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Hochtour Dreiländerspitze, Silvrettahorn & Schneeglocke (Hochtour Silvretta 12-13.09.2015)

Alpenverein Vorarlberg
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Hochtour Dreiländerspitze, Silvrettahorn & Schneeglocke

Schneeglocke

Teilnehmer:
Andreas, Hubert, Reinhard, Ferdl, Raimund, Michaela, Doris, Christoph, Claudia, Bernhard, Teresa, Constanze, Sonja, Johannes, Michaela, Markus
 
12.09.15:
Kurz vor neun in der Früh am Parkplatz der Wiesbadnerhütte auf der Bielerhöhe. 1 Kleinbus, 2 PKW, 16 Bergfreunde. Stabiles Wetter für den heutigen Tag und warme Temperaturen. Gut gelaunter Organisator und gespannte Teilnehmer. Dies waren die Grundrezepte zur Hochtour in der Silvretta an diesem Wochenende, welche sehr gut miteinander harmonierten.
 
Nach einer herzlichen Begrüßung durch Hubert ging es zügigen Schrittes zur Wiesbadnerhütte zum Aufwärmen, Stärken, Einchecken und etwas Gepäck deponieren. Mit einer kräftigen Brise Gegenwind im Gesicht ging es schon bald weiter Richtung Vermuntgletscher. Von dort ging es in drei Seilschaften im Neuschnee stapfend weiter und zwar nicht bis es nicht mehr ging, sondern bis unsere Tourenführer meinten es wäre besser die Steigeisen an die Schuhe zu schnallen. Problemlos dann steil hinauf und kurz vor dem Grat wieder jeder einzeln weiter, mit Steigeisen, ohne Pickel. Vom Vorgipfel luftig und (Gott sei Dank) mit Fixseil zum Gipfel der Dreiländerspitze, bis alle 16 Teilnehmer der Tour recht nah beisammen in den drei Ländern standen.
Luftig ging es am Seil wieder zurück und mit Hilfe von Seil nun auch beim Abstieg zum Pickeldepot und dann problemlos über den Gletscher bis die Steigeisen wieder in den Rucksack durften.
 
13.09.15:
Nach längerer Nachtruhe als geplant und sehr ausgiebigem Frühstück ging es am nächsten Tag um kurz vor acht los Richtung Ochsentaler Gletscher. Mit Wind ging es nun unterhalb der grünen Kuppe auf neuen Wegen zum Gletscher. Neugierig bestaunten wir das beeindruckende Gletschertor und dessen Gewölbe von außen wie von innen. Gleich danach dann in den 3 Seilschaften vom Vortag steil hinauf und vom Gletscherplateau dann Richtung Egghornlücke, an der es noch eine ausgiebige Rast gab. Ab dort dann wieder ohne Seil, aber mit Steigeisen im schneeüberzogenen Schotterhang Richtung Silvrettahorn. Ein kleiner Schock las Constanze durch einen losgetretenen Stein im Gesicht getroffen wurde aber Glück im Unglück für Constanze, bis auf ein wenig Blut ist nichts passiert. Munter kamen dann alle am Silvrettahorn an und da es wieder kräftig ins Gesicht bläst geht es nach kurzer Rast dem Grat entlang Richtung Schneeglocke. Am nächsten Gipfel, dem Piz Grambola, war bald allen klar, dass dies noch nicht die Schneeglocke war und wir noch einen Gipfel vor uns hatten. Dies aber schon nicht mehr mit dem gleichen harmonischen Enthusiasmus in der Gruppe. Dem Wind trotzend und manch einen versetzend dann zum letzten Gipfel des Wochenende, der Schneeglocke. Leider ließ sich die Sonne den Tag durch nicht blicken, aber wenigstens waren wir meist unterhalb des Hochnebels und konnten die Aussicht bei diesen Bedingungen, und einer sehr sehr kräftigen Brise Wind im Gesicht genießen. Dann also wieder runter und über den sehr zerklüfteten Klostertaler Gletscher ins Klostertal und von dort zügigen Schrittes im leichten Regen wieder zu Bus und PKW.
 
Danke an alle Teilnehmer für das tolle Wochenende und speziellen Dank an die Führer der Seilschaften Johannes, Andreas und Hubert.
 
Markus

  

 
 
 

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