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Wetterlaunen 04.03. und 11.03.2012 (Bregenzerwald - Schitour, März 2012)

Alpenverein Vorarlberg
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Im Anstieg zur Gräsalpe im Gebiet des Toblermannskopfes.

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Glücklich am Gipfel. Leider war die Wetterlage zu unsicher, um die Tour weiter zu führen.

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Wieder auf dem Rückweg. Vom Haupt zum Vorgipfel waren wir zu Fuss unterwegs.

Wetterlaunen 04.03. und 11.03.2012

 

Mit diesem Phänomen hat so mancher Tourenführer ab und zu seine Leiden. So erging auch Dieter mit seiner Tour auf den Ruchwannenkopf im hinteren Bregenzerwald. Für den ursprünglichen Termin verhieß der Wetterbericht nichts gutes; die Tour wurde verschoben.

 

Stattdessen gab es für unentwegte eine kleine Ausweichtour auf den Loischkopf am Bürserberg. Bei geschickter Routenwahl von Dieter wurde das Schigebiet fast nie betreten; man war immer im freien gelände unterwegs. 2 Damen nahmen diesen Service gerne in Anspruch und mußten ihr Kommen nicht bereuen.

 

Wieder erwarten entwickelte sich das Wetter ganz anders als vorhergesagt, sodaß einem schönen Tourentag nichts im Wege stand.

 

Eine Woche später. Wieder war der Wetterbericht nicht der allerbeste, doch noch gut genug um einen neuen Versuch zu starten. Ziel war der Ruchwannenkopf im hinteren Bregenzerwald. Mit Fahrgemeinschaften erfolgte die Anreise zum Ausgangspunkt dieser Schitour. Geplant war der Anstieg auf den Toblermannskopf, dann eine Abfahrt über die Ostseite in ein kleines Hochtal, nochmaliger Anstieg zum ausgeschriebenen Tagesziel.

An die 1400 HM sollten so bewältigt werden.

 

Doch schon bei Tourbeginn hatte Dieter ein "Aha-erlebnis". Beim Aufziehen der Steigfelle klappte plötzlich eine Schispitze nach vorne. Ein klassischer Schibruch bei den Montagelöchern der Tourenbindung war die schnell gefundene Ursache. (Gott sei Dank konnte ein rascher Schiersatz gefunden werden, Dieter holte uns bei der oberen Gräsalpe schon wieder ein).

 

Anfangs erfolgte der Anstieg über eine Forststraße durch lichten Bergwald. Schnell verlief sich dann die Aufstiegsspur im freien Alpgelände. Auffallend war die noch gute Schneequalität, die letzten Schneefälle lagen doch schon eine Weile zurück. Über die Gräs und Hochalpe hinauf wurde der Gipfelgrat erreicht. Auf sehr dünner Schneedecke gings nun dem Gipfel zu. leider nicht allzu lange. In einer Scharte war entgültig Schluss.

 

Über den aperen Grat stiegen alle nun zu Fuss zum Gipfel hinauf. Doch die erreichte Stelle erwies sich erst als Vorgipfel, der Hauptgipfel war eine Scharte weiter. Kein Problem für uns. 20 Minuten später hatten alle gemeinsam den Gipfel erreicht.

Ein Blick auf unsere weiter Route verhieß nichts gutes.

 

Im Gratverlauf von der Hochkünzelspitze zum Schöneberg und weiter über den Ruchwannenkopf zum Hörnle war dichter Nebel eingefallen. Schnell war klar, die Tour fällt dem Wetter zum Opfer. So stiegen wir gemeinsam zurück zu unserem Schidepot, verstauten unsere Felle und machten eine kurze Pause.

 

Die anschließende Schiabfahrt zurück zum Ausgangspunkt erwies sich dann als tolles Abfahrtsvergnügen. Die bereits angesprochene sehr gute Schneequalität bescherte allen Teilnehmern über weite Strecken eine perfekte Pulverschneeabfahrt. Viel zu schnell waren die 1000 Höhenmeter "abgearbeitet", um so rascher konnte dieser doch noch gut gelungene Schitourentag bei einem erfrischenden Getränk in einer örtlichen Gastwirtschaft abgeschlossen werden.

 

 
 
 

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