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Geißlergruppe/Dolomiten vom So. 4. - Di. 6. 7. 2021 mit Linda und Eugen (Geißlergruppe/Dolomiten)

Alpenverein Vorarlberg
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Geißlergruppe/Dolomiten vom So. 4. - Di. 6. 7. 2021 mit Linda und Eugen

Geißlergruppe/Dolomiten

Personenanzahl: 8 plus 4 Kletterer innen.

Um 09:00 Abfahrt von Egg mit AV-Jugendbus und Privatauto ins Grödnertal nach St. Christina. Von dort beförderte uns die Col Raiser Bahn auf über 2000 Meter – mit der nachfolgenden ca. 20 Minuten Querwanderung kamen wir zur richtigen Zeit zur Regensburger – Hütte (2040 m), bevor der Regen (siehe auch Namen) richtig losging. Damit wurde vorerst nichts aus einer kurzen Aufwärm-Klettertour, sondern nur kleine Erkundungsspaziergänge, sowie eine verlängerte Routenplanung bis zum Abend.
Ab 22:00 die obligatorische Nachtruhe, kein einziger Schnarcher dabei, sehr erstaunlich.

Montag 05.07.21

Gipfelgruppe:

08:00 Abmarsch von 8 Personen hinauf zur schön gelegenen Wasserscharte (2670 m) mit zerklüfteten Türmen, nach kurzer Pause und ca. 150 Meter Abstieg wieder hinauf zur Roascharte (2618). Nach kleiner Querung führte ein kleiner Klettersteig hinauf zur Nives – Scharte (2740 m) und dann weiter über flaches Gelände zum Piz Duleda (2909 m). Nach verdienter Stärkung erfolgte der Abstieg bald über ein weites Plateau hinüber bis zur Sieles – Scharte (2505 m) und retour zur Regensburger Hütte.
Gesamtzeit ca. 7 Stunden mit 1320 Höhenmetern, sowie einer Distanz von gut 13 Kilometern.

Klettergruppe:
Mit Seil und Ausrüstung im Gepäck, gingen zwei Seilschaften auf den Weg Richtung Stevia Felswände zur Besteigung des Glücksturms (Torre Firenze) durch die Route „Via de chei da dlait“. Durch eine Schotterrinne nach oben in Richtung einer unscheinbaren Verschneidung entdeckten wir die erste Sanduhr mit angebrachter Seilschlinge. Der tatsächliche Einstieg war somit gefunden und das Klettererlebnis konnte beginnen.

Die im Juni 1991 erstbegangene Tour führt in neun eleganten Seillängen durch die zentrale Nordwestwand. Die Stände sind bequem gelegen und mit jeweils einem gebohrten Ringhaken sehr gut abgesichert. Ebenso sind verstärkte Schlaghaken und viele solide Sanduhren angebracht. Es bleibt aber genügend Spielraum, um selbst Sicherungen zu legen. Mit Genuss schwangen wir uns durch die herrlichen Wände - fast durchwegs kompakter Dolomit mit Verschneidungen, steilen Wandstellen und interessanten Kletterpassagen.

Oben auf der Hochfläche der Stevia angekommen, erwartete uns ein atemberaubender Blick auf das Sella- und Langkofel-Massiv, gekrönt von einer herrlichen Blumenwiese aus Edelweiß und Enzian. Der Ort lädt ein zu verweilen, die Ruhe zu genießen und die Eindrücke dieser alpinen Kletterreise zu verarbeiten. Nach einer Jause, samt Nachmittagsschlaf und mit einem Gefühl der Zufriedenheit stiegen wir über die Furcela dla Piza wieder ab zur Regensburger Hütte (Bericht Sophia + Linda).


Dienstag 06.07.21

Pünktlich um 08:00 starten wir zusammen (12 Personen) von der Regensburger Hütte Richtung Geisler Spitze (Sas Rigais mit 3025 m).
Den Ostanstieg haben wir gewählt, da hier deutlich mehr Schatten vorhanden war. Durch ein wunderbares und kühles Tal (Val dla Salieres) erreichten wir die Salieresscharte (2696 m) mit frischem Wind herauf vom nördlich liegenden Villnößtal, wo die erste Rast und Stärkung vor dem bevorstehenden Klettersteig erfolgte. Nun machten wir rasch gute Höhenmeter und schließlich erreichten wir alle den Gipfel - windstill mit einer herrlichen Sicht auf fast alle Dolomitengruppen (Langkofel, Rosengarten, Marmolata etc.). Nach ausgiebiger Rast stiegen wir über den teils ausgesetzten Gipfelgrat bzw. Südostgrat ab und kamen über Serpentinen und mehreren Holzstegen in die Schlucht die von der Mittagsspitze herabzieht - von dort weiter zu Plan Cautier und retour zur Regensburger Hütte.
Nach einer kurzen Rast mit Eis schulterten wir das volle Gepäck mit Kletterseilen und querten zur Seilbahn Bergstation. Schon wegen der Hitze haben wir -in St. Christina- sofort eine erste Erfrischung bzw. Abkühlung im Siesbach genommen. Schließlich haben wir auch ein gutes Gasthaus für den großen Hunger in St. Ulrich gefunden.
Die Heimfahrt verlief ruhig und zügig.

Danke an Markus der uns sicher hin und retour gebracht hatte.

Ein herzliches Dankeschön an Eugen für diese Eindrucksvolle und herrliche Tour.
Lg. Herbert B.

Wer die Bergblumenbilder von Ulrike von unserer Tour sehen will, kann diese (zumindest in nächster Zeit) in Egg News unter https://www.egg-news.at/2021/07/14/bergblumen-in-den-dolomiten/ anschauen.

 
 
 

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