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Märchenhafte Landschaften am Kristberg/Silbertal Schitour für Einsteiger 15.01.2012 (Vom Silbertal übers Mutjöchle ins Klostertal, Jänner 2012)

Alpenverein Vorarlberg
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Am Kristberg oberhalb von Silbertal unterwegs. In der wärmenden Sonne werden die obersten Kleiderschichten schnell zur Sauna. Darum wird sofort umgezogen.

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Im Hochwald unterwegs. Bald erreichen wir die Waldgrenze und kommen in offenes, tiefverschneites Gelände.

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Nordische Impressionen unterhalb des Muttjöchli.

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Einige Teilnehmer am Muttjöchli, der Rest  der Gruppe ist schon auf dem Weg in die nahe Gastwirtschaft im Schigebiet Sonnenkopf.

Märchenhafte Landschaften am Kristberg/Silbertal Schitour für Einsteiger 15.01.2012

Märchenhafte Landschaften am Kristberg

Von Jahr zu Jahr nimmt die Zahl der Schitourengeher markant zu. Diesen Trend verspüren auch wir im Alpenverein Montafon. Aus diesem Grund bietet unser Alpinteam seinen Mitgliedern seit letztem Jahr Einsteigertouren an.

Nachdem unsere 3 Königstour dem schlechten Wetter zum Opfer viel, wurde die erste Schitour auf das Muttjöchli sehr großzügig angenommen. Nicht weniger als 17 Teilnehmer, nicht nur Newcomer, fanden sich daher bei der Kristbergbahn in Silbertal ein. Von Franz, Günther und Dieter wurden wir dort auf das Herzlichste willkommen geheißen und in 3 Gruppen eingeteilt.

Während Günther mit seiner Gruppe zur Bergstation hinauf gondelte, stiegen Franz und Dieter beim Zwischenhalt "Schöni" aus. Der Anstieg verlängerte sich dadurch um etwa 40 Minuten. Bei stahlblauem Himmel und leichten Minusgraden führte die Route entlang der Schipiste bis zu derem höchsten Punkt. Unter dem kleinen Holzhäuschen führt der Sommerweg rechts(ostwärts)in den Hochwald hinein.

Diesem Weg entlang wurde schon von anderen Tourengehern die Aufstiegsspur angelegt, welcher wir nun problemlos folgen konnten. Auf etwa 1800 m verließen wir den Bergwald und gelangten auf eine Hochfläche. Hier konnten wir das erste mal unser Tagesziel erblicken. Weit hinten am Horizont erhob sich das mächtige Gipfelkreuz des Muttjöchli in den Winterhimmel. Nach den ergiebigen Neuschneefällen der letzten Tage war die Landschaft zudem in eine märchenhafte Verpackung gehüllt. So schön kann der Winter sein! 

Nach kurzer Rast folgten wir wiederum der gut ausgetretenen Aufstiegsspur um schneller als gedacht beim höchsten Punkt anzugelangen."Geschafft, höher gots nümma" war von so manchem Teilnehmer zu hören.

Nach ausgiebiger Rast lockte die nahe Gastwirtschaft des Schigebietes Sonnenkopf. Zudem kroch langsam die Kälte in unsere Schuhe und Kleider. Rasch wurden die Rucksäcke gepackt; einem Aufbruch stand nun nichts mehr im Wege. Über die Ratracspur war das Restaurant im Schigebiet ohne große Mühen schnell zu erreichen. In geselliger Runde verging dann die Zeit wie im Fluge.

Ein kurzer Blick auf die Uhr mahnte dann zur anstehenden Schiabfahrt. Da viele Teilnehmer keine guten Tiefschneefahrer waren, wurde diese über die Schipiste abgewickelt. Diese Piste ist zudem noch etwas besonderes; sie besteht nähmlich noch zur Gänze aus Naturschnee. An der Talstation angekommen hieß es dann noch etwas warten bis der Landbus uns nach Bludenz mitnehmen konnte.

Die restlichen Kilometer zurück nach Schruns konnten mit der Montafonerbahn ebenfalls recht umweltschonend bewältigt werden. Wieder einmal gibt es nur folgendes von dieser Vereinstour zu berichten, "Dabei Gsi, Schö Gsi".

Ein großes Dankeschön an das Alpinteam des AV-Montafon Dieter, Franz und Günther.

"eine Lady dia dabei Gsi ischt"

 

 
 
 

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