Logo Bezirk Hinterwald

Bergtour in den Kalkkögeln 22-23.09.2019 (Bergtour in den Kalkkögeln 22-23.09.2019)

Alpenverein Vorarlberg
MITGLIED werden
zur Anmeldung

Bergtour in den Kalkkögeln 22-23.09.2019

Kalkkögel

Früh morgens ging es los für die hinterwälder Bergsteigergruppe, Treffpunkt Café Natter in aller Herrgottsfrüh. Nicht alle haben es mit der Uhrzeit so genau genommen, so startete die Busfahrgemeinschaft ein bisschen verspätet in Richtung Osten, wo die schönen Kalkkögel schon auf uns warteten - vielerorts auch als die Nordtiroler Dolomiten bekannt.  Die Kemater Alm war unser Ziel, um von da aus frohen Schrittes zur Adolf-Pichler Hütte zu marschieren, wo wir unser Gepäck abladen und das Lager beziehen konnten. Nach einem kurzen Kaffee und einer längeren Suppe konnten wir den Aufstieg auf die heutigen drei Gipfel kaum mehr erwarten - lieber mehr als weniger, denn es gibt viel Gipfelschnäpse zu verkosten. Der Steingrubenkogel sollte unser erster sein, hoch hinauf auf 2633 Meter über einen Klettersteig der Schwierigkeitsstufe C. Wunderbar war der Ausblick, wir kamen aus dem Schwärmen kaum mehr raus. Deshalb warteten wir nicht lange, um weiter zum nächst höheren Gipfel zu gelangen, die Große Ochsenwand mit ihren 2700 Metern. Nach einem weiteren Klettersteig (C) erreichten wir diesen Gipfel, wo wir die schöne Aussicht über die Berglandschaft genossen. Schon mit den Gedanken beim Kuchen und Kaffee durften wir die Kleine Ochsenwand (2553m) beim Abstieg jedoch nicht links liegen lassen. Der Schnaps-Vorrat musste vertilgt werden!

Nachdem wir zufrieden mit der heutigen Tour zurück bei der Adolf-Pichler Hütte angelangt waren, gönnten wir uns Kuchen, Kaffee und ein zwei Bierchen. Leider konnten wir der sympathischen Wirtsfrau das Rezept ihres leckeren Mohnkuchens nicht entlocken, es war eine Gaumenfreude. Abends wurden wir verwöhnt mit einem grüüüsele guten Abendessen und einem ausgesprochen edlen tropfen Rotwein. Es wurde viel gesungen, aber nicht gejasst und wir blieben lange auf. Den Weinvorrat der Hütte konnten wir leeren und haben dabei jeden Tropfen ausgekostet.

Am nächsten Morgen erwartete uns ein eher schlechteres Wetter. Nach einem ausgiebigen und gemütlichen Frühstück machten wir uns auf zum nächsten Abenteuer. Die landschaftliche Stimmung war geradezu mystisch verträumt, als wir uns mit Sack und Pack aufmachten zum Seejöchl. Dort würden wir uns je nach Wetterlage entscheiden, ob wir die Schlicker Seespitze und den Gamskogel besteigen oder über einen Rundweg zurück zur Kemater Alm wanderten. Leider blieb das Wetter nicht mystisch verträumt, sondern wurde langsam bockruh. Auf dem Seejöchl angekommen schlüpften wir in unsere Gummibären-Anzüge (Regenjacken und Rucksacküberzüge) und entschieden uns aus Sicherheitsgründen gegen die beiden Gipfel und für den gemütlichen Rundweg zurück zum Parplatz. Der Regen ließ nicht locker, es war wirklich grüsele nass. Doch das machte uns nichts aus und so wanderten wir frohen Schrittes weiter, bis wir irgendwann die Kemater Alm erreichten. Platschnass fanden wir einen Unterschlupf, wo wir unsere Kleidung wechselten und uns wie nach einer kühlen Dusche wie neugeboren fühlten. So zahfrisch suchten wir das nächste Wirtshaus auf, um ein wohlverdientes Mittagessen zu uns zu nehmen. Rundum glücklich und zufrieden machten wir noch einen kurzen Stopp in Innsbruck für den obligatorischen Kaffee und Kuchen, bevor die Heimreise angetreten wurde.

Es war wie immer eine grüüsele schöne Tour, mit viel Abwechslung, Spaß und Abenteuer.

Wir danken herzlich allen Teilnehmern und vor allem dem Tourenführer Hubert Moll für die super Planung und Organisation!

Constanze

 
 
 

Anfragen zum Internetauftritt und zur Wartung
 

Datenschutzhinweis

Bitte beachten Sie, dass der folgende Link eine externe Website öffnet, für deren Inhalt wir nicht verantwortlich sind und auf die unsere Datenschutzbestimmungen keine Anwendung finden. Informieren Sie sich bitte auf der neuen Webseite über den dortigen Datenschutz.

Ziel: