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Hochalpine Wanderung über dem Como-See (Grigne - hoch über dem Como-See, Juni 2012)

Alpenverein Vorarlberg
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Hochalpine Wanderung über dem Como-See

Grignone und Grignetta … Sa., 16. – Mo., 18. 6. 2012

Die Anreise mit Kleinbus durch die Schweiz über den Splügenpass ist der kürzeste Weg zum Comosee und bot bei schönem Wetter bereits tolle Blicke auf die Berge um die Passhöhe. Nach der kurvenreichen Abfahrt nach Chiavenna ging es bald schneller durch die aneinandergereihten Tunnels der Autobahn bis Lecco und zum  Ausgangspunkt „Piani Resinelli“ auf 1300 m.
Die gutgelaunten 7 Teilnehmer traten noch vor Mittag die Bergtour an der Westflanke der Grignetta auf der „Direttissima“ an, gespannt was da nach einem gut angelegten Fußsteig noch kommen würde:
Anspruchsvolle Passagen in bizarren und steilen Felsrinnen die volle Konzentration und Einsatz forderten, gesichert durch Leitern, Drahtseile, Ketten und Trittbügel, dazwischen wieder Gehgelände mit Tiefblick auf den Comosee! Den ganzen ersten Tag ging das so bergauf und durch eine wild zerklüftete Nordflanke hinüber zur Bocca del Giardino, 2004 m und endlich steil hinab zum kleinen Rifugio Elisa, 1518 m. Alle waren begeistert von der Herzlichkeit der Hüttenwirte und einiger Einheimischer, mit denen gemeinsam ein excellentes Abendmenü mit Eselfleisch (!) und ausgezeichnetem italienischen Wein genossen wurde – Gesangseinlagen inklusive.

Am nächsten Tag führte ein abwechslungsreicher Höhenweg an der Westseite des Gebirgsstockes durch steile Rinnen und Hänge – wiederum mit klettersteigähnlichen Passagen – auf den Gipfel der Grigna Settentrionale, 2409 m, mit der ganz oben erbauten Hütte  L. Brioschi. Im schönen Abendlicht konnte man den Tiefblick auf den Comosee und eine tolle Rundumsicht genießen – auch zum Pizzo Tre Signori, den wir 2010 bestiegen hatten.

Am 3. Tag der Tour gelangten wir auf einer wenig begangenen Route – weil ausgesetzt –  zum südlichen Gipfel „Grignetta“ oder Grigna Meridionale, 2177 m und zurück zum Auto. Die von Günther ausgewählte Route bescherte den Teilnehmern die wohl spektakulärsten Passagen und Hüttenerlebnisse welche diese Gegend bieten kann.

Die Heimfahrt erfolgte gleich wie die Anreise über den Splügenpass, Ralf war wie immer ein verlässlicher Lenker des MBS-Kleinbusses.

 

 
 
 

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