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Kursbericht - Alpingruppe: „GetReady Seiltechnik Alpin“ vom 17.05.2019 bis 19.05.2019 in Innsbruck (Kursbericht - Alpingruppe: „GetReady Seiltechnik Alpin“ vom 17.05.2019 bis 19.05.2019 in Innsbruck)

Alpenverein Vorarlberg
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Kursbericht - Alpingruppe: „GetReady Seiltechnik Alpin“ vom 17.05.2019 bis 19.05.2019 in Innsbruck

Vorbereitungzoom
Trainingzoom

Teilnehmer AV Hohenems:

Simon Peter, Lars Peter, Thomas Mierer

Unterkunft:

Landessportcenter Tirol, Olympiastraße 10a, 6020 Innsbruck

Kursleitung:

Bergführer Dietmar Lampl mit Bergführer Benjamin Stern, BA

Kursinhalt:

  • Materialkunde
  •  Knotenkunde  
  • Anseilen, Partnercheck
  • Methoden der Partnersicherung
  • Standplatzbau
  • Abseilen und Ablassen

Ablauf:


Tag 1

Am vereinbarten Treffpunkt fanden sich pünktlich um 16:00 Uhr im Landessportzentrum Tirol, die Kursteilnehmer sowie die Kursleitung ein. Nachdem wir organisatorisches geklärt und die Kursunterlagen erhalten hatten, ging es auch schon ohne Verzug nach draußen – wenn auch nur auf dem Gelände des Landessportzentrums. Wir stellten uns noch offiziell einander vor und teilten uns dann auch schon zweckmäßig in zwei Teilnehmergruppen auf. Es wurde umgehend mit dem Wesentlichen, den Lehrinhalten, gestartet. Wir erhielten hierbei, anschaulich präsentiert, das Wissen zu den unterschiedlichen Karabinertypen und Sicherungsgeräten sowie deren Anwendung vermittelt. Auch die Vielfalt an Arten und Materialien bei Seilen, Reepschnüre und Bandschlingen wurden uns erklärt. Vorbereitend auf die kommenden Tage am Fels, besprachen und übten wir natürlich auch die elementaren Knoten und die Inhalte des Partnerchecks. Der Tag endete mit dem Aufschießen des Seiles und dem ordentlichen Binden zu einer Seilpuppe.

Tag 2

Nach dem sehr feinen Frühstück, fuhren wir in Fahrgemeinschaften zum vereinbarten Treffpunkt in Zirl, wo sich alle um halb neun Uhr einfanden. Bereits der Zustieg zum Klettergarten durch die wunderschöne Ehnbachklamm war ein Abenteuer. Am Klettergarten angekommen, einigten sich die Bergführer nach kurzer Orientierung auf zwei Routen der Schwierigkeit 5+/6-, was auch für die kommenden zwei Tage unser Übungsgelände war. Dieser Tag war geprägt von gründlichen Erklärungen mit anschließenden Übungen zur Einprägung des gehörten und gesehenen. Es begann mit Standplatzbauten am Wandfuß. Dabei zeigte uns der Bergführer die Herstellung von Reihenverankerungen, die Ausgleichsverankerung sowie auch den Standplatzbau mit nur einem Fixpunkt. An den gebauten Standplätzen wurden in logischer Folge, gleich die Sicherungtechnik mit Reverso aber auch Halbmastwurf erklärt, geübt und angewandt. Dabei wurden uns die Vor- und Nachteile der Fixpunkt- und Körpersicherung nähergebracht. Zwischendurch konnten wir uns zur „Abwechslung und Entspannung“ durch Top-Rope Kletterei auflockern. Auch wenn noch in Top-Rope Sicherung, wurde der erste Ausbildungstag inhaltlich durch die Vorstiegsarbeit mit Einfachseil, unter richtiger Anwendung von Expressschlingen unterschiedlicher Art, abgeschlossen. Am Abend war im angrenzenden Tivoli ein American Football Match, welches wir uns noch mit müden Gesichtern anschauten.


Tag 3

Wie am Vortag grundsätzlich auch schon, stand alles im Zeichen der Mehrseillängenkletterei, mit den notwendigen Methoden und Techniken. Wieder durch die Ehnbachklamm im Klettergebiet angekommen, ging es auch schon in die Wand. Es war gut zu erkennen, wie auf dem Erlernten des Vortages aufgebaut wurde: Aus der Einfachseilkletterei wurde die Halbseilkletterei und der Standplatzbau wurde dabei hoch hinauf in die Wand verlegt. Es wurde in Mehrseillängen geklettert und gerade im Standplatzbau wurden weitere Varianten, welche wir zuvor in der Theorie besprochen hatten, angewandt und geübt. Der Vorstieg in Mehrseillängen wurde nun auch, der alpinen Voraussetzung entsprechend, ohne Top-Rope Sicherung durchgeführt. Darüber hinaus wurden eingehend Rettungstechniken wie Expressflaschenzug, Körperflaschenzug und vieles mehr erklärt und erprobt. Der Tag, und somit die Ausbildung „GetReady Seiltechnik Alpin“ wurde damit abgeschlossen, dass jeder noch auf individuelle Fragen und spezielle Interessen seine Antworten und Erklärungen von den überaus kompetenten Ausbildnern erhielt.

Fazit:

Zweifelsohne war der Umfang und die Vielfalt an Wissensvermittlung in der Seiltechnik wesentlich größer als es in diesem Bericht beschrieben werden kann. An dieser Stelle vielen Dank an Dietmar und Benjamin, die Bergführer und Ausbildner. Sie haben uns die nötigen Grundlagen vermittelt, uns Sicherheit für Unternehmungen am Fels gegeben und uns mit ihrer Freude am Klettern angesteckt.

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