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Schitour auf die Winterstaude (Schitour auf die Winterstaude)

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Schitour auf die Winterstaude

Schitour auf die Winterstaude

da lacht die Angie 😄👍

Schitour auf die Winterstaude am 19.01.2020

Wo ist der Schnee ? - das war wohl vor dieser Tour die wichtigste Frage. Der Wetterbericht brachte eine Störung mit etwas Schneefall am Samstag, nur wo genau und  wie viel war fraglich. Sandy und ich fuhren am Samstag nach Schetteregg und siehe da, wir fanden mehr Schnee als erwartet. Nach Anfangs vielen Anmeldungen folgten dann einige Absagen, am Ende blieben noch elf Optimisten übrig. Wir fuhren kurz nach acht in Götzis ab und standen um Punkt neun fix fertig auf den Brettern, echt rekordverdächtig. Zum Aufwärmen wählten wir den etwas längeren, aber gemütlicheren Wanderweg am Eggatsbergvorsäß vorbei Richtung Untere Falz Alpe. Die ersten blauen Flecken kamen zum Vorschein und zu unserem  Glück war es windstill, die Kälte war gut auszuhalten. Beim durchzählen der Gruppe viel mir auf dass einer zuviel war. Als letzter in der Spur hatte sich ein hübscher weißer Hund eingereiht der trotz ständigen Rufen des schlecht abgerichteten Herrchens lieber mit uns ging. Bald danach wurde es anspruchsvoller, der Weg hinauf Richtung Bühleralpe führte mit wenig Ausweichmöglichleiten rel. steil durch Gestrüpp. Die erste Pause war schon mal verdient. Kurz nach der Bühleralpe auf knapp 1500 m wurde es wieder steiler, Spitzkehren und Abstand halten war angesagt. Mir Freude haben wir festgestellt dass es hier wirklich geschneit hat und das mehr als nur 10-15cm. Unterhalb des Bühlersattels auf ca. 1700m bogen wir nach rechts ab um den letzten, doch noch sehr anspruchsvollen Teil in Angriff zu nehmen. Mit angepasstem Tempo und Konzentration meisterten alle die schwierigen, abgeblasenen und steilen Stellen wirklich gut. Zur Belohnung lachte uns das Gipfelkreuz auf 1877m entgegen, die Wolken lockerten etwas auf und es war immer noch windstill. Es gab keinen Grund die Jause nicht auf dem Gipfel zu genießen.  Die Abfahrt begann ziemlich steil und eisig. Es hieß konzentrieren, einzeln abfahren und unten voller Stolz warten. Danach kam der Genuss, mehrere lange,  ca. 30 Grad steile Hänge mit 25cm feinstem Pulver lagen vor uns. Die Freude war groß und Rufe von Traumhaft bis Saugeil konnte man von weitem hören. Bis auf den engen Teil mit Gestrüpp war es eine richtig schöne Anfahrt. Bei der Oberen Falz Alpe mussten nochmal kurz die Felle drauf bis es dann wieder abwärts Richtung Schigebiet Schetteregg ging. Das Weizenbier vor Augen fuhren wir in die Taube nach Albeschwende, dort hatten Sändy und ich am Tag davor schon probegetrunken und vorreserviert. Es folgte ein gemütlicher Ausklang mit zufriedenen Freiluftsportlern.

Vielen Dank an Sändy für die Unterstützung an beiden Tagen.


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