Logo Bezirk Hinterwald

Hochgebirgs Skitourentage Großvenediger (Hochgebirgsskitour Großvenediger 20-22.03.2015)

Alpenverein Vorarlberg
MITGLIED werden
zur Anmeldung

Hochgebirgs Skitourentage Großvenediger

Großvenediger

Freitag fünf Uhr früh treffen wir uns beim Cafe Natter in Bezau, fast hätte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gezogen, aber die Vorhersage lässt uns hoffen. Wir starten Richtung Osttirol, in Pettnau obligatorischer Frühstücksstop, Weiterfahrt Felbertauernstraße und Tunnel bis zum Matreier Tauernhaus. Dort teilen wir uns in zwei Gruppen. Während die zweite Gruppe weiter Richtung Hinterbichel im Virgental fährt, fellen wir, Herbert und Sieglinde, Konrad, Walter, Jakob und ich, die Ski auf und machen uns, kurz vor elf Uhr, auf den Weg Richtung Neue Prager Hütte. Mit wenig Steigung geht’s taleinwärts, immer im Blick die Alte Pragerhütte, das Schlattenkees und den Groß Venediger. Gegen Mittag erreichen wir Innergschlöss, einen der schönsten Talabschlüsse der Ostalpen. Wir sehen wie es weiter geht, ziemlich steil durch Jungwald (hart und schlecht gespurt) hinauf zum Keesbalfen und weiter in südwestlicher Richtung zum Unterer Keesboden, unter der Alten Prager Hütte vorbei, noch die letzten 400 Höhenmeter, mäßig steil, bis zur Neuen Prager Hütte. Nach kurzer Rast machen wir uns an den Aufstieg, das  Wetter ist einfach herrlich, und die Temperatur angenehm zum Laufen. Inklusiv einiger Trinkpausen erreichen wir um halb fünf unser Ziel. Wir versorgen Ski und Schuhe (verkehrt oder richtig) am Schuhtrockner, ziehen die schicken grünen Hüttenhölzer an und beziehen unser Zimmer, schnell ist geklärt wer oben und wer unten schläft (ich hab schon lange nicht mehr in einem Stockbett geschlafen). Trockene Sachen angezogen und in die warme Stube, dort werden wir gleich gebührend mit einem Schnaps vom Hüttenwirt Wilfried herzlich begrüßt. Beim warmen Ofen sitzend, den Flüssigkeitshaushalt wieder ausgleichend, angeregt unterhaltend, warten wir aufs Abendessen.
 
Das beste Rezept für einen rundum gelungenen Hüttenabend nach geschaffter Tour: ein warmer Ofen, sehr gutes Essen, feiner Wein, viel zu Lachen und ein Hüttenwirt der besonders gut auf uns schaut (vielen Dank Wilfried) und irgendwann dann doch ins Bett. Samstagmorgen Frühstück um sechs und als erstes ein banger Blick zum Fenster hinaus. Noch ist es klar, die Sonne geht auf,  es zeigen sich zwar  erste Wolken, aber das Wetter soll bis zum Nachmittag halten, erst für den Abend sind leichte Niederschläge vorhergesagt. Um viertel vor sieben sind wir startbereit für den Aufstieg zum  Groß Venediger. Die Spur ist hart und manchmal schwer zu finden, die Harscheisen sind schnell montiert. Das Wetter hat von allem etwas zu bieten, Sonne, Wolken, Wind, Nebel zum Glück nicht zu dicht, Herbert führt uns sicher immer höher. Beeindruckend ist es, wenn der Nebel plötzlich  wieder aufreißt und den Blick auf das beeindruckende Bergpanorama freigibt. Leider sind wir etwas zu früh auf dem Gipfel, alles im Nebel, unsere zweite Gruppe hat mehr Glück, sie erwischen später eine Nebellücke. Bevor wir ganz abfahren, machen wir eine kurze Pause und dabei tauchen schon die Schnellsten  der Zweiten Gruppe aus dem Nebel auf. Der erste Teil der Abfahrt ist noch ziemlich neblig und der Schnee“ pickelhart“ aber etwas weiter unten bessert sich nicht nur die Sicht sondern auch der Schnee. So erreichen wir wieder die Neue Prager Hütte, mittlerweile kommt auch die Sonne wieder durch und wir können gemütlich vor der Hütte sitzend  den anderen Gruppen beim Aufstieg und beim Abfahren zuschauen. Mit 13 Skifahrern ist unser „Rest“ natürlich nicht zu übersehen, gespannt beobachten wir, welche Abfahrt sie wählen. Es ist ein großes Hallo, als sie bei der Hütte eintreffen. Wir bleiben noch draußen sitzen bis es immer mehr zuzieht und so wechseln wir in die warme Stube. Jassen, unterhalten, ein Nickerchen machen, die Zeit bis zum Abendessen vergeht  schnell. Nach dem feinen Abendessen zeigt uns Wilfried einen Film über die Besteigung des Mt. Everest zusammen mit seiner Frau Silvia und ihrer Tochter Claudia, sehr beeindruckend und absolut empfehlenswert. Mit der Planung der Abfahrt für den nächsten Morgen beschließen wir den gemütlichen Abend. Frühstück um acht Uhr, so kann der Tag gemütlich beginnen, das Wetter ist auch ganz passabel,  vor allem die zehn Zentimeter Neuschnee freuen uns. Wieder teilen wir uns, während Sieglinde, Herbert, Tone und Jakob über unsere Aufstiegsroute vom Freitag abfahren, steigen wir Anderen noch mal eine halbe Stunde auf, um Nordseitig unter den Gamsleiten abzufahren. Feine Pulverhänge bis fast zum Innergschlöß, Konrad findet für uns die Spur. Jetzt heißt es skaten, „spicken“ bis Außergschlöß, von dort geht’s wieder zügig weiter bis zum Matreier Tauernhaus. Einkehrend warten wir auf die Autos aus Hinterbichel um dann die Heimfahrt anzutreten. In Hohenems treffen wir noch einmal zusammen um die gelungene Tour abzuschließen. Konrad hält noch eine kurze Rede bevor wir uns verabschieden und endgültig heimfahren.

Konrad und Jakob vielen Dank für die sorgsame Planung, es war eine sehr schöne Tour. Mit dabei waren (Gruppe 1) Herbert, Sieglinde, Walter, Konrad, Jakob, Sabine.

Danke für die Gspanschaft Sabine

Bericht Gruppe 2 folgt…

   

 
 
 

Anfragen zum Internetauftritt und zur Wartung
 

Datenschutzhinweis

Bitte beachten Sie, dass der folgende Link eine externe Website öffnet, für deren Inhalt wir nicht verantwortlich sind und auf die unsere Datenschutzbestimmungen keine Anwendung finden. Informieren Sie sich bitte auf der neuen Webseite über den dortigen Datenschutz.

Ziel: