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Im Gespräch heute mit Toni Mangeng (Im Gespräch heute mit Toni Mangeng)

Alpenverein Vorarlberg
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Im Gespräch heute mit Toni Mangeng

Im Gespräch heute mit Toni Mangeng

In unserem heutigen Gespräch aus der neuen Reihe „Unsere Ehrenamtlichen“ sprechen wir heute mit Toni Mangeng, Vorstandsmitglied beim AV Montafon.

Servus Toni,

In meinen bisherigen Gesprächen wirst Du eigentlich von jedem Vorstandsmitglied immer wieder genannt. Dieter spricht von Dir als Urgestein des Vereins, Judith ist Deine Schwester und Birgit war in Deiner Jugendgruppe schon als junger Mensch mit dabei. Seit wann engagierst Du Dich bei uns und was hast Du in dieser Zeit alles an Funktionen inne gehabt?

Toni: Im Herbst 1983 begann ich meine Tätigkeit als Lehrer in der Hauptschule Schruns Dorf und lernte dabei den damaligen AV Bezirksobmann Manfred Dönz kennen. Die Idee einer Kindergruppe wurde geboren und sodann in die Tat umgesetzt. Nach 12 Jahren übergab ich die Gruppe an meinen Lehrerkollegen Hannes Schmid. Ich agierte damals als Jugendwart. Jahre später startete ich Freitag abends das „Alpenvereinsturnen“ und die Betreuung der Kletterwand. Nebenbei bin ich noch Vorstandsmitglied.

Dieter berichtete mir, dass Du zahlreiche Bergfahrten mit der Jungmannschaft im In- und Ausland organisiert hast. Sind Dir dort besondere Erlebnisse noch gut in Erinnerung?

Toni: Mit dem Start der Kindergruppe begann auch meine bergsteigerische Tätigkeit. Bei vielen Jungmannschaftstouren durfte ich den damaligen Jungmannschaftsführer Hanno Dönz begleiten und so die ersten alpinen Gehversuche wagen. Unvergesslich sind die vielen Kletterfahrten nach Südfrankreich, die Dolomiten und ins Tessin. Was dabei nie zu kurz kam war die Geselligkeit. Eine Bergfahrt mit der Jungmannschaft ist mir noch besonders in Erinnerung: „Dibonakante“ an der großen Zinne (Wettersturz kurz unterhalb des Gipfels).

Und was ist heute Deine Aufgabe innerhalb der Vorstandschaft?

Toni: Die Betreuung der Kletterwand, das wöchentliche AV-Turnen von November bis März (heuer leider Corona bedingt ausgefallen) und bei Bedarf helfe ich gerne beim Klettern in der Kindergruppe aus.

Du hast selber auch die Ausbildung zum UIAA Bergführer. Was waren damals Deine Beweggründe, diese Ausbildung zu machen?

Toni: Ich wollte für meiner Führungstätigkeit bestens ausgebildet sein.

Gemeinsam mit Franz Haag warst Du auch treibende Kraft bei der Installation der Kletterwand in der Turnhallte der Mittelschule Schruns. Was waren damals Deine Beweggründe und wie wichtig ist das für die heutige Jugend aus Deiner Sicht?

Toni: Klettern wurde zu der zentralen Motivation in der Jugendarbeit. Auch als Sportlehrer an der Hauptschule erkannte ich die ungeahnten Möglichkeiten vom Wetter unabhängig zu sein und das ganze Jahr über trainieren zu können.

Gab es in Deiner langen Zeit noch weitere Projekte beim Alpenverein, die Du heute noch als besonders wichtig ansiehst?

Toni: Das Tourenangebot wurde in den letzten Jahren dank vieler neuer gut ausgebildeter Tourenführer stark erweitert und vielfältiger.

Abschließend noch ein paar Bergfragen an Dich: was ist im Winter Deine Lieblingsschitour hier im Montafon?

Toni: Roßberg

Welcher Berg im Sommer fasziniert Dich und gehört zu Deinen Lieblingsgipfeln im Montafon?

Toni: Gr. Litzner

Welche Tour machst Du jedes Jahr immer wieder, sozusagen ein „da muss ich mindestens einmal pro Jahr hin“, und warum fasziniert Dich diese Tour?

Toni: Saulakopf – eine einsame Schitour im Winter, der Klettersteig im Sommer (war beim Bau dabei) oder die gut sanierte Alpinklettertour „Saula direkte“.

Herzlichen Dank für das Gespräch mit Dir, Toni.

 
 
 

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