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Skitour Tschuggen - 1.881m (Tschuggen - 1.881m)

Alpenverein Vorarlberg
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Skitour Tschuggen - 1.881m

Skitour Tschuggen

Andreas mit seiner Gruppe im Aufstieg - im Hintergrund die Gauschla (eine sehr rassige Skitour)

Am Dienstag schon ist klar, unsere Tour in die Spitzmeilengruppe ist aufgrund der Schnee- und Lawinensituation nicht möglich. Die ganze Woche über schneit es ununterbrochen. 100 bis 150 cm Neuschnee beträgt die Gesamtsumme während der Woche. Auch die Lawinentätigkeit ist nicht unerheblich. Andreas sagt frühzeitig ab, organisiert aber für Sonntag eine Ersatztour. Während unserer Übungsskitour am Samstag mit allen unseren Ski- und Schneetourenführern wird noch beratschlagt, wohin die Tour gehen soll. Der Tschuggen bei Trübbach wird zum Ziel erkoren. Eine unbedeutende Erhebung in der Alvierkette, jedoch mit einer sehr lohnenden Abfahrt bis hinunter ins Rheintal bei entsprechender Schneelage. Zudem recht lawinensicher. 
Wir starten also in drei Gruppen in Trübbach (512m) bei -12°. Wir sind nicht gerade alleine. Über Matug gelangen wir zum Maienberg. Hier führt uns ein sehr schön angelegter Wanderweg über den Luterbach hinüber zum Skihaus Lanaberg (1.075m). Die Sonne wärmt uns ein wenig. Beim Berghaus Gonzen machen wir eine ausgiebige Rast. Wir begutachten den Gipfelzustieg. Der Hang erstreckt sich von Süden nach Norden und ist sehr breit. Auf beiden Seiten gibt es Rücken die über 350 Höhenmeter auf das Gipfelplateau führen und sich für einen Aufstieg anbieten. Um dem mittlerweile stürmischen Wind dort oben auszuweichen, entschliessen wir uns zu den Rieterhütten auf der linken Seite hinüber zu queren. Hier führt uns ein Rücken gemächlich dem Gipfel entgegen. Ohne Spitzkehren gelangen wir auf das Gipfelplateau, wo uns der kräftige Wind beinahe umwirft. Robert kommt schon zurück und verlegt seine Rast hinunter zum Berghaus Gonzen. Halbwegs windgeschützt richten auch wir uns in Windeseile zur Abfahrt. Wir geniessen traumhafte Hänge bis zur „Raststation“. In der Sonne stärken wir uns für die restliche Abfahrt, bleiben aber wegen der Kälte nicht allzu lange. 
Trotz der vielen Leute finden wir noch sehr viele unbefahrene Hänge und geniessen den stiebenden Pulverschnee. Im unteren Bereich, wo es enger wird, ist alles schon sehr zerfahren, aufgrund der Schneequalität aber immer noch sehr gut fahrbar. 
Unten am Auto schwärmen alle von der Abfahrt über 1.400 Höhenmeter. Eine ideale Skitour für diese Schnee- und Lawinensituation. Wer weiss, wann wir das nächste Mal im Rheintal unsere Ski anschnallen können. 

Nadine, Dietmar, Sebastian, Toni, Lisi, Reinhard, Karin, Elmar, Stefan, Mike, Alexandra, Ruth, Heidi, Bruno, Andy, Robert und Silke

Weitere Fotos auf Elmi's Home: www.elmar-poepl.com

 
 

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