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Samstag, 15. Juli 2017 (Bergtour Zerfreilahorn 15.07.2017)

Alpenverein Vorarlberg
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Samstag, 15. Juli 2017

2 Autos, 8 Bergfreunde und 8 mehr oder weniger große Rucksäcke.

Michaelas erste Bemerkung: „Gonz ungwoanot. Dio letzte Wocho hean ih meh odor wenigor an 10 kg Pack zum Treigo keo!“

So starten wir um ungefähr 7:00 Uhr unsere Bergtour. Wir sind froh um unser leichtes Gepäck.

Entlang de Zerfreilasees wandern wir zügig Richtung Zerfreilahorn. Nach gefühlten 20 Minuten heißt es dann bergauf. Wir kommen in eine eindrucksvolle Gegend.

Immer wieder schweift mein Blick empor. Das Zerfreilahorn, mächtig wie ein König auf seinem Thron. Unter uns, der Zerfreilasee. Sanft und mild schmiegt er sich in die Landschaft.
Ab und zu kommen wir an den typischen Wegweisern dieser Gegend, den „Stuomändlen“, vorbei.
Es ist eine abwechslungsreiche Wanderung, die uns zum Furggelti (2712 m) führt. Einige wenige Höhenmeter werden noch in Angriff genommen. Minuten später haben wir unseren Rastplatz und einen herrlichen Ausblick in die Schweizer Bergwelt erklommen. Do Znünar schmeckt fantastisch.

Wir unterhalten uns grandios. Plötzlich erkundigt sich Gerhard mitleidvoll bei Karlheinz, wie denn die 2 ½ stündige Autofahrt mit 3 Frauen an Bord, so früh am Morgen,  zu verkraften gewesen sei. Karlheinz verschmitzt: „As hat’s scho tau. Sie sand no müod gsinn und hind gschlaufo!“

Zurück geht es auf der anderen Seite des Bergmassivs.
Was wir im Schweiße unseres Angesichts erklommen, geht es locker auf der anderen Seite hinunter.

Das Tal öffnet sich Richtung Läntagletscher.
Wir überqueren den Valser Rhein. Brücke oder Steg? Ich weiß es nicht recht. Auf jeden Fall für ein Fotoshooting geeignet. In der Nähe des Übergangs liegt die Läntahütte. Der Hüttenwirt liebt Natur pur. Er ist nicht begeistert ob der Bestellung von alkoholfreiem Bier. „Entweder man verträgts oder man lässt es sein.“ Jetzt wissen wir Bescheid!

Da bestelle ich lieber gleich einen Saft. Das „Saft“ in der Schweiz aber Most bedeutet, wusste ich bis dato nicht. Jetzt ist es klar!

Übrigens: Alles was man im Spätwinter mit Skiern erreichen kann, wandert man doch nicht im Sommer. Warum einen mühsamen Abstieg von drei Stunden einplanen, wenn es im Winter so einfach geht. so die Aussage des Hüttenwirts, an unsere Wandergruppe.

Nach diesem äußerst lehrreichen Einkehrschwung geht es weiter über die Lampertschalp zurück zum Stausee. Um ca 14:00 Uhr sind wir wieder am Ausgangspunkt angelangt.

In Vals dürfen wir noch die Schätze eines Strahlers bestaunen.
Interessant was in dieser Gegend alles ans Tageslicht gebracht wird!

Danke an den Tourenführer Gerhard, der uns in diese imposante Gegend brachte und uns einen Einblick in die Welt der Strahler gewährte.

Danke auch für Bier und „Saft“!!!

Mit dabei waren: Gerhard, Michael, Andreas, Karlheinz, Raffael, Michaela, Gertrud und Erna

Erna

 
 
 

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