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Schitourentage Safiental (Schitourentage Safiental)

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Schitourentage Safiental

Safiental, Schweiz - 22.01.2017

Tourenführer: Florian Dönz

Die Idee, in den Semesterferien im wildromantischen Safiental mittlere Schitouren anzubieten ist auf nicht allzu großes Interesse gestoßen. Schlussendlich starteten wir zu viert am Freitag bei Schlechtwetter Richtung Safiental, dem östlichen Paralleltal zum Valsertal. In Chur zeigte sich bereits die Sonne und so starteten wir nach spektakulärer Anreise von Bäch aus Richtung Tällihorn. Bei der Abfahrt war die Sicht etwas getrübt, doch der Schnee war noch ganz passabel.

Nach dem Bezug unseres Lagers im Turahus begann es zu schneien, während wir die gemütliche Stube des 300 Jahre alte Walserhauses genossen. Nach Käsefondue und Wein zogen wir uns in unser Lager zurück. Am Samstag erwartete uns ein strahlend schöner Tag mit gut 10 cm Neuschnee. Wir entschieden uns für das Bärenhorn mit 2.929 m als Tourenziel. In einem weiten Bogen stiegen wir entlang der bei Eiskletterern bekannten Wasserfälle auf.

Im Talgrund lag teils bedenklich wenig Schnee, ab etwa 2.000 m schaute es bereits viel besser aus und der Vorgipfel des Bärenhorn lockte mit einer derart wunderbaren Flanke, dass wir eine erste Extraabfahrt einschoben. Danach stiegen wir zum Gipfel auf und wurden mit einer prächtigen Aussicht belohnt: Von der Bernina über Güfer- und Rheinwaldhorn, Berner Oberland, Tödi bis zur Schesaplana konnten wir unzählige bekannte Gipfel erkennen.

Nach den ersten schneearmen Höhenmetern hatten wir eine prächtige Abfahrt in bestem Pulver. Und um die steinige Spur im Talgrund zu umgehen, nahmen wir nochmals 300 HM über die Bärasunnige in Kauf, um dann hindernislos und ohne große Kratzer zum Turahus abzufahren. Bei einem feinen Abendessen ließen wir den Tag nach fast 2.000 Höhenmetern ausklingen. Am Sonntag stand der Piz Tomül mit 2.945 m am Programm. Über kupiertes Gelände ging es hinauf, bis der lange Grat zum Gipfel leitete. Die Einfahrt in die Nordabfahrt war etwas steil, doch gut machbar. Dann folgte eine Traumabfahrt. Am Vortag hatten wir den Nordhang des Strätscherhornes gesehen und sofort beschlossen, dass wir diesen auch noch fahren wollen – also querten wir über abwechslungsreiches Gelände hinüber zu unserem zweiten Gipfel. Nach ausgiebiger Gipfelrast bei prächtiger Aussicht genossen wir die Abfahrt in fast perfektem Pulver. Die letzten Meter zwischen den Alpenrosen waren schon spannend, doch die Schweizer scheinen ihre Alpen so gut zu pflegen und von Steinen zu befreien, dass unsere Schi auch den unteren Teil der Abfahrt ganz gut überstanden.

Es waren 3 tolle Tourentage in guter Gesellschaft. Oft waren wir allein unterwegs trotz der ausgebuchten Unterkünfte im Tal. Nur die Nachtruhe kam ein wenig zu kurz in dem hellhörigen alten Haus – aber schlafen kann man auch daheim…

Berichtverfasser: Hermi Dönz

Einige Bilder von unserer Tour findet Ihr unter Alben.

 
 
 

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