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Küngsmaisäss (Küngsmaisäss)

Alpenverein Vorarlberg
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Küngsmaisäss

Dalaas, 01.06.2014

Tourenführer: Kerbl Dieter

13 bestens motivierte Vereinsmitglieder ließen es sich nicht nehmen, mit mir eine Bergwanderung zu unternehmen. Ziel war die kleine Maisässansammlung von "Küngs Maisäss" oberhalb von Dalaas. Mit MBS und Landbuss wurde der Ausgangspunkt am Ortsanfang von Dallaas erreicht. Beim Gasthof Krone folgt man der Fahrstrasse hinauf zum Schiessstand. Hier folgt man nun der Wegweisung Brazer Stein, Küngs Maisäss.

Leider wird der markierte Wanderweg immer wieder von Weidezäunen abgetrennt. Dies macht die Wegfindung immer wieder etwas schwierig. Schnell hatten wir dann aber die Weideflächen hinter uns gebracht; da wurde gleich unser Sinn fürs Gleichgewicht gefordert. Über einen schmalen Holzsteig wurde ein Tobel gequert, ehe es in recht steilen Kehren durch dichten Laubwag stetig bergauf ging. Nach einer guten Stunde erreichte die Gruppe den sogenannte "Brozer Ste". Dies ist ein einzelnes Gemach wo in früherer Zeit noch am angrenzenden Mahd Heu für den Winter geerntet wurde. Wir haben diesen Platz für eine erste Rast genutzt.

Frisch gestärkt waren wir dann wieder auf dem markierten Weg unterwegs. Hie und da wurde dabei unser Sehsinn gefordet, da einzelne Markierungen etwas versteckt angebracht waren. Über eine Wiese ansteigend erreichten dann alle unser erstes Tourenziel; Küngs Maisäss. Dieses wieder liebevoll hergerichtete Ensemble liegt eigentlich auf dem Gemeindgebiet von Bartholomäberg. Durch die exponierte Lage wurde es aber fast immer von Dalaas her bewirtschaftet. Erst durch den Güterwegbau zur Alpe Latons wurde die Erreichbarkeit um vieles besser.

Nach einer ausgiebigen, gemütlichen Rastpause erfolgte der Weiterweg zum höchsten Punkt dieser Vereinswanderung, zum Gipfelkreuz des Itonskopfes. Dabei wurde eine weglose Variante gewählt. Unsere Schatzmeisterin Judith wusste eine ideale Route abgehend vom Parkplatz des ehemaligen Baulagers für die Errichtung der Lawinenverbauung am Nordhang des Spitzguaf.

Anfangs leicht ansteigend, dann immer steiler werdend erreichten dann alle den Weg von den Wannaköpfle zum Itonskopf. Diesem nun folgend wurde der Gipfel kurze Zeit später erreicht.

Hier hatten es sich auch schon andere Wanderer gemütlich gemacht, sodaß der Platz für eine Rast etwas eng bemessen war. Durch gute Ortskenntnisse diverser Teilnehmer konnte dann ein geeigneter Platz unterhalb des Gipfels ausgemacht werden. Noch schnell ein paar Gipfelfotos schießen, dann begann für alle wiederum der Abstieg. Direkt am Felsfuss hatten wir dann einen perfekten Rastplatz vorgefunden.

Zeit und Platz genug für unsere Mittagsrast.

Im Anschluss erfolgte dann der Abstieg hinab nach Innerberg. Hier waren es wiederum die guten Ortskenntnisse eines Teilnehmers, Vallaster Johann; der uns über einige versteckte Pfade schnellstes an den Wirtshaustisch brachte. Gebührend konnten wir im Gasthof Mühle diese schöne Wanderung beenden, ehe sich alle wieder mit dem Landbus auf den Heimweg machten. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer für das sehr gute Gelingen unserer Vereinswanderung.

Berichtverfasser: Kerbl Dieter

Einige Bilder von unserer Tour findet Ihr unter Alben.

 
 
 

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