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Hochtour – Hohe Wilde (Hochtour Hohe Wilde 11-12.08.2019)

Alpenverein Vorarlberg
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Hochtour – Hohe Wilde

Hohe Wilde

Sonntag, 11. August 2018

Pünktlich um 5:00 Uhr starten wir von Bezau aus Richtung Tirol und erreichen unser Ausgangsziel Obergurgel. Eine Schranke hindert uns am Weiterkommen. Parken ist angesagt.
Voll motiviert machen wir uns auf den Weg. Die letzten Regentropfen lassen wir hinter uns. Bald schon kitzelt die Sonne unsere Nasenspitzen.  Wir sind eine relativ große Gruppe von 18 Personen!
Munter plaudernd passieren wir die Schönwieshütte und erreichen nach gut 2 Stunden die Langtalereckhütte auf 2450 m Seehöhe. Für den ersten Einkehrschwung scheint es allen noch ein wenig zu früh. Wir starten erneut durch und nehmen die nächste Etappe  in Angriff. Um die Mittagszeit erreichen wir das Hochwildehaus (2885 m), das 2016 aufgrund von Baumängeln geschlossen wurde. Mit Genuss werden die Jauseboxen geöffnet.
Gestärkt geht es dann weiter zum Gurgler Ferner. Eispickel runter, Steigeisen auf und Abmarsch.
Ach ja, Michaela dreht noch eine Ehrenrunde. Der vermisste Steigeisensack findet sich dann schön brav bei Raimund. Aber, aber Raimund!!!!

In 4 Seilschaften geht es nun bergwärts.
Wir wählen die Route über den Südgipfel zum Nordgipfel: Nebel steigt auf und die Gipfel verschwinden im weichen Grau. Wir verlassen den Gletscher und kraxeln nun unserem Ziel entgegen, verpassen leicht den Einstieg und dürfen dann ein Felswand abseilen, um in den gut befestigten Steig einsteigen zu können. Fazit: Viele Wege führen zum Ziel/ Gipfel, einer über die Felswand!
Um 15:30 Uhr stehen wir lachend am Nordgipfel (3485 m), eine gute Stunde später am Südgipfel (3480), wo wir sogar noch einige Sonnenstrahlen abbekommen.
Langsam wird es Zeit abzusteigen. Die Stettiner Hütte (2875m) ist unser Ziel. Um kurz nach sechs, nach genau 10 Stunden und 36 Sekunden, laut Alois Wunderuhr, erreichen wir hungrig und durstig unseren heutigen Endpunkt.

Ein gemütlicher Hüttenabend folgt. Ich staune nur, wie Simon es schafft, eine Gitarristin zu engagieren. Leute, wenn ihr einen Motivationstrainer oder ähnliches sucht, Simon ist der richtige Mann. An unserem Tisch wird gesungen und gelacht. Meraner Frauen versuchen unsere Berufe zu erraten. Welch Freude für Andreas! Klettertrainer, Sportlehrer, Konditionsmanager…..  Wow Andy. Wirst du nun einen Berufswechsel andenken?

Montag,  12. August 2019

Nach einer relativ ruhigen Nacht und einem zünftigen Hüttenfrühstück,  steigen wir ab, dann auf zum Langtaler Joch und über eine coole Felstreppenleiter hinunter zum Langtaler Ferner. Queren diesen im oberen Bereich und wandern über den Höhenweg hinunter zur Langtalereckhütte. Eine wunderbare Alpenflora, viele kleine Bäche und einen tollen Blick zum Ferner schmeicheln unserem Auge.  Es ist Mittag. Hunger macht sich bemerkbar und die Langtalereckhütte zum Umfallen nahe.

Eh klar, was zu tun ist.

Nach diesem Einkehrschwung ist die restliche Etappe ein Kinderspiel.

Mit den ersten Regentropfen erreichen wir unsere Autos.

An dieser Stelle einen herzlichen Dank an unseren Tourenführer Hubert, der diese wunderbare Tour vorbereitete und leitete, an unsere Autofahrer, die uns sicher chauffierten und  an die Seilschaftsführer, die uns über den Gletscher brachten.

Ganz besonders aber DAUMEN HOCH euch ALLEN, für eure humorvolle, rücksichtvolle und hilfsbereite Kameradschaft. Und mit einem Satz von Gertrud möchte ich schließen: „ Ma fühlt seh einfach ufghobo!!!“

In diesem Sinne: Ein großes VERGELT’S  GOTT an ALLE!!!

Erna

 
 
 

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