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Ortler (Ortler)

Alpenverein Vorarlberg

Ortler

Ortler

Am 21. September 2013 um 8.00 Uhr fahren wir von Feldkirch nach Prutz. Im Tiroler M-Preis treffen wir pünktlich Stephan Galos und es gibt Fleischkäsbrötchen und Kaffee. Vom Reschensee sehen wir schon Ortler und Königsspitze fast in wolkenlosem Glanz aufragen. Stephan holt Anna ab. In Sulden verkürzt die Sesselbahn, Langenstein den Anstieg zur Tabarettahütte 2556 Meter. Eine sehr saubere Hütte mit gutem Mittagessen und extrem günstigen Getränkepreisen. Zwei Martins, Erich und Hubert steigen noch über den Tabaretta-Klettersteig zur Julius. Payerhütte 3029 Meter. Anna und Stephan erklettern noch den Tschirfeckfelsen auf 3200 Meter. Etwas Schnee sei auf den Felsen. Philipp und Johannes sind auch auf der Hütte. Spaghetti gibt's als Vorspeise, Schweinefilet, Langbohnen, Kartoffeln und Sauce
als Hauptspeise und Tiramisu als Dessert. Dazu Weihenstephans Weizenbier, Holdersäfte Teewasser, Kaffee und ein abschließendes Vinschgauer Schnäpsle zum Einschlafen. Im Schutze der Dunkelheit kommen noch einige Seilschaften vom Ortler herunter. Cevedale, Weißkugel und Piz Buin sind ohne Wolken sichtbar.

22.9.2013 Die Besteigung des Ortlers: Um 5.00 Uhr gibt`s schon Frühstück, kurz nach 6.00 Uhr sind wir draußen und legen die Steigeisen an die Bergschuhe. Gelborange leuchten die Wolken des Morgenhimmels. Martin aus Feldkirch dreht am Tschierfeckfelsen um und geht zur Payer-Hütte. Anna, Stephan, Hubert, Erich, Johannes, Phillip und Martin aus Osttirol steigen zum Ortler. Felsenkletterei, luftige Platten, schräge ausgesetzte Querungen im Schnee sind zu meistern. Der Gletscher hat fast kein Ende, ist ebenso luftig und steil. Da kannst Du auf Sulden hinunter spucken. Das Lombardi-Biwak mit den 100 Meter hohen Eisbalkonen des Ortler-Eises ist von der Payer-Hütte gut sichtbar. Mit dem Fernglas erspähen ein Südtiroler und ich die mutigen Seilschaften neben riesigen Eiswänden, Eistürmen und Abgründen inklusive Ortler-Eiswand. Die längste der Ostalpen. Nach 3 1/2 Stunden Aufstiegszeit plus Anseiltechnik, Pausen und 2 1/2 Stunden Abstiegszeit, Absichern mit Prusik am Seil und etwas Abklettern mit 1/4 Stunde Wartezeit an der Abseilstelle sind die tüchtigen Bergsteiger mit Dame um halb zwei wieder gesund und munter bei der Payer Hütte. Bei der Tabarettahütte essen wir noch original Ortler-Eiswand-Kaiserschmarren mit Preiselbeeren oder eine Tschirfeck-Kartoffelspeck-Rösti mit Adlereiern. Oder waren es Bartgeiereier?


Gruß Martin

 
 
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