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Pischatrail Nr. 645 (Pischatrail Nr. 645)

Alpenverein Vorarlberg
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Pischatrail Nr. 645

Pischatrail

Plattenflickstation am "Hüereli". Chefmechaniker Robert macht sich grad an die Arbeit

Kurzbeschreibung:

Die Pischa Route ist eine anspruchsvolle Singletrailtour hoch über dem Flüelatal mit grandioser Aussicht. Sie fordert Kondition und Technik gleichermaßen.

Nach dem 3. Anlauf sollte es klappen und so trafen sich am Samstag den 22. Juli 2017, zwölf ambitionierte Singletrail-Biker beim AV-Heim und fuhren gemeinsam nach Davos. Im nachhinein betrachtet könnte man auch sagen, Elf gegen Eine.
Die Vorgeschichte dazu: Im Oktober 2016, nachdem der 2. Versuch wetterbedingt abgesagt wurde, entschlossen sich Silke und ich die Tour Wochen später zu fahren. Dabei wählten wir die klassische 645, Route vom Parkplatz des Davosersees Richtung Davos Dorf zum Sportzentrum, am Fuß entlang vom Brämabüel zum Eingang des Dischmatals. Kurz fuhren wir den Büelen hoch, wo eine Forststraße bzw. Trail durch den Wald ins Flüelatal führt. Den anspruchsvollen und kräfteraubenden Wander- und Bikeweg auf der rechten Seite des Flüelabachs, ließ Silke dieses Jahr aus und fuhr mit Andi die Passstraße bis zum Gasthaus Tschuggen, wo wir unsere erste Pause bei Kaffee und Nußstangen machten, Silke nicht ohne Hintergedanken.Direkt bei der kleinen Kirche steigt der Trail stark an und die anstregenden ca. 400 Hm auf den Tschuggenberg wurden von uns 11 größtenteils geschoben und die Eine zeigte uns, wenn man ( Mann ) mit Köpfchen fährt, wie es geht und wo der Hammer hängt.

Alle erreichten wir die Pischa-Bergstation auf 2.483 Meter. Bei herrlichem Sonnenschein und hinter Luft verspeisten wir unseren „Breand“ und besprachen die knifflige aber spaßige Singletrail-Abfahrt dem Grat entlang, die uns eine grandiose Aussicht auf die umliegende Bergwelt bot. Beim Abzweiger Hüreli sammelte sich die ganze Gruppe, da die anfangs großen Steinplatten uns zu schaffen machten. Sage und schreibe 6 Platten auf einer Tour habe ich noch nie erlebt. Nummer 1, wie könnte es anders sein, fuhr Gerhard beim Aufwärtsfahren. Den 2. fuhr Meinrad / Haky, Nr. 3 Silke, die zwar ihre körperliche Luft, jedoch nicht jene vom Hinterrad unter Kontrolle hatte. Den 4. fuhr Norbert Loacker, Nr. 5 Andi, und nachdem Dominiks Reifenwechsel Zeit-Rekordversuch gescheitert war und Elmar genüsslich sitzend auf seinem Bike das Treiben aus der Distanz betrachtete und dabei nicht bemerkte, dass er auf der Felge saß, also Nr. 6! Robert, der umsichtige und versierte Schlussmann und GUTE GEIST der Gruppe ist immer da, wenn jemand Hilfe benötigt.

Die Freude ist allen anzusehen und die Stimmung ist hervorragend. Rechts abzweigend fahren wir durch Bergwiesen-Trails Richtung Drusatscha und weiter auf wunderschönen flowigen Singletrails direkt zum Davosersee. Eine kleine Unachtsamkeit bei Andi, und er steigt über den Lenker ab und findet sich im grünen Gestrüpp wieder. Robert ist wiederum zur Stelle und leistet vorbildlich Erste Hilfe. Er kann einfach alles!  Andi, der harte Knochen entscheidet sich, die Tour doch noch zu Ende zu fahren. Eine umsichtige Vorsichtsmaßnahme endet im Spital von Davos und er war nicht der einzigen Biker. Der Rest der Gruppe wartete geduldig und gespannt im Gasthaus am Kulm auf das Eintreffen von Andi.  Das Team um die Ärztin vom EMERGENCY ROOM hat ganze Arbeit geleistet und wir hoffen nur, dass Susi ihren Andi wieder erkannt hat.

DANKESCHÖN an Simone (AT) aus Davos für ihre Hilfsbereitschaft. Gute Besserung auf diesem Wege an den frisch "reparierten" Andi.

Ein schöner und ereignisreicher Tag mit gutem Ausgang ging zu Ende und ich bedanke mich bei allen Teilnehmern für ihr Vertrauen und die tolle und lustige Gemeinschaft.

Silke, Thomas, Dominik, Andreas, Meinrad, Robert, Elmar, Roland, Norbert L., Gerhard, Norbert W. und    TL:   Horst 
Fotos von Meinrad, Silke und Horst

 
 
 

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