebenmäßige Pyramide ein Idealbild eines Bergs, aufgebaut aus einzelnen Türmen, Pfeilern und Wänden. Der Aufstieg zum Gipfel ist alpines Bergsteigen in Reinkultur: Er erfordert noch keine Kletterei am Seil, aber doch absolut sicheres Klettervermögen für die kürzeren und ausgesetzten Kletterstellen…
Das sind die Worte eines Redakteurs vom Bayrischen Rundfunk, die mich aber zur Aufnahme dieses Gipfels ins HG-Tourenprogramm veranlasst hatten. Alleine die Auffahrt über die Zick-Zackstraße die beim Steinbruch Zams abzweigt, um dann durch steile Flanken auf die Hochebene der Alfuzalm zu führen, ist ein Erlebnis für sich. Hier liegt auch der Parkplatz, gleichzeitig Startpunkt der Wanderung zur Steinseehütte (2061 m.ü.M) auf gut 1400 Metern. Ein früher Start ist hier zu empfehlen – ansonsten bleibt nur das Hüttentaxi als Alternative. Die Steinseehütte wäre ein idealer Stützpunkt für diverse Kletterereien in den Klettergärten und zu diversen Spitzen und Türmen rund um die Hütte.
Uns aber zieht es nach kurzer Rast weiter zum wunderbar idyllisch gelegenen Steinsee, der trotz seiner Lage auf gut 2100 Metern zum Baden einlädt – dazu aber später. Eine kurze versicherte Passage (wegen des Wegs zur Haunauer Hütte, den auch Wanderer begehen) führt zur hinteren Dremelscharte, wo der Aufstieg zu unsrem Bergziel gleichen Namens startet. Die Wegfindung ist einfach, da sehr gut markiert – sinnvoll , da der Aufstieg nicht immer klar ist - eine erste Kletterstelle ist gleich überwunden. Generell haben wir es hier - zumindest bei guten, trockenen Verhältnissen – mit einer Genusstour im II Grad oder ca. T5 zu tun. Der Weg führt in gut gestuften Bändern, selten wirklich ausgesetzt, zum Gipfel. Das Gestein ist fest, jedoch liegt auf eben diesen Bändern Schotter, der umsichtiges Steigen verlangt, um auch die Kollegen nicht zu gefährden – Steinschlaghelm ist Pflicht. Genügend Kraftreserven und vor Allem Konzentrationsfähigkeit auch für den Rückweg sollten vorhanden sein – an manchen Stellen darf eben kein Fehler passieren. Der Ausblick vom Gipfel: wunderbar, vor Allem die Tiefblicke zum in der Nachmittagssonne glitzernden Steinsee machen jede Mühe wieder wett.
Nachdem Joe schon im Aufstieg ein Bad im See angekündigt hatte (der Mann hat sogar auf Bergtour eine Badehose dabei), konnten wir ihn bei dieser Abkühlaktion nicht alleine lassen, Badehose hin oder her ;-).


Es bleiben wunderbare Erinnerungen an diese Tour. Die Steinseehütte werden wir sicher wieder besuchen, um andere Ziele (Stichwort: HG-Kante) zu besteigen.

Bericht: Henrik


Fotos: Norman, Gregor, Henrik, Daniel

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