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Zimba (Zimba)

Alpenverein Vorarlberg
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Zimba

Rellstal, 22.08.2014

Tourenführer: Hermi Dönz

Nachdem das Hueter-Hüttenwochende letztes Jahr ins Wasser fiel, nahmen wir dieses Ziel auch heuer wieder ins Jahresprogramm.

Bei prächtigem Wetter trafen sich am 22.August 2014 14 Zimbaaspiranten aus allen Himmelsrichtungen auf der Heinrich Hueter Hütte. Den längsten Zustieg hatten Susi und Günther, die ihren Kletterrucksack vom Gauertal übers Hätaberger Jöchle zur HHH trugen.

Simon und seine Mitarbeiter servierten uns ein tolles Abendessen. Dennoch ging es beizeiten ins Lager, denn wir wollten früh starten. Die Wetterberichte für Samstag verhießen Regen – die einen schon am Vormittag, die anderen erst im Laufe des Nachmittags.

Am Morgen standen wir erst einmal in der feuchten Nebelsuppe. Auf halber Höhe zum Zimbajoch zeigte sich der Himmel darüber nicht ganz unfreundlich. Und als am wir am Zimbajoch ankamen, schienen erste Sonnenstrahlen. So stiegen wir zum Einstieg, teilten unsere Seilschaften ein – inzwischen war auch Florian, unser 4. Tourenführer bei seiner Seilschaft eingetroffen – er war schon am Morgen durchs Rellstal aufgestiegen.

Franz schaffte die Sohmplatte mit Martina und Günther souverän. Meine Seilschaft war als nächste dran – Gerda kämpfte etwas, doch mit guten Tipps von Anna war die glatte Stelle am Einstieg auch bald geschafft. Unsere Sportkletterer Susi und Günther übten mal das Klettern in leichterem Gelände als sie sonst unterwegs sind. Eine 3er Seilschaft schummelte sich noch vor Florian mit Elisabeth und Peter, bevor auch Dieter mit Rudi und Josef starten konnte. Zügig kletterten wir nun den Westgrat hinauf, Nebelschwaden und Sonne lieferten sich ein spannendes Wechselspiel. Nur die Hubschrauberbergung der beiden Franzosen, die beim Aufstieg von der Sarottlahütte knapp unter dem Zimbajoch am Weg abgekommen waren, erinnerte daran wie schnell man sich weh tun kann. Am Gipfel traf eine Seilschaft nach der anderen ein – die „fremde“ 3er Seilschaft hatte umgedreht, die Zimba ist doch kein Klettergarten! Der Nebel drängte uns zum Aufbruch, bevor Dieter mit seiner Truppe ganz oben war. Auch der Abstieg ist eine Mutprobe, wenn man nicht so oft klettern geht. Doch alle Teilnehmer schafften auch die Abseilstelle über die Sohmplatte souverän und erreichten problemlos die Hueterhütte. Nach einer Stärkung blieb nur noch der „harte Kern“ auf der Hütte: Dieter, Christine und Rudi genossen den Hüttenabend. Doch die Kaltfront brachte in der Nacht Schnee auf Hüttenhöhe, sodass die Wanderung auf die Alpen Fahren und Ziesch „ins Wasser fiel“.

Es hat sich gelohnt hat, bei mäßigem Wetterbericht die Tour zu wagen.

Danke allen TeilnehmerInnen und Tourenführern – schö gsi

Berichtverfasser: Hermi Dönz

Einige Bilder von unserer Tour findet Ihr unter Alben.

 
 
 

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