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Schitourentage im Umfeld der Schweinfurter Hütte 18.03 u.19.03.2012 (Stubaier Alpen mit Schi, März 2012)

Alpenverein Vorarlberg
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Beim Gipfelkreuz der Kraspesspitze

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An der Lastingscharte

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Blick zu Schrankogel

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Föhnstimmung im Larstingstal

Schitourentage im Umfeld der Schweinfurter Hütte 18.03 u.19.03.2012

 

 

Nachdem wir im Stubai bereits die Gebiete um die Franz-Senn und um die Amberger Hütte besucht hatten, suchte sich Florian diesmal die eher unbekannte Schweinfurter Hütte, vormals Grubenhütte aus.

Leider war die Hütte bereits sehr früh ausgebucht, sodass wir erst am Sonntag anreisen konnten. So waren einige Teilnehmer bereits an den Vortagen im Montafon recht aktiv.

Bereits um 5 Uhr packten wir 9 unsere Ausrüstung in 2 Autos und fuhren ins Ötztal über Umhausen nach Niederthai.

Um die 2 Tage optimal zu nutzen bestiegen wir am Sonntag den Breiten Grieskogel, der mit 3.287m einer der höchsten Berge dieses Tourengebietes ist.

So folgten wir dem Hüttenzustieg zur Schweinfurter Hütte durch das Horlachtal bis zu den Larstighöfen. Nach einer Steilstufe im Wald erreichten wir die weiten Böden des Larstigtals und den gleichnamigen Ferner. Der Weg über die Larstigscharte erforderte die volle Konzentration: Um auf den Grieskogelferner hinunter zu gelangen mußten wir mit den Schiern am Rucksack über ein etwas brüchiges Band etwa 15 HM steil abklettern.

Anschließend mussten wir noch eine Steilstufe überwinden, bevor wir den Gipfel nach 1.800 Hm Aufstieg erreichten. Zu unserem Glück schob der Föhn die Wolken wieder zur Seite, sodass wir eine großartige Aussicht genießen konnten.

Die Abfahrt führte uns durch das lange Zwieselbachtal zur Schweinfurter Hütte.

Wir genossen die freundliche Hütte, Bier und Wein und hofften auf akzeptables Wetter für den nächsten Tag.

Wie vorhergesagt schneite es am Montag, die Sicht war jedoch nicht ganz so schlecht.

So entschieden wir uns für die Kraspesspitze dieser Aufstieg verläuft entlang einer mächtigen Felsformation ohne große alpine Gefahren.

Direkt hinter der Hütte führte unser Weg nach Norden. Der vom Vortag harschige, abgeblasene Rücken war nun mit 20 cm Pulver überdeckt und damit etwas anspruchsvoll zu ersteigen. Der Wind, Schneefall und diffuse Sicht forderten uns: regelmäßige Orientierungspausen mit Karte, Kompass, Höhenmesser und GPS waren nötig, um eine einigermaßen vernünftige Spur in Richtung unseres Gipfel zu finden.

Josef und Thomas trauten dem Wetter nicht und kehrten sicherheitshalber zur Hütte zurück.

Wir anderen suchten weiter, bis wir das Gipfelkreuz der Kraspesspitze auf 2.954 m entdeckten, nachdem wir fast davor standen.

Wie zur Belohnung lockerte der Nebel etwas auf und die Sicht wurde besser, je länger wir abfuhren. In den Mulden lag bester Pulver und allzu schnell erreichten wir den schneearmen, steinigen, staudenbewachsenen Rücken über der Hütte. 7 Spürnasen schwärmten aus und in 3 Gruppen wurden verschiedene Rinnen und Schattenhänge als optimale Alternative ausgesucht. So fanden alle noch einen tollen letzten Hang und unsere Schi überlebten unbeschadet.

Nach einer Stärkung auf der Hütte wurden auch Steigeisen, Pickel, Seil etc. wieder eingepackt. Ein letzter weiter Hang lockte als Alternative zur flachen Straße. Der Preis für die 100 tollen Schwünge war eine Bachquerung mit gut 2 m hoher Steinmauern. Doch bald war auch diese Herausforderung geschafft, nachdem die Schi in hohem Bogen schon einmal auf die andere Bachseite geworfen wurden. Es folgte nun die Abfahrt" nach Niederthai im Schlußteil mit Langlaufpassagen.

Danke an Florian für die gute Organisation und danke an Andi, Emil, Toni, Josef, Thomas, Peter, Noldi, es war ein feines Tourenwochenende.

Hermi

 
 
 

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