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Im Gespräch mit Birgit und Karoline (Im Gespräch mit Birgit und Karoline)

Alpenverein Vorarlberg
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Im Gespräch mit Birgit und Karoline

Im Gespräch mit Birgit und Karoline

Birgit und Karoline

In unserem zweiten Gespräch aus der neuen Reihe „Unsere Ehrenamtlichen“ sprechen wir heute mit Birgit Mangeng und Karoline Bertle.

Servus Birgit, servus Karoline,

wenn man Eure beiden Namen mit dem Alpenverein Montafon hört und verbindet, kommt man recht schnell zu dem Thema Jugend innerhalb unseres Vereins. Welche Aufgaben habt Ihr im speziellen innerhalb der Jugend bei uns?

Birgit: Wir organisieren die wöchentlichen Treffen am Freitag Nachmittag bzw. Abend, für die wir uns je nach Wetterlage ein Programm überlegen: Klettern in der Halle, Heimabend, Geländespiele, kleine Wanderungen, Rodelpartien, Kletterausflüge in die Boulderhalle oder in den Klettergarten Latschau. Etwas mehr Organisationsaufwand sind die Biwakübernachtungen sowie das Sommerlager für unsere Jugendgruppe.

Karoline: Im Speziellen sind wir die Ansprechpersonen im Verein, wenn es um die Jugend geht und halten auch Kontakt zur Landesjugend des Alpenvereins, der uns neben unserem „Montafoner Verein“ auch immer tatkräftig unterstützt. Wir ergänzen uns zum Glück sehr gut und können uns somit die Arbeit gut aufteilen.

Seit wann gibt es die Kinder- und Jugendgruppe und was ist hier so generell geboten?

Karoline: Die Kinder- und Jugendgruppen gibt es schon (ewig) lang im Verein. Auch Birgit war in ihrer Jugend bei der Jungmannschaft von Toni dabei! Mir ist bekannt, dass auch schon Manfred Dönz mit Jugendleiter Emil Isele Jugendgruppen organisiert hat. Es hat aber immer wieder Unterbrüche auf Grund des Betreuermangels gegeben. Unsere derzeitige Gruppe habe ich im Herbst 2006 wieder ins Leben gerufen.

Wie viele aktive Kinder und Jugendliche habt Ihr wöchentlich?

Birgit: Im Durchschnitt betreuen 5 Jugendleiter jede Woche ca. 50 Kinder und Jugendliche, insgesamt sind 65 junge Leute in unserer Gruppe aktiv.

Wie schon zu Beginn erwähnt gibt es jährlich auch ein beliebtes Sommerlager. Wo seid Ihr letztes Jahr gewesen und gibt es bereits für heuer schon Pläne?

Karoline: Wir versuchen jedes Jahr ein neues Gebiet zu erkunden. Letztes Jahr waren wir auf der Heinrich-Hueter-Hütte. Wir waren aber auch schon im Oberen Gericht (Tirol) auf dem Hohenzollernhaus, im Großen Walsertal oder auf der Reutlinger Hütte. Ein Sommerlager mit Schnee hatten wir vor zwei Jahren auf der Heilbronner Hütte. Für uns ist das Sommerlager ein kleines Dankeschön an unsere AV-Kinder, da sie immer so regelmäßig zu unseren wöchentlichen Treffen kommen - die Pläne für dieses Jahr sind daher noch geheim!

Jetzt bist Du Birgit eine Ur-Montafonerin und Dich Karoline hat es aus dem Flachland Ostösterreichs zu uns verschlagen. Wie seid Ihr zwei zum Alpenverein Montafon gekommen und seit wann seid Ihr Mitglieder?

Birgit: Im Alter von 12 Jahren kam ich in die Jugendgruppe unter der Leitung von Toni Mangeng und später in die Jungmannschaft. Unzählige schöne Bergerlebnisse und tiefe Freundschaften verbinde ich mit meiner Jugendzeit im Alpenverein Montafon und versuche nun als Jugendleiterin, diese Begeisterung an die nächste Generation weiterzugeben.

Karoline: Ich bin über meinen HTL-Lehrer zum Gebirgsverein (eine Wiener AV Sektion) gekommen. Hier bin ich zum ersten Mal im Hochgebirge unterwegs gewesen. Nach meinem Umzug ins Montafon habe ich mich dann zum AV Montafon umgemeldet. Nachdem ich bereits in Gumpoldskirchen in der Jugendarbeit tätig war, hat mich mein Mann dann gleich dazu angestiftet, eine AV-Jugendgruppe zu gründen.

Habt Ihr noch weitere Tätigkeiten innerhalb des Vereins außer der Kinder- und Jugendarbeit?

Birgit: Als Vorstandsmitglied unterstütze ich Dieter Kerbl in den schriftlichen und organisatorischen Belangen, erledige den Schriftverkehr zwischen Geschäftsstelle, Mitgliedern und Gemeinden und organisiere die Jahreshauptversammlung.

Karoline: Ich bin im Vorstand für die Jugendarbeit zuständig.

Wohin entwickelt sich denn unsere Jugendarbeit und benötigt es noch Unterstützung? Und wenn ja, welche Unterstützung könnte man gebrauchen?

Karoline: Wenn wir weiterhin den Kindern die Natur und die Geselligkeit nahebringen können und diese gerne zu uns kommen, sind wir eigentlich schon zufrieden. Gerne würden wir uns für die nächsten Jahre Zuwachs im Betreuerteam wünschen. Der Alpenverein bietet hier viele interessante Ausbildungsmöglichkeiten an! Für unsere „Großen“ (ab 14 Jahre) würden wir gerne eine Jungmannschaft gründen – hier fehlt uns allerdings ein Begleiter. Und vielleicht finden sich ja auch Gleichgesinnte zu einer Familiengruppe zusammen – das wäre eine tolle Ergänzung zu unserer Kinder- und Jugendgruppe.

Abschließend noch ein paar Bergfragen an Euch: was ist im Winter Eure Lieblingsschitour hier im Montafon?

Birgit: Meine letzte Schitour ist schon einige Jahre her, aber als schönstes Erlebnis habe ich die Schitour auf die Kleinen Seehörner in Erinnerung.

Karoline: Wo immer ich (mit meiner Familie) allein unterwegs sein kann!

Welcher Berg im Sommer fasziniert Euch und gehört zu Euren Lieblingsgipfeln im Montafon?

Karoline: Mein Mann und mein Schwiegervater kennen ja das Montafon in- und auswendig – daher freue ich mich immer wieder neue Gebiete kennenlernen zu dürfen – ein Gipfel muss nicht dabei sein!

Birgit: Valschavieler Maderer, Ômesspitze, Fellimännle – eher die Gipfel abseits vom Massentourismus.

Welche Tour macht Ihr jedes Jahr immer wieder, sozusagen ein „da muss ich mindestens einmal pro Jahr hin“, und warum fasziniert Euch diese Tour?

Birgit: Auf der Hora bin ich fast jedes Jahr. Der Aufstieg ist schattig, die Alpe wunderschön gelegen, die Aussicht herrlich und meist trifft man nur auf einzelne Wanderer. Perfekt ist der Gipfel für das Sonnwendfeuer mit der Jugendgruppe!

Karoline: Da mach ich mir keinen Stress…die Berge werden noch lange stehen und es gibt viel zu sehen…

Herzlichen Dank für das Gespräch mit Euch.

 
 
 

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